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Aufschwung: Deutscher Glücksspielmarkt 2017 erzielt 13,5 Milliarden Euro Gewinn

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Gute Nachrichten für den deutschen Glücksspielmarkt. Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Goldmedia aus Berlin hat die Brutto-Spielerträge der deutschen Glücksspielbranche für das Jahr 2017 auf 13,5 Milliarden Euro beziffert. Dabei haben die Experten verschiedene Segmente des regulierten Marktes untersucht, darunter Sportwetten, Lotto und Spielautomaten.

Die Studie trägt den Namen „German Gambling Market Monitor 2018“ und untersucht den Zeitraum von 2015 bis 2017. Besonders auffällig ist dabei der konstante Aufschwung, den die Branche seit 2015 verzeichnen kann. So steigerten sich die Brutto-Spielerträge von 2015 auf 2016 um 800 Millionen Euro. Von 2016 auf 2017 legte diese Kennzahl um weitere 300 Millionen Euro zu. Unter dem Begriff Brutto-Spielertrag versteht man dabei den Spieleinsatz abzüglich Gewinnauszahlungen.

Sportwetten und Spielautomaten sind am beliebtesten

Die Ergebnisse der Studie zeigen neben den gesamten Brutto-Spielerträgen auch Tendenzen für einzelne Glücksspielarten auf. So führt der deutsche Sportwettenbereich das Feld für den Bereich „größtes Wachstum“ an. Im Vergleich zum Vorjahr haben die deutschen Sportfans 56 % mehr Wetten platziert.

Auch 2018 dürfte ein durchaus erfolgreiches Jahr für die deutschen Sportwettenanbieter werden. Denn dank der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer dürften viele Zuschauer und Fußballfans ihre Teams mit einer Wette bei einem der zahlreichen Buchmacher unterstützen. Am 14. Juni startet die Gruppenphase. Dann tritt Deutschland gegen Schweden, Mexiko und Südkorea an. Das Finale findet am 15. Juli statt.

Weniger rosig sieht es hingegen im Bereich Lotterien aus. Das klassische Lotto der 16 deutschen Landeslotterien verliert immer mehr Spieler und damit im Vergleich zum Vorjahr auch 3 % seines Gewinns. Das Flaggschiff der deutschen Lotterien, das Lotto 6aus49, ist davon besonders stark betroffen. Die größte Gefahr für klassisches Lotto sind dabei illegale Wettbewerber, die unter anderem weniger strengen Werberichtlinien als die traditionellen Anbieter unterliegen.

Wie auch in den Vorjahren rangieren Spielautomaten auf Platz eins hinsichtlich des Gesamtgewinns. So beläuft sich der Brutto-Spielertrag für Automatenspiele im Jahr 2017 auf stolze 7 Milliarden Euro. Die Geldgewinnspielgeräte können von Anbietern dabei in Spielhallen, Casinos oder auch Gaststätten, Kneipen und Restaurants aufgestellt werden. Die Vorliebe der Deutschen für Slots ist damit ungebrochen.

Deutschland ist Sperrzone für Glücksspiel

Diese Entwicklung ist vor allem angesichts der komplizierten Gesetzeslage in der Bundesrepublik erstaunlich, jedoch umso erfreulicher. Das deutsche Glücksspielrecht, bestehend primär aus den beiden Glücksspielstaatverträgen und dem jeweiligen Landesrecht der 16 Bundesländer, ist sehr restriktiv und wesentlich unmoderner als die Gesetze in anderen europäischen Ländern.

So schreibt der 1. Glücksspieländerungsstaatsvertrag beispielsweise vor, dass landbasierte Spielhallen seit letztem Jahr einen Mindestabstand zueinander einhalten müssen. Dieser unterscheidet sich je nach Bundesland, liegt aber im Schnitt zwischen 200 und 500 Metern. Zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe muss dieser Abstand ebenfalls eingehalten werden. Befinden sich in diesem Radius mehrere Spielhallen, so müssen alle bis auf eine schließen.

Da es jedoch keine zuverlässigen und qualitativen Auswahl- und Entscheidungskriterien gibt, haben bisher verhältnismäßig wenig Spielhallen in Deutschland ihre Tore tatsächlich schließen müssen. Aktuell sind mehrere hundert Verfahren vor deutschen Gerichten anhängig, die sich gegen die teils willkürlichen Schließungen richten.

Lizenzen aus Großbritannien und Malta sind Gold wert

Innerhalb der EU zählen vor allem Großbritannien und Malta zu den absoluten Vorreitern im Bereich Glücksspielregulierung. Die Malta Gaming Authority und die UK Gambling Commission gehören zu den renommiertesten und strengsten Aufsichtsbehörden der Welt und vergeben ihre eigenen Lizenzen. Wenn ein Bewerber die strengen Auflagen erfüllt, darf er unter der Kontrolle der Behörden Produkte wie Online Casinos in der EU anbieten. Dabei achten die MGA und die UKGC stets darauf, dass alle Lizenznehmer wichtige Themen wie Spielerschutz und verantwortungsvolles Spiel berücksichtigen. Transparenz, Fairness und Seriosität gehen Hand in Hand mit einer Lizenz aus Großbritannien und Malta.

Ähnlich hoch angesehen innerhalb Europas ist Gibraltar, ein britisches Überseegebiet. Ähnlich wie auf Malta sind auf dem verhältnismäßig kleinen Staatsgebiet von Gibraltar zahlreiche Glücksspielunternehmen ansässig. Diese werden von der Gibraltar Gambling Commission überwacht und kontrolliert.

Weitere Lizenzen, unter denen Online Casinos in Europa betrieben werden können, werden sowohl von der Alderney Gambling Control Commission als auch von dem Curaçao Gaming Control Board vergeben. Bei Curaçao handelt es sich um eine niederländische Karibikinsel, während Alderney als eine der Kanalinseln direkt der britischen Krone unterstellt ist. Diese beiden Glücksspielhäfen haben zwar noch nicht ganz das Level der UK Gambling Commission oder der Malta Gaming Authority erreicht, bieten Glücksspielanbietern und Spielern aber dennoch einen mehr als sicheren Rahmen für ihren Betrieb und ihre Spielaktivitäten.

Aufschwung: Deutscher Glücksspielmarkt 2017 erzielt 13,5 Milliarden Euro Gewinn
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Von | 2018-04-27T10:14:49+00:00 29. April 2018|Kategorien: Nachrichten|Tags: , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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