Wild Wild Gemany: Sichere Spielhalle war gestern!

SpielhalleEs scheint fast so, als würden Überfälle auf Spielhallen und Einbrüche in diese Räumlichkeiten zunehmen. Denn allein in den vergangenen Tagen wurden so viele Straftaten auf Spielhallen bekannt, dass man es kaum glauben mag. Allein zwischen Samstag und Mittwoch gab es mindestens zehn Raubüberfälle auf Spielotheken in ganz Deutschland. Zudem gab es noch drei versuchte Überfälle und einen Einbruch in eine Spielhalle.

Vier Überfälle am Wochenende

Schon in der Nacht zu Samstag kam es zu einem Raubüberfall auf eine Spielhalle am vergangenen Wochenende. Gegen 2.30 Uhr drangen zwei unbekannte Täter in eine Spielhalle in Salzwedel ein und bedrohten dort die 24-jährige Angestellte, um an die Tageseinnahmen zu kommen. Die Spielhallenangestellte übergab den Tätern auch das Geld. Danach flüchteten beide in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand. (Volksstimme.de)

  • In Börnsen im Kreis Herzogtum Lauenburg war ein Spielhallenüberfall am Sonntagabend sehr spektakulär. Zwei maskierte Männer überfielen dort eine Spielhalle und bedrohten den dortigen 75-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und einer Machete. Sie forderten vom 75-Jährigen das Geld aus der Kasse, was der Angestellte den Tätern dann auch gab. Danach flüchteten beide Täter sehr spektakulär, sodass hinterher Polizisten aus drei Bundesländern nach den beiden Tätern fahndeten. Erst entfernten sich die Täter zu Fuß vom Tatort, bis sie dann schließlich einen Autofahrer zwangen, sie mitzunehmen. Danach versteckten sie sich in einem Wohnhaus, wurden jedoch dabei von Anwohnern entdeckt, die auch noch versucht hatten, die Täter aufzuhalten. Allerdings schmiss einer der Täter Steine auf die Anwohner, sodass diese die beiden Männer ziehen lassen mussten. Aus einem weiteren Wohnhaus riefen sich die Täter dann ein Taxi, das sie nach Hamburg-Bergedorf fuhr. Dort konnten sie dann entkommen. Die Polizei aus Hamburg, Schleswig-Holstein und ein Polizeihubschrauber aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Polizeihunde kamen bei der Tätersuche zum Einsatz. Leider ohne Erfolg. Zum Glück wurde aber niemand durch den Überfall und die Flucht verletzt.
  • In Norderstedt kam es am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr zu einem Spielhallenüberfall. Auch hier schlugen zwei unbekannte Täter zu und bedrohten den 76-jährigen Spielhallenangestellten mit einer Schusswaffe, um an Geld zu kommen. Das übergab der 76-Jährige den Tätern auch, woraufhin diese schnell flüchteten und bisher noch nicht ausfindig gemacht werden konnten. Erbeuten konnten die beiden Täter lediglich einen niedrigen dreistelligen Betrag. (http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/3559334)
  • In der Nacht von Sonntag auf Montag gab es dann zum „krönenden Abschluss“ des Wochenendes noch einen Spielhallenüberfall in Schleswig. Gegen 2.00 Uhr nachts betrat ein unbekannter Mann eine Spielhalle und bedrohte auch gleich die 47-jährige Angestellte. Unter Vorhalten einer Schusswaffe entnahm er das Bargeld aus der Kasse und flüchtete anschließend direkt. (SHZ.de)

Weitere sechs Raubüberfälle in der ersten Wochenhälfte

In Meppen kam es am Dienstagmorgen gegen 7.00 zu einem Spielhallenüberfall quasi pünktlich zum Frühstück. Mit vorgehaltener Pistole forderte ein vermummter Mann von der Angestellten der Spielhalle die Herausgabe des Bargeldes. Das bekam der Täter dann auch und flüchtete gleich aus der Spielhalle. Gefasst wurde er trotz Fahndung nicht.

  • In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gab es einen Überfall auf eine Spielhalle in Eschborn. Dort lauerten zwei maskierte und bewaffnete Täter gegen 4.00 Uhr nachts der 59-jährigen Spielhallenangestellten vor der Spielhalle auf. Als diese nämlich die Spielothek gerade abgeschlossen hatte, schlugen die beiden Männer zu. Sie entrissen der Frau die Handtasche und flüchteten. Zwar verfolgte die 59-Jährige die beiden noch, verlor sie aber nach kurzer Zeit aus den Augen. Wenige Hundert Euro an Beute haben die Räuber dabei gemacht. Die Angestellte blieb zum Glück unverletzt.
  • Ebenfalls in der Nacht zu Mittwoch wurde eine Spielhalle in Leverkusen-Wiesdorf überfallen. Kurz nach Mitternacht betraten zwei vermummte Täter die Spielhalle und bedrohten auch gleich den 52-jährigen Spielhallenangestellten mit einem silbernen Revolver. Während der eine Täter das Bargeld vom 52-Jährigen forderte, zerschlug der andere Täter eine Glastür in der Spielhalle. Davon sehr eingeschüchtert gab der Angestellte den Tätern schließlich das Bargeld aus der Kasse. Das verstauten die beiden Täter in einer mitgebrachten und sehr auffälligen orangefarbenen Plastiktüte und flüchteten vom Tatort. Geschnappt wurden sie bisher nicht.
  • Gegen 2.45 Uhr kam es in Nacht zu Mittwoch auch in Hannover-Limmer zu einem Spielothekenüberfall. Ein maskierter Täter betrat die Spielhalle und bedrohte dort gleich die 26-jährige Angestellte, die zum Tatzeitpunkt alleine in der Spielhalle war. Mit vorgehaltener Schusswaffe forderte er Geld, was er auch von der Angestellten ausgehändigt bekam. Auch dieser Täter konnte danach in unbekannte Richtung flüchten.
  • Auch in Braunschweig gab es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Spielhallenüberfall. Dort stürmten zwei maskierte Täter die Spielhalle „Maximum“ und überfielen diese. Durch Bedrohungen kamen die beiden Täter an den Bargeldinhalt im Tresor der Spielhalle. Zudem raubten die Täter der Angestellten auch noch das Handy und das Portemonnaie. Anschließend konnten die beiden Täter flüchten und auch nicht von der Polizei geschnappt werden.
  • Am Mittwochmorgen wurde gegen 6.45 Uhr eine Spielhalle in Karlsruhe überfallen. Ein maskierter Täter bedrohte dort mit einer schwarzen Pistole die Spielhallenangestellte und forderte von ihr das Bargeld. Dies gab die Angestellte dem Täter auch, sodass er dies in einer mitgebrachten Plastiktüte verstauen konnte. Danach flüchtete der Mann von der Örtlichkeit. Eine Fahndung blieb erfolglos. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. (Ka-News.de)

Samstag und Montag drei versuchte Überfälle

Neben den erfolgreichen Spielhallenüberfällen gab es auch mindestens drei versuchte Raube auf Spielhallen. In Berlin-Neukölln verhinderte das Eingreifen eines 41-jährigen Spielhallenangestellten, dass die Spielhalle richtig überfallen wurde. Drei unbekannte und bewaffnete Täter klingelten an der Spielhallentür und der Angestellte öffnete diese mit dem Türsummer. Als die drei Täter im Vorraum waren, hörte der Angestellte das Geräusch, wenn Waffen durchgeladen werden. Daraufhin schnappte sich der Mann einen schweren Holzstab, den er gleich nach einem der Täter warf, als dieser in die Spielhalle kam. Daraufhin flüchteten alle drei Täter in unbekannte Richtung. Zum Glück ist in diesem Fall alles gut gegangen. Denn angesichts der Bewaffnung mit Schusswaffen hätte auch Schlimmeres passieren können. (Morgenpost.de)

  • Am Montagmorgen versuchten zwei Täter in Duisburg-Hochfeld eine Spielhalle zu überfallen. Beide Täter sollen mit einer Pistole bewaffnet gewesen sein, und als die Spielhallenmitarbeiterin die Täter entdeckte, schloss sie sofort die Tür zum Kassenbereich ab und löste den Alarm aus. Daraufhin flohen die Täter direkt wieder. Ein anderer Spielhallenmitarbeiter verfolgte die Täter noch und konnte sehen, wie sie in ein Haus verschwanden. Dort durchsuchte die Polizei auch alles, konnte die Täter aber nicht finden.
  • Am Montagabend gab es noch einen versuchten Überfall auf eine Spielhalle in Hagen-Elsey. Drei maskierte Täter kamen in die Spielhalle und ein Täter bedrohte dann die Spielhallenangestellte mit einem Messer und forderte das Bargeld von ihr. Die Angestellte packte daraufhin etwa 300 Euro in eine Plastiktüte, die ein anderer Täter offen hielt. Als die Täter dann Richtung Ausgang zogen, schubste erst ein 28-jähriger Gast den bewaffneten Täter gegen einen Zigarettenautomaten, sodass dieser das Messer verlor. Ein 27-jähriger Gast zückte dann eine Dose Pfefferspray und sprühte den Täter damit ein. In dieser Verwirrung konnte der Gast dem einen Täter die Tüte mit dem Geld entreißen. Das Trio flüchtete dann direkt. Auffällig war, dass einer der Täter einen sehr auffälligen kirschroten Pullover trug. Gefasst wurde das Trio jedoch bisher nicht.

Zur Wochenmitte gab es noch einen Einbruch in Kevelaer

Last but not least, gab es in der Nacht zu Mittwoch auch noch einen Einbruch in eine Spielhalle in Kevelaer. Gegen 3.35 Uhr versuchten bislang unbekannte Täter in eine Spielhalle zu gelangen. Dabei lösten sie jedoch den Alarm aus und zusätzlich auch noch eine Nebelmaschine. Dies schreckte die Täter derart ab, dass sie nicht in die Spielhalle gingen und somit auch keine Beute machen konnten. Stattdessen flüchteten sie vom Tatort. (http://www.rp-online.de/nrw/kevelaer-einbruch-in-spielhalle-4734013-pid)

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Von Gerda Hartig | 17. Februar 2017 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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