Wieder Überfälle auf Spielhallen!

Überfälle auf SpielhallenEs hört einfach nicht auf und scheint auch wirklich nicht weniger zu werden. Raubüberfälle auf Spielhallen haben schein bar mittlerweile eine Art „Normalität“ bekommen. Denn es ist schon wieder passiert, in Kassel und in Herne. Und da beide Orte sehr weit auseinanderliegen, ja sogar in zwei verschiedenen Bundesländern beheimatet sind, waren es mit Sicherheit auch nicht die gleichen Täter. Das zeigt, dass das „Geschäft“ mit den Überfällen auf Spielhallen am Florieren ist, in ganz Deutschland. Da bleibt nur zu hoffen, dass es wenigstens in diesen beiden Fällen am Ende auch zur Ergreifung der Täter kommt, auch wenn dies nicht unbedingt sehr wahrscheinlich ist. 

Raubüberfall in der Innenstadt von Kassel

Mitten in der Innenstadt von Kassel wurde eine Spielhalle in der Nacht von Freitag auf Samstag Opfer eines Raubüberfalls. Ein bisher noch unbekannter Täter betrat vermummt die Spielhalle und bedrohte den dortigen Angestellten mit einer Schusswaffe. Der 20-jährige Angestellte der Spielhalle kam den Forderungen des Täters aber sofort nach und packte das Bargeld in eine vom Täter mitgebrachte weiße Plastiktüte. Damit konnte der Angestellte wohl auch Schlimmeres verhindern und kam nicht zu Schaden, zumindest nicht körperlich. Einen Schock wird er sicherlich davongetragen haben. Der Täter konnte nach dem Überfall fliehen und ist bisher auch noch nicht von der Polizei ermittelt worden. Eine Täterbeschreibung gibt es zwar, so soll er nach Angaben des Angestellten eine relativ junge Stimme haben und Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben, aber es gibt noch keine Hinweise außer der Täterbeschreibung. Wie viel er erbeuten konnte, ist zudem auch noch nicht bekannt.

Die war aber leider nicht der einzige Überfall an diesem Wochenende. Denn auch in Nordrhein-Westfalen gab es einen ähnlichen Vorfall.

Spielhalle in Herne auch überfallen

Auch in Herne kam es am Wochenende zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Spielhalle. Am Samstagabend drang ein wohl maskierter Täter über den Hintereingang gegen 23:45 Uhr in die Spielhalle ein und bedrohte den dortigen Mitarbeiter mit der Pistole. Natürlich forderte auch dieser Täter Bargeld, was ihm der Angestellte auch direkt gab. Da er den Forderungen nachgekommen war, begab sich der Täter auf die Flucht und ließ keine weitere Gewalt mehr walten, was den Mitarbeiter außer einem Schock keine weiteren Schäden mehr bescherte.

Inzwischen sollten wir uns fragen, ob das zocken in einer Spielhalle tatsächlich noch sicher ist. Denn es hat den Anschein, dass die Überfälle in den letzten Monaten stark zugenommen haben. Besser ist es im Moment sicherlich, dem Wohnzimmer-Casino den Vorzug zu geben.

Der Täter konnte vom Mitarbeiter der Spielhalle gut beschrieben werden, wurde aber bisher noch nicht von der Polizei gefunden. Er soll akzentfrei deutsch gesprochen haben, um die 40 bis 50 Jahre alt sein und eine korpulente Figur haben. Auffällig war an dem Täter wohl, dass er ein blaues Pflaster im Gesichtsbereich trug. Zudem war er wahrscheinlich mit einem weißen BMX-Fahrrad unterwegs.

Überfälle auf Spielhallen: Aufklärung noch sehr fraglich

Da die Polizei in beiden Fällen bisher noch keine wirklichen Hinweise außer den Täterbeschreibungen hat, ist es natürlich noch fraglich, ob diese überhaupt ermittelt werden können. In beiden Fällen ist die jeweilige Polizei in Kassel und Herne aber über Informationen zu den Taten oder den Tätern dankbar. Vielleicht lassen ich dadurch die Täter ja noch fassen und vor Gericht stellen. Besonders im Fall in Herne dürften die Besonderheiten mit dem Pflaster und dem BMX-Fahrrad ja schon etwas auffälliger sein.

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Wieder Überfälle auf Spielhallen!
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Danke für lhre Wertung!
Von Gerda Hartig | 23. Mai 2016 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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