Raub und Diebstahl in SpielhallenZu Raubüberfällen und auch zu Diebstählen kommt es immer wieder in Spielhallen. So geschehen nun auch diese Woche an mehreren Orten. Zudem wurde nun ein Überfall bekannt, bei dem die Polizei nun nach den Tätern fahndet. Der gefühlte Anstieg der Fälle von Raub und Diebstahl in Spielhallen, sind natürlich lediglich diffuse Ängste und mehr Informationen würden womöglich die Bevölkerung beunruhigen…

Bewaffneter Überfall im pfälzischen Frankenthal

Eigentlich gilt die Pfalz als eine sehr ruhige und beschauliche Region in Deutschland. Im pfälzischen Frankenthal kam es in den frühen Morgenstunden am Donnerstag zu einem bewaffneten Überfall auf eine Spielhalle. Gegen 1:20 Uhr betraten demnach zwei maskierte Männer die Spielhalle und bedrohten die dortige Angestellte mit einer Schusswaffe. Einer der beiden Täter kam dann zu der Angestellten hinter den Tresen und nahm sich das gesamte Geld aus der Kasse und packte es in eine mitgebrachte Tasche. Danach flohen die beiden Täter mit ihrer Beute, die sicherlich mehrere Hundert Euro schwer war. Die Angestellte blieb mit einem schweren Schock zurück in der Spielhalle und musste sogar medizinische behandelt werden.

Trotz sofortiger Ermittlungen sind beide Täter immer noch flüchtig. Sie sollen lediglich zwischen 1,60 m und 1,70 m groß sein, eine sehr schlanke Statur haben und akzentfreies Hochdeutsch gesprochen haben.

Dieb kam wohl aus den „eigenen“ Reihen

Ermittlungen der Polizei können manchmal schnell zum Erfolg führen und Täter so schnell hinter Gitter bringen. So zumindest scheint es jetzt auch in Villingen der Fall zu sein. Denn dort wurde am Mittwochmorgen eine Spielhalle bestohlen. Genauer gesagt hat sich der Täter am Tresor der Spielhalle zu schaffen gemacht. Zunächst betrat er die Spielhalle, ging hinter den Tresen und öffnete den Tresor. Den Code dafür kannte der Täter, was sicherlich die Verdächtigen bei der Polizei auch weiter eingekreist hat. Als er mit seiner Beute aus der Spielhalle fliehen wollte, stellte sich eine Angestellte dem Täter in den Weg und entriss ihm sogar einen Teil der Beute. Fliehen konnte er allerdings dennoch, aber nicht weit und auch nicht lange. Denn obwohl zunächst ein Kunde der Spielhalle der Tat beschuldigt wurde, stellte sich schnell heraus, dass es ein ganz anderer Mann war, der die Tat verübte. So handelt es sich bei dem inzwischen festgenommenen Täter um einen 23-Jährigen, der früher einmal in der Spielhalle angestellt war, entlassen wurde und mittlerweile sogar ein Hausverbot besitzt. Als ehemaliger Angestellter der Spielhalle war ihm der Tresorcode noch bekannt, was es ihm natürlich leicht machte, aber auch gleichzeitig zu seinem Verhängnis wurde. Zum Glück wurde der 23-jährige Täter schnell gestellt und sicherlich auch seiner gerechten Strafe zugeführt werden.

Späte Fahndung führt hoffentlich zum Erfolg

Ein weiterer Raubüberfall auf eine Spielhalle ereignet sich schon im April in Pulheim. Allerdings blieb bisher eine öffentlichkeitsnahe Arbeit der Polizei aus, sodass erst jetzt mit einer ganz konkreten Fahndung nach den Tätern gearbeitet wird. Leider kann Polizeiarbeit nämlich auch so aussehen, dass erst zwei Monate später eine öffentliche Fahndung eingeleitet wird. Dabei handelte es sch bei dem Überfall um einen sehr schweren Raub. Denn einer der Täter hatte damals nicht nur den Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht, sondern auch noch de vier Gäste der Spielhalle. Und weil ihm laut Polizeiangaben die Beute wohl zu gering erschien, schlug dieser Täter auch noch auf den Angestellten ein und verletzte ihn, zum Glück aber nur leicht.

Ein Täter soll dabei zwischen 1,70 und 1,75 m groß sein, eine schlanke Statur haben und um die 20 Jahre alt sein. Der andere Täter hingegen war mit etwa 1,85 m deutlich größer und soll auch eine kräftigere Statur gehabt haben. Die Spielhalle hat zudem eine Belohnung von 2000 Euro ausgelobt, die für Hinweise auf die Täter ausgegeben wird.

Da bleibt wirklich nur zu hoffen, dass diese beiden brutalen Räuber nun schnell gefasst werden und endlich hinter Gittern kommen.