Weihnachten! Da leuchten Kinderaugen, da kommt der Weihnachtsmann. Es wird geschmückt und gefeiert und der Geburt Jesus Christus gedacht. Für die christliche Welt stellt es ein ganz großes Fest dar. Für Händler, Einkaufscentren und Online-Shops übrigens auch. In Deutschland ist es klar, ab dem ersten Advent werden die Tage runtergezählt bis zum 24. Dezember, dem Heiligen Abend. Bis dahin besucht man Weihnachtsmärkte, hat das Haus, den Garten oder die Wohnung geschmückt, erstellt Wunschlisten für den Weihnachtsmann, lädt Freunde und Bekannte ein, besucht eine Messe oder freut sich einfach nur auf das Fest. Doch wie sieht es in anderen christlich geprägten Ländern aus? Wer bringt da eigentlich die Geschenke und wann? Und was muss sonst noch beachtet werden, damit es ein Fest voller Harmonie und Freude wird? Wir haben uns auf der Welt einmal umgeschaut und erzählen, wie andere das Fest begehen. Und dabei kamen doch einige Überraschung heraus. Ungewöhnliches, Skurriles und Amüsantes, Nachdenkliches und so nicht Erwartetes. Wie schön es ist, zu merken, dass die Welt vielfältig ist in ihren Bräuchen und Gewohnheiten, dass sie bunt und ungewöhnlich sein kann, aber auch verbindend. Und dass Weihnachten für viele Menschen noch immer ein ganz wichtiges Fest ist – vielleicht sogar das wichtigste des Jahres.

Wie feiert eigentlich Europa Weihnachten? 

Adventskalender Weihnachten 2019Niederlande

Unser westlicher Nachbar hält zu Weihnachten einige Überraschungen parat. Dort ist Weihnachten gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist für viele Bewohner der „Sinterklaasavond“ (Nikolausabend). Der geht auf den heiligen Niklaus von Myra zurück. Dieser reist jedes Jahr von Spanien aus mit seinem Helfer dem „Zwarte Piet“- um den es in den letzten Jahren einige Diskussion gab, ob er in seiner Darstellung als „dumpfer Schwarzer“ nicht rassistisch sei -  in die Niederlande. Für die Kinder ist seine Ankunft dann der Starttermin, um ihre Schuhe rauszustellen. Und wenn sie artig waren, finden sie am nächsten Morgen Geschenke darin vor. Die Ankunft ist immer ein großes mediales Ereignis, und jedes Jahr darf eine andere Stadt die Hauptankunft des heiligen Mannes organisieren.  

Italien

In dem beliebten Urlaubsland wird quasi dreimal gefeiert. In der Alpenregion geht es los mit dem Nikolaus-Fest, das dem deutschen gleicht. Am 25. Dezember wird das eigentliche Weihnachtsfest gefeiert und der 6. Januar stellt das Finale der Festivitäten dar. Dann kommt nämlich die Hexe „La Befana“. Brave Kinder bekommen dann nochmals Geschenke, Unartige erhalten immerhin Süßes. Schon am Vorabend wird vorgesorgt, dann hängt man schon mal seine Strümpfe am Kamin auf, oder stellt der Hexe etwas zu Essen hin. 

Island

Auf der Insel beginnt die Weihnachtszeit 13 Tage vor Heiligabend, denn bis zum 24. Dezember wird jeden Tag ein Troll bzw. Zwerg erwartet. Diese sind der Tradition nach für ihre Unarten bekannt, und so steht jeder der 13 Weihnachtsgesellen für einen anderen Streich. Der erste kommt zwölf Tage vor Heiligabend und der dreizehnte dann an Heiligabend. Sie verschwinden einzeln wieder ab dem Ersten Weihnachtstag und dies dauert dann bis zum 6. Januar an. Übrigens gibt es noch gar nicht so lange Weihnachtsbäume auf Island. Die werden inzwischen importiert. Früher strich man Holzstücke einfach grün an und schmückte sie. An Heiligabend werden meist „Jolaar“ (Weihnachtslamm), Rauchfleisch, Würstchen und selbstgebrautes Bier verzehrt. 

Russland

Weihnachten wird in Russland am 7. Januar gefeiert. Dies entspricht im Julianischen Kalender dem 25. Dezember. Dann kommt der „Djed Moros“ – Väterchen Frost, der von seiner Enkelin „Snjegurotschka“, dem Schneemädchen begleitet wird. Er fährt mit seiner Troika, einem Schlitten der von drei Pferden gezogen wird vor, um den Kindern Geschenke zu bringen. 

Und wie feiert der Rest der Welt?

Australien

Das mit dem Schnee gibt natürlich nix in Down Under. Ist der in der Winterzeit schon eher ungewöhnlich, so kommt er zur Sommerzeit, die auf dem Kontinent im Dezember herrscht, gar nicht vor. Also feiert man in Australien in T-Shirts, Shorts und am Strand. Aber nichts desto trotz lässt der Australier sich das weihnachtliche Schmücken nicht nehmen. Häuser werden dekoriert und illuminiert, und in Sydney kann man jedes Jahr einen knapp 30 Meter großen Weihnachtsbaum bewundern. Am 24. Dezember gibt es traditionell Putenbraten und Plumpudding, und am 25. Dezember die Geschenke. Ein berühmter Brauch ist hier, dass die Kinder Möhren und eine Schale mit Milch vor die Türe stellen, damit sich Santa Claus und seine Rentiere stärken können. Und am 26. Dezember darf wieder geshoppt werden. Dann ist nämlich wie in Großbritannien „Boxing Day“ und alle Geschäfte haben geöffnet.

Indien

Auch dort wird Weihnachten gefeiert. Immerhin sind fast 30% der Bevölkerung christlich, zumeist in der Region Goa. Die Kinder laufen schon zwei Wochen vor dem Fest mit Weihnachtsmützen bekleidet durch die Dörfer und singen „Jingle Bells“ und wünschen sich gegenseitig „Merry Christmas“. Eine Besonderheit sind die vielen Krippen, die aufgebaut werden. Man kann sie aber erst am 24. Dezember bewundern und für manche muss man sogar Eintritt zahlen, so groß und prächtig sind sie. Die drei Schönsten von ihnen werden jedes Jahr prämiert und erhalten einen Geldpreis.  

Mexiko

Dort startet die Weihnachtszeit am 16. Dezember mit den sogenannten „Posadas”. Dabei wird die vergebliche Suche der Heiligen Familie, also Maria und Josef, nach einer Herberge nachempfunden. Jeder Tag symbolisiert dabei einen Monat der Schwangerschaft von Maria. Typisch für die Posadas sind vor allem die spektakulären Straßenumzüge mit Feuerwerk, Pauken und Trompeten. Den Höhepunkt des Festes bilden die aus Pappmaschee hergestellten bunten Figuren, auch Pinatas genannt. Gefüllt sind sie mit allerlei Süßigkeiten und Früchten. Der 24. Dezember gehört dann der Familie und wird normalerweise im engsten Kreis gefeiert. 

USA

Da kommt natürlich „Santa Claus“ in jedes Haus. Und zwar in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Aber nur wenn genügend „Essen und Trinken“ bereitgestellt wird und auch die Strümpfe ordentlich am Kamin aufgehängt wurden. Es gibt sehr viele unterschiedliche Bräuche in den USA, dieser riesigen Staatengemeinschaft. Eigentlich hat jedes Land seinen speziellen Brauch und manchmal kommen in den einzelnen Regionen noch „Spezialitäten“ dazu. Gleich ist in jedem Fall der Grundgedanke der Festlichkeiten. Es wird die Geburt des „Erlösers“ gefeiert. Deshalb kommt die Familie zusammen und man beschenkt sich. 

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Bei aller Kritik an zu viel Kommerz, sind diese Tage doch etwas Besonders und sorgen für eine spezielle Stimmung, egal ob nun im tiefsten Schnee oder unter der sengenden Sonne. Wer keine Lust oder niemanden zum Feiern hat, dem empfehlen wir doch mal einen Blick auf einen der vielen fantastischen NetEnt-Weihnachtsslots zu werfen, die in seriösen Online Casinos wie Karamba, Slotty Vegas, Lapalingo oder einem der anderen Betreiber, die casinobuns360.de vorstellt, angeboten werden.  

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