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Um die Casinos Austria geht es rund

Casinos Austria - Casino BadenLaut neuesten Medienberichten ist ein Bieterkampf um die Casinos Austria Holding (CASAG) entbrannt. 67% des teilstaatlichen Unternehmens stehen zum Verkauf und immer wieder bringen sich neue Investorengruppen ins Spiel. Neuerdings ist auch Peter Goldscheider im Gespräch, dessen Sohn das berühmt berüchtigte SMS Lotto Spiel “Lotelo” betreibt.

Der erste Bieter war die neu gegründete Staatsholding Österreichs (ÖBIB), die sich bereits zuvor 33% des Unternehmens einverleibt hatte. Pikantes Detail an der Sache ist, dass diese 33% im Grunde von der katholischen Kirche Östereichs gehalten wurde. Nicht direkt, sondern über das kircheneigene Bankhaus Schellhammer & Schattera. Als Ende 2014 das Bankhaus an die Versicherungsholding GRAWE (Insidern vielleicht aus dem Hypo Skandal ein Begriff) verkauft wurde, wollten die neuen Besitzer die Casino Beteiligung loswerden.

Aber die vollständige Verstaatlichung scheint nicht so sang und klanglos über die Bühne zu gehen. Peter Goldscheider, ein staatsbekannter Investor, hat nun mit seinem Investment Vehikel EPIC und seinen tschechischen Partnern, den Milliardären Jiří Šmejc (EMMA-Gruppe ) und Karel Komárek (KKCG) Interesse an den Casinos Austria angemeldet. Diese beiden Herren sind in der Branche keine unbeschriebenen Blätter. Smejc zählt laut “Forbes” zu den zehn reichsten Tschechen, er ist bereits in Griechenland im Glücksspiel engagiert. 2013 übernahm er den ehemals staatlichen Lotterie- und Sportwettenkonzern OPAP, an dem er nunmehr zwei Drittel hält. Zu Komareks Vermögen reich wurde er mit Öl zählt die tschechische Lotteriegesellschaft Sazka.

Daniel Goldscheider, der Sohn von Peter Goldscheider hatte sich 2011 für die österreichische Lotterielizenz beworben, wurde aber nicht zugelassen. Lotelo war sehr vielversprechend im österreichischem Markt gestartet. Allerdings geriet sein Geschäftsmodell ins Visier des Finanzministeriums, die Beamten werteten “Lottelo” als illegales Glücksspiel und damit war der Ofen aus.

Welche Ziele verfolgen die neuen Investoren?

Im Prinzip sind die Casinos Austria mit ihrem veraltetem Geschäftsmodell (Casinos mit Restaurant) am absteigenden Ast. Allerdings haben sie die Hand auf den Portal win2day, dem Marktführer was Online Casino und Lotto betrifft und welches das einzige in Österreich selbst konzessionierte Online-Glücksspiel-Portal ist. Win2day ist eine Tochterfirma der Casinos Austria und der österreichischen Lotterien. Laut einem Gutachten der österreichischen Nationalbank sind die Casinos Austria zwischen 400 und 500 Millionen Euro wert. Neuerdings wurden jedoch überraschend positive Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht. 

Was Peter Goldscheider und seine Investorenkollegen mit der Casinohütte vorghaben ist nicht bekannt. Wir können uns aber vorstellen, dass deren Marke und  Internetaktivitäten von Interesse sind, sowie die österreichische Glückspiellizenz, die Lotelo eine Hintertür in den Markt öffnen könnte. Eigentlich eine smarte Idee, weil anders ist den österreichischen Monopolisten sicherlich nicht beizukommen. Jedoch gibt es eine Reihe anderer österreichische online Casinos auf die man ja im Notfall ausweichen kann falls man nicht bei win2day spielen möchte.

 

Casinos Austria – Vorstellung und Image Video

 

 

Um die Casinos Austria geht es rund
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Von | 2017-04-09T12:40:40+00:00 21. April 2015|Kategorien: Nachrichten, Wirtschaft|Tags: , , , , , , |

Über den Autor:

Ich bin in der Regel für unsere englischsprachigen Webseiten zuständig. Dennoch helfe ich immer gerne auch auf Casinobonus360.de aus. Neben den Nachrichten bin ich vor allem für die tollen Bonusangebote zuständig. Ich mag Surfen, Skifahren und Casinos. Kontaktieren Sie mich jederzeit auf Twitter

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