Überfall mit Machete auf SpielhalleIn Langen bei Offenbach ist es in den frühen Mittwochstunden zu einem bewaffneten Überfall auf eine Spielhalle gekommen. Dabei trug der bislang unbekannte Täter jedoch keinesfalls eine Schusswaffe bei sich, sondern eine sogenannte Hieb- und Stichwaffe, wohl eine Machete, wie berichtet wird. Das ist natürlich besonders außergewöhnlich.

Schneller Überfall mit hoher Beute

Der Überfall auf die Langener Spielhalle am Lutherplatz war schnell wieder vorbei, zum Glück. Gegen 1.35 Uhr soll der unbekannte Täter in die Spielhalle gekommen sein und seinen Überfallplan setzte er dann auch gleich in die Tat um. Er bedrohte sofort den Angestellten mit der besagten Hieb- und Stichwaffe. Und mit einer Machete bedroht zu werden ist sicherlich genauso wenig schön, wie mit einer Schusswaffe bedroht zu werden. Schließlich ist schon das Erscheinungsbild einer Machete sehr eindrucksvoll und bedrohlich. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Angestellte der Spielhalle direkt allen Forderungen des Täters nachkam und ihm sofort das Geld aus der Kasse übergab.

Täter konnte nach der Tat unerkannt fliehen

Nach dem Überfall gelang es dem Täter, in unbekannte Richtung zu fliehen. Denn selbstverständlich hat der Spielhallenangestellte nicht den Helden gespielt und ist nicht hinter dem Täter hergerannt, was sicher die beste Entscheidung des Angestellten war. Vielmehr wurde sofort die Polizei informiert, die den Täter jedoch bisher nicht stellen konnte.

Bei dem Täter soll es sich um einen Mann zwischen 20 und 30 Jahren handeln. Er soll eine schlanke Statur besitzen und etwa 1,80 Meter groß sein. Zudem soll er akzentfreies Deutsch gesprochen haben. Zur Tatzeit war der unbekannte Mann mit einem grauen Kapuzenpullover bekleidet, über dem er eine dunkelblaue Trainingsjacke trug, die weiße Applikationen aufwies. Zudem trug der Täter eine Jogginghose.

Die Kriminalpolizei Offenbach ermittelt in diesem Fall. Für jegliche Hinweise auf den Täter und Zeugenbeobachtungen ist die Kripo sehr dankbar, damit dieser Täter gefasst werden kann. Schließlich hätte diese Tat auch viel schlimmer ausgehen können, auch wenn es glücklicherweise keine Verletzten gab.

Foto: Flickr /Marcelo Braga