Überfall auf eine Spielhalle

Foto: Warnemünde

Nach fast zehn Monaten kann die Polizei Rostock nun einen Überfall auf eine Spielhalle in Warnemünde zu den Akten legen. Denn endlich konnte der Raubüberfall aufgeklärt und der Täter festgenommen werden. Intensive Ermittlungen des Rostocker Kriminalkommissariats haben zu diesem Erfolg geführt. Zwar macht das den Überfall auf die Spielhalle nicht ungeschehen, aber wenigstens ist in diesem Fall ein Täter ermittelt worden, der sich demnächst vor einem Richter verantworten muss.

Überfall auf eine Spielhalle im September 2015

Schon am 22. September 2015 fand der Raubüberfall auf eine Spielhalle in Warnemünde statt. Damals ging der heute bekannte Täter sehr brutal vor, um an das Geld aus der Spielhalle zu kommen. So hat er die Angestellte der Spielhalle niedergeschlagen und auch mit Reizgas traktiert. Dadurch erlitt die Frau nicht unerhebliche Verletzungen und musste natürlich auch ärztlich versorgt werden. Ganz davon abgesehen hat die Angestellte der Spielhalle neben den körperlichen Verletzungen sicherlich auch einen Schock von diesem Überfall davongetragen. Dem Täter jedenfalls war es scheinbar recht, alle möglichen Mittel einzusetzen, um sich zu bereichern, ganz ohne Rücksicht auf andere Personen.

Täter nun in Untersuchungshaft

Laut Polizeiangaben sitzt der Täter bereits in Untersuchungshaft in der JVA Waldeck und wird wahrscheinlich bis zum Prozess auch nicht auf freien Fuß kommen. Denn die Rostocker Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl, den ein Untersuchungsrichter auch bestätigte. Bei dem Täter soll es sich um einen 27-jährigen Mann handeln, der bei der Polizei wohl auch kein unbeschriebenes Blatt ist. So soll der Rostocker bereits wegen mehrerer Delikte polizeilich bekannt sein. Unter anderem soll es sich dabei um diverse Gewaltdelikte sowie Eigentumsdelikte handeln, wegen der der 27-jährige Rostocker bereits in Erscheinung getreten ist.

Zeugen brachten die entscheidenden Hinweise

Neben der guten polizeilichen Ermittlung haben auch verschiedene Zeugenhinweise der Polizei bei der Ermittlung des Täters sehr weitergeholfen. So dankte die Polizei auch den Zeugen, die sich bei der Polizei gemeldet hatten, um ihr Wissen mit den Beamten zu teilen. Und eines wird damit auch deutlich, dass jeder Hinweis sehr bedeutend für den Ermittlungserfolg sein kann und man sich immer bei der Polizei melden sollte, wenn man einen Verdacht zu einem Täter hat oder irgendetwas weiß oder gesehen hat.

Da bleibt nun nur noch zu hoffen, dass der 27-jährige Rostocker auch mal einen längeren Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen bekommt. Denn mit seinen ganzen Vorstrafen und dieser Tat hat er sich dafür doch mehr als qualifiziert.