Überfälle, Einbrüche und mehr – in deutschen Spielhallen war wieder viel los

deutschen SpielhallenEs wird bestimmt niemals eine Woche vergehen, in denen nicht irgendetwas in deutschen Spielhallen passiert ist. Auch die letzte Woche war an einigen Orten wieder aufregend, wenn es auch nicht ganz so viele Überfälle gab. Dafür hat die Woche aber auch wieder Einbrüche und einige Randalierer in Spielhallen gebracht. Aber auch positive Nachrichten gab es in der vergangenen Woche. Denn nicht jeder Überfall bleibt unaufgeklärt.

Zwei Überfälle gab es in der vergangenen Woche

Bereits vergangenen Samstag ging es mit einem Überfall auf eine Spielhalle in Viersen los. Gegen drangen zwei unbekannte Täter in die Spielhalle ein und der Raub nahm seinen Anfang. Einer der beiden Täter sprang dabei direkt über den Tresen in den Kassenbereich und bedrohte dort die 33-jährige Spielhallenangestellte mit einem silbernen Gegenstand. Bei diesem Gegenstand handelte es sich vermutlich um einen Schraubenschlüssel oder eine Eisenstange. Dieser Täter forderte von der Angestellten die Herausgabe des Bargeldes. Natürlich gab die Frau dem Täter auch das Geld aus der Kasse, sodass die beiden Täter eine Beute von mehreren Hundert Euro machen konnten. Als der eine Täter das Geld hatte, sprang er wieder über den Tresen und die beiden Täter flüchteten in einem weißen Opel Corsa eines neueren Baujahrs vom Tatort. Bisher konnten die Täter auch noch nicht gefasst werden. Die Angestellte blieb unverletzt.

In Groß-Gerau kam es am Donnerstag zu einem Spielhallenüberfall, der weitaus dramatischer verlief. Dort hat ein unbekannter und mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann eine Spielothek überfallen. Bereits vor der Spielhalle gab er dabei einen Schuss ab, bevor er dann die Räumlichkeiten stürmte und die Angestellte mit der Waffe bedrohte. Er forderte das Geld aus der Kasse von der Frau, das er sich dann auch aus der Kassenschublade nahm. Auch den Geldbeutel einer Angestellten plünderte er noch. Mit mehreren Hundert Euro konnte der Täter flüchten. Verletzt wurde niemand. Trotz sofortiger Fahndung, sogar unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, konnte der Täter bisher nicht gefasst werden.

Ein versuchter Überfall gab es auch

In Nürnberg kam es am Samstag, den 1. April zu einem versuchten Überfall auf eine Spielothek. Dort kamen zwei noch unbekannte Täter gegen 23.15 Uhr in die betroffene Spielhalle. Die Angestellte sah aber auf dem Monitor der Videoüberwachung direkt, dass beide Männer maskiert waren und einer von ihnen wohl auch bewaffnet war. Daraufhin brachte sich die Angestellte in einem der hinteren Bereiche der Spielhalle in Sicherheit und schrie dann auch gleich um Hilfe. Ein Spielhallengast, der beide Täter ebenfalls beim Betreten der Spielhalle bemerkt hatte, griff dann ein, indem er die beiden Täter massiv anschrie. Dadurch wurden diese beiden Männer dann wohl so aus dem Konzept gebracht, dass sie wieder die Flucht antraten und verschwanden. Eine Fahndung konnte die beiden unbekannten Männer bisher noch nicht ausfindig machen. Verletzt wurde bei diesem versuchten Raub zum Glück niemand, auch wenn das vor allem für den Spielhallengast auch ganz anders hätte ausgehen können.

Drei Spielhalleneinbrüche in der vergangenen Woche

Neben den beiden Überfällen und dem versuchten Überfall gab es in der letzten Woche auch noch drei Einbrüche in Spielhallen, bei denen auch ein erheblicher Schaden entstanden ist. In der Nacht von Sonntag auf Montag vergangener Woche kam es gegen 3.32 Uhr in Euskirchen zu einem Spielhalleneinbruch. Dafür brachen die unbekannten Täter zunächst in ein leer stehendes Nachbargebäude ein, um von dort dann ein Loch in die Wand zur Spielhalle zu schlagen. In der Spielhalle selbst wurden dann vier Spielautomaten aufgebrochen und das darin befindliche Geld entwendet. Mit dieser Beute in noch unbekannter Höhe flüchteten die Täter dann vom Tatort. Bislang sind sie noch nicht gefasst worden. Die genaue Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt gegeben worden.

  • In Zwickau gab es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Einbruch in eine Spielothek. Unbekannte Täter brachen dabei die Eingangstür der Spielothek gewaltsam auf und knackten dann mehrere Spielautomaten in der Spielhalle. Aus diesen entwendeten sie dann die Geldkassetten. Wie viel Beute die Täter dabei machen konnten, ist nicht bekannt. Auch die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht ermittelt werden. Bisher wurden die unbekannten Täter noch nicht gefasst.
  • In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es dann noch einen Einbruch in eine Spielhalle in Zülpich. Auch dort brachen die unbekannten Täter gewaltsam in die Räumlichkeiten der Spielhalle ein, indem sie zwei Türen aufbrachen. In der Spielhalle brachen die Täter dann mehrere Spielautomaten auf und konnten so rund 1.000 Euro entwenden. Da auch die Spielautomaten erheblich von den Tätern beschädigt wurden, wird der Sachschaden auf rund 8.000 Euro geschätzt. Bislang konnten die Täter noch nicht gefasst werden.

Randale und Krawall gab es ungewöhnlich viel

Spielhallen mussten sich in der vergangenen Woche aber nicht nur mit Überfällen und Einbrüchen beschäftigen. Auch randaliert wurde ungewöhnlich viel in deutschen Spielhallen. Am Montagabend hatte ein 22-jähriger Mann in einer Spielhalle in Memmingen ein Hausverbot erhalten. Weil er die Spielhalle jedoch nicht verlassen wollte, wurde auch direkt die Polizei von der Angestellten benachrichtigt. Bis zum Eintreffen der Ordnungshüter zeigte sich der Mann nicht von seiner besten Seite. Er verhielt sich sehr aggressiv, und als die Polizei eintraf, schlug und trat er auch noch um sich herum. Die Polizei musste ihn schließlich fesseln, um ihn abtransportieren zu können. Und auch in der Haftzelle benahm er sich wohl nicht sehr gut. Als die Polizisten im dort die Handfesseln abnehmen wollten und er sich wehrte, verletzte der 22-Jährige sich auch noch leicht an der Hand. Erst am darauffolgenden Morgen konnte er die Polizei wieder verlassen.

In einer Spielhalle in Marktoberdorf musste die Polizei in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eingreifen. Dort randalierte ein betrunkener und sehr aggressiver Mann in der Spielhalle, sodass die Polizei gegen 2.00 Uhr benachrichtigt wurde. Der 29-jährige Mann pöbelte die Gäste in der Spielhalle an und wollte die Spielhalle nicht verlassen, obwohl er vom Personal dazu aufgefordert wurde. Der Polizei gegenüber verhielt sich der 29-Jährige auch nicht kooperativ, sodass er schließlich festgenommen werden musste und die Nacht erst einmal in einer Haftzelle verbrachte. Eine Strafanzeige hat sich der Mann, bei dem ein Alkoholwert von 0,8 Promille ermittelt wurde, jetzt auch noch anhängig.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag randalierte auch in Mainz ein Mann in einer Spielhalle. Gegen 1.57 Uhr wurde die Polizei durch das Spielhallenpersonal darüber informiert, dass ein Gast dort am Randalieren sei. Zunächst hatte der Randalierer den Spielhallenmitarbeiter mit einem Aschenbecher niedergeschlagen und verwüste dann die Spielhalle und zerbrach auch eine Scheibe. Als die Polizei an der Spielhalle ankam, war der Mann aber schon verschwunden. Er konnte aber auf der Straße noch festgenommen werden. Bei dem Täter handelte es sich um einen 44-jährigen Mann, der wohl auch unter Alkoholeinfluss stand. Grund für die Randale war übrigens, dass er seinen Gehaltsvorschuss von 700 Euro in der Spielhalle komplett verzockte und darüber offensichtlich nicht sonderlich erfreut war. Dass er nun wohl auch noch den Sachschaden von rund 10.000 Euro übernehmen muss, den er angerichtet hat, sowie mit einer Anklage rechnen muss, hätte sich der Mann vielleicht vor seiner Randale überlegen sollen. Am nächsten Morgen wurde er übrigens wieder aus der Haft entlassen.

Nicht jede Tat bleibt ungesühnt

Es gab aber in der vergangenen Woche auch durchaus positive Nachrichten bezüglich der Kriminalität in und gegen Spielhallen. In Dortmund wurde am Mittwoch gegen 11.00 Uhr morgens eine 83-jährige Frau in einer Spielhalle bestohlen, als sie gerade an einem Automaten spielte. Dabei beobachtete die Frau einen Mann, der einen sehr nervösen Eindruck machte. Und genau dieser Mann stahl dann die Handtasche der Seniorin und rannte aus der Spielhalle. Dabei wurde er von einem Zeugen beobachtet, wie er sich gerade das Geld aus der Handtasche nahm und diese dann wegwarf. Weit ist der Täter aber nicht gekommen. Schon wenige Meter später wurde er von Polizisten gestellt, die das Geld der Frau auch gleich in seiner Hosentasche fanden. Bei dem Täter soll es sich um einen 31-jährigen Mann handeln, der bei der Polizei aufgrund ähnlicher Straftaten bereits bekannt ist. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Täter dieses Mal eine Strafe erhält, die sich gewaschen hat. Schließlich scheint er ja bisher nicht durch Verurteilungen gelernt zu haben.

  • In der Nacht vom 30. auf den 31. März 2017 gab es einen Überfall auf eine Spielhalle in Frankenberg. Dort hatte ein Mann mit einer Dachlatte bewaffnet gegen 2.00 Uhr de Spielhalle überfallen und dabei mit der Dachlatte mehrmals auf den 29-jährigen Angestellten eingeschlagen. So konnte der Täter schließlich in die Kasse greifen und sich das Bargeld nehmen. Seine anschließende Flucht wurde aber auf der Straße der Spielhalle sofort durch die alarmierte Polizei beendet. Bei dem Mann handelt es sich demnach um einen 34-Jährigen aus Rosenthal, der zum Tatzeitpunkt wohl unter Alkoholeinfluss stand und nun in Untersuchungshaft sitzt. Mit einer Anklage wegen schweren Raubes muss er nun rechnen. Der Spielhallenmitarbeiter wurde durch die Schläge auf dem Kopf zum Glück nur leicht verletzt, wie sich später im Krankenhaus herausstellte.
  • In Koblenz hat letzte Woche ein Prozess wegen erpresserischen Menschraubs vor dem Landgericht gegen einen 20-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan angefangen. Der Mann soll eine Spielhallenangestellte in einer Spielhalle mit einem Messer bedroht haben und sie festgehalten haben, um Lösegeld zu erpressen. Er forderte dabei für die Freilassung aber nur einen geringen Geldbetrag sowie eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung. Die Polizei konnte die Situation aber erfolgreich beenden und den Mann festnehmen, sodass dieser nun vor Gericht steht. Die Spielhallenangestellte erlitt damals einen Schock. Ein Urteil gegen den 20-Jährigen steht noch aus.
  • In einem anderen Fall ist aber vergangene Woche ein Urteil gefallen. Ein 37-jähriger Mann aus Garrel wurde vom Landgericht Oldenburg zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt, weil er im Oktober vergangenen Jahres eine Spielhalle in Garrel überfallen hatte. Bei diesem Überfall konnte er 1.000 Euro erbeuten. Zudem beging der Verurteilte, der drogenabhängig sein soll, noch weitere Straftaten, weswegen die Strafe nun vier Jahre Haft ist. Allerdings wird der Mann die Strafe zunächst einmal in einer Psychiatrie absitzen, um clean zu werden. Was danach wird, ist nicht bekannt.
Überfälle, Einbrüche und mehr – in deutschen Spielhallen war wieder viel los
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Von | 2017-04-10T13:09:04+00:00 10. April 2017|Kategorien: Nachrichten, Vermischtes|Tags: , |

Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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