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Überfälle, Einbrüche und ein Urteil in Sachen Spielhallen

SpielhallenWenn es irgendwann einmal eine Woche geben sollte, in der es weder Einbrüche noch Überfälle auf Spielhallen gegeben hat, dann muss das wahrscheinlich die Woche sein, in der Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Scheinbar wird es da nämlich nicht geben. Auch letzte Woche gab es wieder Überfälle und Einbrüche, bei denen Spielhallen betroffen waren. Aber es gab zum Glück auch eine positive Nachricht. Eine Spielhallenräuberin wurde verurteilt und muss nun erst einmal hinter schwedische Gardinen.

Zwei Raubüberfälle im gleichen Landkreis

In Immendingen im Landkreis Tuttlingen sowie in Tuttlingen kam es zum Beginn des Wochenendes zu Überfällen auf Spielhallen. Bereits am Freitag haben zwei unbekannte Täter eine Spielhalle in Immendingen überfallen. Dabei waren die Täter mit einer Pistole bewaffnet und maskiert. So soll einer der beiden Täter auf die 45-jährige Spielhallenangestellte zugestürmt sein und sie direkt mit der Pistole geschlagen haben. Dann nahm er sich das Geld aus de Kasse. Der andere Täter ging nicht weniger brutal vor. Er stieß einen Spielhallengast zu Boden und bedrohte diesen dann mit der Waffe. Nachdem der eine Täter sich mehrere Hundert Euro aus der Kasse genommen hatte, flüchteten beide Täter schnell. Sowohl die Angestellte der Spielhalle als auch der Gast wurden bei diesem Überfall leicht verletzt.

In der Nacht zu Samstag kam es gegen Mitternacht zu einem Überfall auf eine Spielhalle in Tuttlingen. Als die 21-jährige Spielhallenangestellte dabei war, die Spielhalle abzuschließen, wurde sie von drei unbekannten Tätern gezwungen, die Spielhalle wieder aufzuschließen. Die 21-Jährige kam dieser Forderung nach und in der Spielhalle brachen die drei Täter dann sechs Spielhautomaten auf und bedrohten die Angestellte mit einer Eisenstange zur Herausgabe des Bargeldes. Als sie auch das bekamen, flüchteten die drei Täter mit ihrer Beute von mehreren Hundert Euro.

Da beide Fälle nicht das gleiche Tatmuster aufwiesen, geht die Polizei mittlerweile auch davon aus, dass beide Überfälle nicht von den gleichen Tätern begangen wurden. Alle fünf Täter sind aber derzeit immer noch nicht bekannt.

Weitere Überfälle auf Spielhallen am Wochenende

In Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg kam es in der Nacht zu Samstag zu einem Spielhallenüberfall. Zwei maskierte Täter kamen dabei in die Spielhalle und bedrohten den Spielhallenmitarbeiter mit einer Schusswaffe. Sie verlangten von ihm die Herausgabe des Bargeldes. Dieser Forderung kam der Mitarbeiter nach und übergab den Tätern die Einnahmen. Mit mehreren Hundert Euro beute flüchteten die beiden noch unbekannten Täter anschließend zu Fuß. Trotz eingeleiteter Fahndung konnten sie von der Polizei nicht geschnappt werden.

Ebenfalls in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Berlin-Steglitz zu einem Überfall auf eine Spielhalle. Ein unbekannter Mann zog dort ein Messer und bedrohte die 31-jährige Angestellte. Er forderte das Bargeld, was ihm die Frau auch gab. Danach flüchtete er, bedrohte beim Verlassen der Spielhalle aber auch noch einen Kunden mit dem Messer. Bislang konnte der Mann noch nicht ausfindig gemacht werden.

Am Samstagabend kam es in Leihgestern im Kreis Gießen gegen 22.40 Uhr zu einem Überfall auf eine Spielothek. Drei unbekannte und maskierte Täter waren dort mit Schusswaffen bewaffnet in die Spielothek gekommen und bedrohten dort den 39-jährigen Angestellten sowie zwei Kunden. Sie forderten von dem Angestellten, sich auf den Boden zu legen, was dieser auch tat. Als er dann auf dem Boden lag, griff einer der Täter in die Kasse und nahm sich die wenigen Hundert Euro aus der Kasse. Bevor die drei Täter flüchteten, trat noch einer der Täter dem 39-Jährigen in den Rücken und verletzte ihn damit leicht. Trotz Fahndung durch die Polizei sind die Täter noch nicht geschnappt worden.

Am Sonntagabend kam es noch in Peine zu einem Spielhallenüberfall. Gegen 23.35 Uhr betrat ein unbekannter Mann die Spielhalle und bedrohte dort auch gleich den 55-jährigen Mitarbeiter mit einer Waffe. Auch dieser Täter verlangte natürlich das Bargeld aus der Kasse, was ihm der Angestellte auch gab. Die Beute stopfte der Täter dann in einen mitgebrachten Beutel und setzte dann zur Flucht an. Der Angestellte erlitt bei dem Überfall einen Schock und der Täter ist leider immer noch nicht ausfindig gemacht. Wie hoch die Beute war, ist nicht bekannt.

Zwei Einbrüche gab es auch noch

Doch nicht nur viele Raubüberfälle auf Spielhallen hat es in der letzten Woche gegeben. Auch Einbrüche gab es wieder einmal. In Gerlingen wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in eine Spielhalle eingebrochen. Zwei Täter konnten dabei gefilmt werden, wie sie in der Spielhalle mehrere Geldautomaten aufbrachen und das darin befindliche Geld entnahmen. So konnten die beiden Täter mehrere Tausend Euro erbeuten. Zwar waren die beiden Täter auf den Überwachungsbildern relativ gut zu erkennen, dennoch gibt es noch keine Spur zu den Männern.

In Menden kam es ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einem Einbruch in eine Spielhalle. Irgendwann zwischen Mitternacht und sieben Uhr morgens brachen noch unbekannte Täter in die Räumlichkeiten der Spielhalle ein. Nach bisherigen Angaben haben die Täter dabei allerdings keine Beute gemacht. Allerdings verursachten sie einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro. Noch fehlt jede Spur von den Tätern. (http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/3553031)

Spielhallenräuberin zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt

Wenigstens hatte die letzte Woche noch eine gute Nachricht in Sachen Spielhallenüberfällen parat. Denn vor dem Landgericht in Duisburg musste sich eine 63-jährige Oberhausenerin verantworten, die am 9. August 2016 einen brutalen Überfall auf eine Spielhalle in Osterfeld unternommen hatte. Die 63-jährige Frau sprühte dabei der Spielhallenangestellten Pfefferspray ins Gesicht und forderte von ihr das Geld aus der Kasse und aus dem Tresor. Insgesamt 1.700 Euro konnte sie so erbeuten. Bereits drei Tage vor diesem Überfall verübte die 63-Jährige einen Überfall auf eine andere Spielhalle. Dieser Raub war allerdings gescheitert, da sich die Angestellte der Spielhalle geweigert hatte, Geld herauszugeben. So zog die 63-Jährige ohne Beute von dannen. Dieser Anklagepunkt wurde aufgrund des schwerwiegenderen Falls auch fallen gelassen, da er wohl auch kaum eine Rolle für das Strafmaß gespielt hätte. Vor Gericht zeigte sich die Angeklagte zwar geständig, wurde aber dennoch wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil hätte noch weitaus schwerer ausfallen können, wenn nicht die Umstände berücksichtigt worden wären, dass die Frau einen Rückfall in die Spielsucht hatte und daher Geldsorgen hatte und dass die komplette Beute wieder der Spielhalle zurückgegeben wurde. Ansonsten wäre die Haftstrafe sicherlich härter ausgefallen.

Überfälle, Einbrüche und ein Urteil in Sachen Spielhallen
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Von | 2018-02-01T13:35:38+00:00 9. Februar 2017|Kategorien: Nachrichten, Vermischtes|Tags: , , , , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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