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Tschechische Sazka Group wird Hauptaktionär der CASAG

Tschechische Sazka GroupNach dem ganzen Gezerre um die Casinos Austria AG im letzten Jahr, werden nun bereits zu Beginn des neuen Jahres endlich wichtige Weichen für die zukünftigen Besitzverhältnisse des teilstaatlichen Glücksspielkonzerns gestellt und dabei spielt nun, nach dem Verbot der Übernahme der CASAG durch die Novomatic, das tschechische Konsortium Sazka Group die neue Hauptrolle. Wie jetzt die beiden Teileigner, die Raiffeisen Beteiligungsgesellschaft Leipnik-Lundenburger Invest und die Uniqa-Versicherung mitteilten, werden beide Unternehmen ihre Anteile an den Casinos Austria AG nicht wie zuvor geplant an den den österreichischen Glücksspielgiganten Novomatic veräußern, sondern an die Tschechen Karel Komarek und Jir Smejc verkaufen. Lange Zeit hatten sich die beiden Milliardäre und der Konzern eine Bieterschlacht zur Übernahme der lukrativen CASAG geliefert, bevor sie sich auf einen gemeinsamen Coup unter der Federführung von Novomatic einigten. Durch die Entscheidung des österreichischen Kartellgerichts, dass dem Entwickler der beliebten Novoline Spielautomaten und Erfinder von BOOK OF RA die Alleinherrschaft über die Casinos Austria AG aus wettbewerbsrechtlichen Gründen untersagte, wurden die Karten nun neu gemischt und die alten Pläne obsolet. Anders als vom österreichischen Glücksspielriesen vormals geplant, wir die Sazka Group somit größten Anteilseigner.

Die Sazka Group ist genau wie Novomatic einer der größten Player im europäischen Glücksspielsektor. Allein im letzten Jahr beliefen sich die gesamten Wettumsätze aus Lotterien, Online Casinos und anderen  Glücksspielen auf über 15 Milliarden Euro. Zudem machte die Sazka Group einen Gewinn vor Steuer und Abschreibungen in Höhe von 850 Millionen Euro.

Novomatic wird auf die hinteren Plätze verwiesen

Kurz vor Ende des vergangene Jahres konnte der österreichische Glücksspielkonzern Novomatic sich noch die Anteile der MTB Privatstiftung von Maria Theresia Bablik an der CASAG sichern und hält heute rund 17,2 Prozent am Unternehmen. Um jedoch nicht wieder Probleme mit den Wettbewerbshütern zu bekommen, die sofort einschreiten würden, sollte Novomatic über die 25 Prozent Schwelle steigen, trennten sich die Österreicher vorsichtshalber von der Hälfte der eigenen Beteiligungen in Höhe von 11,56 Prozent an den Österreichischen Lotterien, denn auch hier ist die CASAG mit rund 68 Prozent der größte Besitzer. Verkauft wurden diese ebenfalls an die tschechische Sazka Group. Mit den nun erfolgten Bestätigungen zur Veräußerungen der eigenen Anteile von der Beteiligungsgesellschaft Leipnik-Lundenburger Invest und der Uniqa-Versicherung wächst der Besitz an den Casinos Austria AG durch die beiden Milliardäre aus Tschechien auf rund 34 Prozent und macht die Sazka Group auf einen Schlag zum Hauptaktionär. Zusammen mit den 17,2 Prozent, die nun Novomatic an der CASAG hält, besitzen nun beide Unternehmen gemeinsam eine knappe Mehrheit. Am Ende könnte somit der gemeinsame Plan der Sazka Group und der Österreicher, die Kontrolle über die Casinos Austria AG zu erlangen, doch noch gelingen, allerdings jetzt mit den Tschechen am Steuer. Großes Mitsprachrecht wird jedoch bei allen Entscheidungen immer noch der Staat Österreich haben, denn wie jetzt bekannt wurde, ist das Land nicht bereit weiter eigene Anteile, immerhin 33,2 Prozent über die Beteiligungsgesellschaft ÖBIB, zu veräußern. Somit werden die Geschicke der CASAG in Zukunft maßgeblich von diesen drei Parteien gelenkt.

Der ehemalige Plan zur Übernahme der CASAG durch Novomatic und der Sazka Group sah vor, das Unternehmen gemeinsam mit Hilfe eines Joint Ventures zu übernehmen, bei dem die Österreicher und 40 Prozent der Anteile und die Sazka Group ihre rund 11 Prozent miteingebracht hätten. Dabei sollte Novomatic vor allem das Geschäft mit den  Spielbanken und Online Casinos erhalten und die Tschechen wiederum sollten das Lotteriegeschäft führen.

CASAG hat erst die Hälfte der Spielautomaten umgestellt

Mit dem Beginn diesen Jahres sollten eigentlich alle Spielautomaten ins Österreich umgestellt und an das BRZ angeschlossen sein, doch bisher ist dies erst mit rund der Hälfte der knapp 2.100 Slot Automaten der CASAG in ihren 12 Casinos erfolgt. Deshalb hat nun die Casinos Austria AG noch eine Schonfrist bis zum 01. Juli 2017 erhalten. Hier gibt es sozusagen für die teilstaatliche CASAG wieder einmal eine Extrawurst, denn alle anderen Anbieter in der Alpenrepublik mussten schon seit länger Zeit an das zentrale System angeschlossen sein. Den Beginn machten bereits die VTL`s, die sogenannten Video Lottery Termminals, die bereits Anfang 2015 an das staatliche Computerzentrum angeschlossen wurden. Auch diese werden in Österreich durch die Casinos Austria AG betrieben und stehen in den WINWIN-Spielhallen des gleichnamigen Tochterunternehmens. Das BRZ System soll vor allem dem Spielerschutz zu Gute kommen, denn sämtliche Spielvorgänge, sowie einzelne Komponenten der Spielautomaten und die dazu gehörige Software werden ental und unabhänig überwacht. Manipulationen oder anderweitige Tricks zur Steuervermeidung sind mit diesem System nahezu unmöglich. Für die gesamte Umstellung der insgesamt 2.100 Spielautomaten rechnet der noch amtierende Generaldirektor der CASAG, Karl Stoss, mit Gesamtkosten in Höhe von rund 19 Millionen Euro.

Tschechische Sazka Group wird Hauptaktionär der CASAG
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Über den Autor:

Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

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