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Spielsucht: wie in den Griff bekommen?

SpielsuchtDas Beste, um eine Spielsucht in den Griff zu bekommen, ist es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, dass eine Sucht vorliegt. Leichter gesagt als getan? Auch aus diesem Grund gehört zum Glücksspielstaatsvertrag in der Fassung vor Beginn der Überarbeitung, dass zur Lizenzvergabe ein umfassendes Programm zur Spielsuchtprävention umgesetzt werden muss.

Gewinnen? Erleben? Prestige? Und, wo bleibt die Vernunft?

Es gibt verschiedene Gründe, die für den Beginn mit Glücksspiel sprechen. Neben dem Grund von Schulden wegzukommen, die nicht durch Glücksspiele, sondern aus anderen Gründen zustande gekommen sind, geht es um das Erleben. Selbst Kinder sind von Spielen am PC oder an der Konsole so schwer wegzubekommen, weil das Erleben so intensiv ist. Ebenso kann es sich bei Glücksspielern verhalten. Diese Glücksspieler gehören mit zu den gefährdetsten Spielsucht-Typen. Am einfachsten können Spielsüchtige erkannt werden, wenn es mit der Vernunft nicht gut bestellt ist. Denn zu einer Eigenschaft von Spielsüchtigen gehört, dass sie Meister der Verdrängung sein können.

Suchtfaktor Nummer 1: Spielautomaten

Dies ist das Ergebnis einer vier Jahre alten Studie. Sie belegen demnach, dass Online Casinos, Spielbanken und Gastronomien mit aufgestellten Spieleautomaten auf Spieler die meiste Sogwirkung ausüben. Am gefährlichsten sind die Glücksspielautomaten, die mit einem kleinen Einsatz einen großen Jackpot ermöglichen. Vor allem Spieler, die bereits mehrfach in den Genuss der Gewinnerrolle gekommen sind, gehören zu den gefährdetsten Spielern. Der Studie zu Folge soll es in Deutschland derzeit über ½ Million Deutsche geben, die sich selbst oder per Definition als spielsüchtig oder spielkrank bezeichnen. Neben den Studienergebnissen geben rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland an, mit dem Thema Glücksspiel nicht gut umgehen zu können. Sie stufen ihr Verhalten als problematisch ein.

Falle 1: Die Suche nach der Ablenkung

Wer einmal unvoreingenommen an einem Glücksspielautomaten gesessen hat, der wird das Phänomen ebenfalls erleben: Die Rede ist von der 100%igen Ablenkung vom Alltag, sobald das Jingle erklingt, die Walzen sich beginnen zu drehen, nachdem der Einsatz bestätigt wurde. Menschen, die als eine Charaktereigenschaft sich selbst gut kontrollieren können, haben hier einen klaren Vorteil gegenüber Genussmenschen. Sind Letztere auf den Geschmack des Glücksspiels gekommen, kann aus der anfänglichen Ablenkung eine Regelmäßigkeit bis hin zu einem Muss erwachsen.

Falle 2: Der Fluch des ewigen Verlierens

Gewinnen ist rückblickend ein schlechter Tausch gegen die Zukunft, wenn sich diese aus einem Schuldenberg zusammensetzt. In Deutschland lassen sich zahlreiche Beispiele finden, in denen heute spielsüchtige und hochverschuldete Spieler mit einer wochen- oder monatelang anhaltenden Glückssträhne anfingen und die restlichen Jahre nach diesem goldenen Anfang nie mehr daran anknüpfen konnten. In diesen Geschichten ist die Schuldenfalle förmlich vorprogrammiert.

Falle 3: Hohe Gewinne und auch hohe Verluste

Ein weiterer Fall zeigt sich mit hohen Gewinnen und hohen Verlusten. Dabei besitzt dieser Spielsucht-Typ meist das Handicap nicht aufhören zu können, sobald ein solider oder guter Gewinn vorliegt. Im Gegenteil, es wird immer weiter gespielt, in der Hoffnung den Gewinn zu toppen oder den Jackpot zu holen. Nicht aufhören können, ist in dieser Falle leider die Triebkraft.

Fallen im Glücksspiel:

  • Ablenkung vom Alltag oder von seinen wiederkehrenden Gedanken
  • Spielen um Geld, um Schulden zu bezahlen
  • Spielen um Geld, wegen des Nervenkitzels
  • Häufige Gewinne, die allerdings unterhalb der Verluste liegen
  • Spielen gegen die Einsamkeit

Spielsüchtige in Deutschland: Tendenz steigend, doch nicht ohne Hoffnung

Die Dunkelziffern der Spielsüchtigen in Deutschland liegen deutlich über der ½ Million Deutschen. Durch offensive Spielsuchtprogramme und Spielsucht-Kampagnen setzen sich nun der Staat, Initiativen und selbst die Anbieter von Glücksspielen ein. Die Zeichen stehen gut, dass mit diesen und weiteren Maßnahmen Glücksspiel in Deutschland zu einem Thema mit eingegrenztem Suchtpotenzial werden kann.

Spielsucht: wie in den Griff bekommen?
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Von | 2018-02-23T10:55:40+00:00 12. August 2015|Kategorien: Casino Spiele, Nachrichten|Tags: , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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