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Spielerschutz mit Michael Thürnau in der Spielbank Osnabrück?

Spielbank Osnabrück„Man beißt nicht die Hand, die einen füttert“ ist ein Sprichwort, welches immer dann zum Tragen kommt, wenn jemand mehr als offensichtlich Partei für denjenigen ergreift, in dessen Abhängigkeit er/sie steht. Michael Thürnau, seines Zeichens Moderator der Bingo-Show im öffentlich-rechtlichen Staatssender NDR kennt dieses Sprichwort sicherlich und hält sich auch daran, wie sein Auftritt in der Spielbank Osnabrück am 03.07.2015 beweist.

Alle Glücksspiele sind böse, außer die staatlichen …

…Glücksspiele. Da spielt es für Michael Thürnau auch keine Rolle ob es sich um Roulette und Blackjack handelt die Glücksspiele, die er selbst gerne ab und an spielt, solange es „in einer seriösen Spielbank gespielt wird“ und nicht etwa im Internet,denn davon „halte ich nicht viel“ lässt der Entertainer während seines Auftritts in der Spielbank Osnabrück verlauten. Mit rund 40 Teilnehmern spielte er nämlich dort zum ersten Mal eine Runde Live-Bingo.

Der Staat sollte aufhören die Bürger zu belügen

Ob Lotto, Bingo, Blackjack, Sportwetten oder Spielbank. Solange es in staatlicher Hand oder der Staat zumindest mit großen Teilen am Unternehmen beteiligt ist, scheint es immer so, als wenn der durchschnittliche Spieler in diesen Betrieben keineswegs Spielsüchtig werden kann. Zumindest redet die Politik niemals davon. Anders sieht es natürlich aus, wenn es sich um private Anbieter handelt, bei denen, anderes als in staatlichen Spielbanken, der Großteil des Umsatzes als Gewinn wieder an die Spieler ausgezahlt wird. Laut Politik, Helfer und Helfershelfer wie Michael Thürnau liegt die Gefahr der Spielsucht wohl nur in „illegalen Casinos“.

Wer sind eigentlich die „illegalen Casinos“?

Bemerkenswert ist ein weiterer Fakt, der kaum zur Sprache kommt, wenn es um Spielbanken, Spielerschutz und Online Casinos geht. Zwar wird immer wieder von den „illegalen online Casinos“ gesprochen, doch niemand benennt sie wirklich. Handelt es sich dabei um die online Casinos, welche mit einer europäischen Lizenz ausgestattet sind und bei denen das Europarecht sagt, dass sie nicht illegal sind? Handelt es sich womöglich um das Online Casino Deutschland, welches eine Lizenz aus Schleswig-Holstein hat, wo Spieler aus anderen Bundesländern aber nicht spielen dürfen? Handelt es sich um bekannte und beliebte Online Casinos, wie das William Hill, der Casino Club, Stargames oder Sunmaker? Klar ist eines bei den „illegalen Casinos“: Gemeint sind immer ausschließlich die Casinos und Spielbanken, welche nicht zum Kapital des Staates zählen.

Was steckt wirklich hinter den Bemühungen der Staaten den Glücksspiel-Markt zu beherrschen?

Reden wir einmal Klartext, denn die Aussagen von Politikern, Helfern und Helfershelfern zum Spielerschutz, welcher wohl nach deren Aussagen nur in staatlichen Casinos und Spielbanken möglich ist, ist Nonsense. Das sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein. Es geht natürlich wieder einmal nur ums Geld. Denn dem Staat sind die Einnahmen aus den Lizenzen nicht genug und bei den Steuern gilt es zweimal hinzublicken. Kassiert der Staat nämlich in den eigenen Spielbanken, insbesondere an den Spielautomaten, einen großen Teil der Einsätze als Gewinn ein, sieht es bei den unabhängigen Online Casinos anders aus. Der Staat kann hier nämlich lediglich Steuern auf die Gewinne der Online Casinos kassieren – was bei einer Auszahlungsquote von bis zu 97% und mehr der Einsätze vergleichsweise wenig ist.  Dies ist auch der Grund, warum die Staaten sämtliche Kompromisse der unabhängigen Anbieter schlichtweg ablehnen. Denn warum sollte geteilt werden, wenn es durch entsprechende Gesetze möglich sein kann, den Spieler in seiner Wahl einzuschränken und alles an Geld selbst abzukassieren? Das hierbei der Spielerschutz als unlogisches Argument vorgeschoben wird, verdient eher unser Mitleid. Denn vor wem muss der Spieler eher geschützt werden? Vor einer staatlichen Spielbank oder Lotterie, wo mindestens 40% der Einsätze vom Staat einkassiert werden oder vor einem lizenziertem und unabhängig kontrolliertem Online Casino, in dem sich die Spieler über die Ausschüttung von 95% bis 97% der Einsätze freuen können? Die Antwort auf diese Frage sollte dem selbstbestimmten Spieler klar sein…

Spielerschutz mit Michael Thürnau in der Spielbank Osnabrück?
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Von | 2017-04-09T12:14:35+00:00 4. Juli 2015|Kategorien: Casinos, Nachrichten|Tags: , , , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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