Die Sieben steht für Glück! Und das nicht nur im Glücksspiel. So dachten vermutlich auch die Betreiber der Brandenburgischen Spielbanken GmbH & Co. KGin Cottbus, als sie sich entschieden, sieben Tierpatenschaften im örtlichen Tierpark zu übernehmen. Dabei lag der Fokus ihrer Auswahl auf den Tierarten, die zu den eher weniger bekannten Zoo-Bewohnern gehören. Zebras, Elefanten, Pinguine, Löwen und Tiger kennt jeder. Aber wer hat schon mal etwas vom Baumstachler gehört, oder vom Chinesischen Muntjak? Auch der Zwergotter ist in unseren Breitengraden eher selten zu Hause, ebenso wie der Kaiserschnurrbarttamarin. Darüber hinaus fiel die Entscheidung der Spielbank Cottbus auf einen Buschschliefer, eine Tapirdame aus Mittelamerika namens „Bonita“ und auf ein Jemenchamäleon. 

Der ausgewählte Baumstachler gehört zu den größeren Nagetieren. Er kommt ursprünglich aus Südamerika und sieht ein wenig aus, wie ein Stachelschwein, das klettern kann. Der chinesische Muntjak gehört zur Familie der Hirsche, ist allerdings mit seiner Schulterhöhe von ca. 50 cm wesentlich kleiner. Beim Zwergotter handelt es sich um den kleinsten Vertreter dieser Marder-Gattung, die vorwiegend in Indien und China zu finden ist. Aus Südamerika kommt der Kaiserschnurrbarttamarin – eine Affenart, die ihren Namen der angeblichen Ähnlichkeit ihres Bartes mit dem des deutschen Kaisers Wilhelm II verdankt. Bei dem aus Afrika stammenden Buschschliefer denkt man unwillkürlich an ein Meerschweinchen. Er ist ähnlich groß, besitzt keinen Schwanz und die Gliedmaßen sind sehr kurz. Von der arabischen Halbinsel stammt das Jemenchamäleon, das in den grellsten Farben leuchtet, sofern er einem Weibchen imponieren oder einen Rivalen vertreiben will. Und die schöne „Bonita“ benötigt keine weiteren Erklärungen.  

Spielbank übernimmt Verantwortung

Spielbank CottbusVon den sieben Tierpatenkindern des Glücksspiel Unternehmens leben vier im Tapirhaus. Dort wurden die Patenschaften auch offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dabei waren der Tierparkdirektor Herr Dr. Jens Kämmerling, die Leiterin der Spielbank, Frau Diana Moche sowie die Geschäftsführerinnen der Brandenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG, Frau Anja Bohms und Frau Kerstin Kosanke.

Die Spielbank Cottbus fungiert schon seit vielen Jahren als Förderer und Sponsor von örtlichen Sportvereinen und lokalen Festivals. „Die Spielbank ist als Freizeitangebot seit 21 Jahren in der Stadt Cottbus verankert. Die Unterstützung des traditionsreichen Tierparks ist eine weitere Form der gesellschaftlichen Verantwortung, welche die Spielbank Cottbus in der Region übernimmt“, erklärt Anja Bohms, eine der Geschäftsführerinnen. Ihre Geschäftsführungs-Kollegin Kerstin Kosanke fügt noch ergänzend hinzu: „Gerne unterstützen wir den Tierpark mit unserer Patenschaft bei der Haltung und Pflege der Tiere. Von Anfang an waren wir von der Idee begeistert.“ 

Nicht nur auf der Seite der Geschäftsführung ist die Begeisterung groß, sondern ebenso bei den 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spielbank Cottbus. Sie freuen sich sehr über die Patenschaften und auch darüber, noch so viel mehr über diese seltenen Tiere zu erfahren. Besonders glücklich ist natürlich der Tierpark über das Engagement. Tierparkdirektor Dr. Jens Kämmerling bringt seine Freude zum Ausdruck: „Wir freuen uns, dass die Spielbank Cottbus sich für unsere Arbeit begeistert und uns unterstützt“. Im Anschluss machen beide Institutionen noch darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, dass Privatpersonen wie auch Firmen die unermüdliche Arbeit des Tierparks durch einzelne Patenschaften unterstützen. Ein potenzieller Pate übernimmt einen gewissen Teil der Kosten, die die Haltung „seines Lieblingstieres“ ausmacht und beteiligt sich dadurch aktiv an der Tierpflege. Im Tierpark Cottbus ist eine solche Tierpatenschaft bereits ab einem jährlichen Beitrag von 30 Euro möglich.

Die Bedeutung der Zahl Sieben 

Die Sieben hat etwas Magisches. Sie steht schon seit vielen Jahrtausenden für Vollkommenheit und auch für Glück – und das in annähernd sämtlichen Kulturkreisen. Sie gilt als die perfekte Zahl, deren tiefe Bedeutung sich aus Mystik und Religion ableitet. Die Wurzeln hierfür liegen sehr weit zurück: in der Keilschrift. Dort wird die Sieben als Dreier- und Vierergruppe dargestellt. Vermutlich gehen diese Gruppierungen mit den vier Himmelsrichtungen und den drei Mondphasen einher. Für Christen und Juden ist die Sieben eine ihrer religiösen Grundlagen. Wir kennen die sieben Sakramente der katholischen Kirche. Der siebenarmige Leuchter steckt im jüdischen Glauben voller Symbolik. Es gibt sieben Todsünden. Die Heilige Stadt Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut. Wir haben die 7-Tage-Woche. In den Erzählungen der Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm taucht immer wieder die Sieben auf: „Über den sieben Bergen bei den sieben Zwergen“, „Sieben auf einen Streich“, „Der Wolf und die sieben Geißlein“ oder „Die Siebenmeilenstiefel“. Auch in dem Kult-Serien-Hit „Games of Thrones“ spielt die Zahl eine gewichtige Rolle. In den Sieben Königslanden sind der Glaube an die Sieben und die sieben Gesichter des einen Gottes die am meisten verbreitete Religion. 

Dass der Zahl Sieben auch im Glücksspiel etwas Besonderes nachgesagt wird, ist nicht zu leugnen. Und das betrifft Online Casinos ebenso wie reale Spielbanken, Spielhallen oder Lotto. Es gibt zum Beispiel Stimmen, die hartnäckig behaupten, dass die Sieben im Roulette wie auch im Lotto überdurchschnittlich oft fällt. Ob das tatsächlich stimmt, ist nicht erwiesen. Weitere Hinweise auf die Zahlen-Symbolik im Glücksspiel gibt es bei etlichen Automaten-Spielen, man denke nur an den Klassiker Super7Reels bei den Merkur Slots.

Da bleibt nur zu wünschen, dass sich all das Glück, welches sich mit der Zahl Sieben verbindet, auch auf die sieben Tierpatenschaften niederschlägt, die die Spielbank Cottbus übernommen hat. Wir drücken jedenfalls die Daumen!