Spielbank Berlin engagiert sich regelmäßig für wichtige gesellschaftliche Zwecke. Das wird durch die aktuelle Spende, die von Spielbank-Beiratsmitglied Klaus Wowereit dem Anti-Gewalt-Projekt Maneo, wieder deutlich. Der Verein, der sich speziell gegen homophobe Gewalt einsetzt, wird mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützt. Die gemeinnützige Einrichtung nahm die Spende dankbar an, denn ohne großzügige Spenden wäre es nicht möglich, das Projekt dauerhaft fortzuführen.

Klaus Wowereit SpendeManeo ist Anti-Gewalt-Projekt mit Schwerpunkt Homophobie

Seit 1990 gibt es in Berlin das Anti-Gewalt-Projekt Maneo. Spätestens seit dem freiwilligen Outing von Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit ist Berlin als Hauptstadt der Homosexuellen in Deutschland bekannt. Statistisch betrachtet ist das völlig korrekt, denn in Berlin leben etwa 350.000 Personen, die sich als homosexuell oder bisexuell bezeichnen. Beide Gruppen werden ausdrücklich vom Anti-Gewalt-Projekt angesprochen. Da es immer wieder zu Diskriminierungen und Gewalttaten gegen Menschen kommt, die nicht heterosexuell sind, ist das Projekt nach wie vor von großer Relevanz. Damit das Engagement in der bisherigen Art und Weise weitergeführt werden kann, müssen regelmäßig Spenden eingesammelt werden.

Das Anti-Gewalt-Projekt ist als gemeinnütziger Verein organisiert. In diesem Verein engagieren sich tagtäglich viele ehrenamtliche Helfer, um Menschen, die in Schwierigkeiten geraten sind, zu unterstützen. Wegen der konkreten Opferhilfe geht es aber dem Verein auch darum, vorhandene Probleme zu erfassen und sichtbar zu machen. Zudem nimmt die Prävention in den letzten Jahren einen wichtigen Stellenwert ein. Durch Unterstützer wie Klaus Wowereit und die Spielbank Berlin ist es möglich, öffentlichkeitswirksam das Engagement des Anti-Gewalt-Projekts darzustellen. Schon die Tatsache, dass ein derartiger Verein überhaupt nötig ist, zeigt einem neutralen Beobachter, dass es auch in einer weltoffenen Stadt wie Berlin Probleme mit Homophobie gibt.

Erfolgreiche Geschichte von Maneo soll fortgeführt werden

Maneo hat dank zahlreicher Erfolge in den letzten Jahrzehnten einen exzellenten Ruf. Das lesbisch-Schwule-Stadtfest, das in Berlin von 1993 bis 1998 ausgerichtet wurde, war beispielsweise eine sehr bemerkenswerte Veranstaltung, die bundesweit Beachtung fand. Noch mehr Reichweite hatten die beiden Kinospots, die in Kooperation mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin im Jahr 2007 gedreht wurden. Für die Erfassung von Gewalttaten gegen Schwule und Bisexuelle haben zwei Studien, die von Maneo initiiert wurden, zwischen 2006 und 2008 wichtige Daten geliefert. Diese Datenbasis hilft nach wie vor dem Verein dabei, die wichtigen Anliegen mit statistischen Fakten zu untermauern.

Ein anderes wichtiges Thema ist die Prävention. Die zahlreichen Vereinsmitglieder engagieren sich durch kleine und große Öffentlichkeitsarbeit. In Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, aber auch in Unternehmen klären ehrenamtliche Helfer auf. Oft ist das Thema zum Beispiel in Schulen unterrepräsentiert, sodass Hilfe von außen wichtig und sinnvoll ist. Viele Menschen denken zudem, dass in der heutigen Zeit Diskriminierung von Schwulen und Bisexuellen längst kein Thema mehr sei. Aber es lässt sich leicht anhand der durchgeführten Umfragen des Vereins und zahlreicher anderer statistischer Daten belegen, dass diese Gruppe in vielfältiger Weise immer noch diskriminiert wird und überdurchschnittlich oft von Gewalttaten betroffen ist. Es ist ein wichtiges Zeichen in die Gesellschaft, dass sich die Spielbank Berlin für diesen verdienstvollen Verein mit einer großzügigen Spende engagiert.

Diskriminierung kann jeden Menschen betreffen

Viele Menschen werden Opfer von Diskriminierung. Letztlich hängt alles nur von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Rassismus, Misogynie und Homophobie betreffen zahlreiche Personen. Alle Menschen, die nicht in das vermeintlich vorgegebene Raster passen, müssen auch in der heutigen Zeit leider immer noch mit Intoleranz und Hass rechnen. Eigentlich sollte das Internet dazu beitragen, dass diese Tendenzen geringer werden. Das war zumindest einmal der große Traum der Menschen, die sich für das Internet in der heutigen Form engagiert haben. Aber bislang sieht es eher so aus, als würden vor allem die zahlreichen negativen Tendenzen, die es auch schon vor dem Internet gab, durch die sozialen Medien und die damit entstehenden Netzwerkeffekte verstärkt. Immerhin gibt es in Online Casinos keine Diskriminierung, sondern nur Gewinner und Verlierer. Einem Casino-Betreiber ist völlig egal, welche sexuelle Ausrichtung, welches Geschlecht und welche Hautfarbe die Kunden haben.