Die Spielbank Berlin unterstützt das Projekt „Berlin schockt“ mit einer Spende von 7.000 Euro. Die Initiative des Arbeiter-Samariter-Bundes soll dazu beitragen, dass mehr Menschen die Chance haben, im Notfall einen Ersthelfer zu finden und mit einem Defibrillator behandelt zu werden. Mit einer neuen App soll es Betroffenen möglich sein, den nächsten Ersthelfer und den nächsten Defibrillator bei einem plötzlichen Herzstillstand blitzschnell zu finden.

Berlin MitteSoforthilfe bei Herzstillstand soll verbessert werden

Tausende Menschen sterben jedes Jahr durch einen plötzlichen Herzstillstand. Vielen dieser Menschen könnte geholfen werden, wenn zeitnah ein qualifizierter Ersthelfer und ein Defibrillator zur Verfügung stünden. Oftmals gibt es einen Defibrillator in der unmittelbaren Nähe, aber die entsprechende Information ist nicht vorhanden. Aus diesem Grund hat der Arbeiter-Samariter-Bund das Projekt „Berlin schockt“ ins Leben gerufen. Als Teil dieses Projektes wurde die B-Schockt-App entwickelt, über die sich jeder Besitzer eines Defibrillators kostenlos registrieren lassen kann. Jeder Nutzer der App kann im Notfall über die App sofort den nächsten Defibrillator in der Umgebung finden und anfordern.

Darüber hinaus sollen sich auch ausgebildete Ersthelfer in der App registrieren können, um gegebenenfalls schnell zur betroffenen Person zu gelangen. Eine fachgerecht durchgeführte Reanimation kann die Zeit bis zum Eintreffen des Defibrillators bzw. des Rettungsdienstes überbrücken. Zwar kann nicht jeder plötzliche Herztod durch eine Reanimation und den Einsatz eines Defibrillators verhindert werden. Aber derzeit ist der plötzliche Herztod eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland und vielen anderen Ländern. Mit geeigneten Gegenmaßnahmen wäre es laut Experten möglich, die Todesfälle deutlich zu reduzieren. Der Arbeiter-Samariter-Bund bietet unter anderem auch Rettungsdienste an, sodass die nötige Expertise vorhanden ist.

Spielbank Berlin unterstützt Projekt mit 7.000 Euro

Anlässlich der Feierlichkeiten zu 70 Jahren Berliner Luftbrücke überreichte der Direktor der Spielbank Berlin, Hans Hansen, dem Arbeiter-Samariter-Bund einen Scheck in Höhe von 7.000 Euro. „Berlin schockt“ ist auf Spenden angewiesen, denn es handelt sich um eine zivilgesellschaftliche Initiative. Da der gute Zweck dieser Aktion außer Frage steht, profitiert eine renommierte Institution wie die Spielbank Berlin auch von der großzügigen Spende. In den letzten Jahren ist das Casino immer wieder als Spender für wohltätige Zwecke in Erscheinung getreten. Mit diesem finanziellen Engagement soll das positive Image des Glücksspielanbieters in der Öffentlichkeit gestärkt werden. Für den Arbeiter-Samariter-Bund sind Spenden wichtig, um das aufwendige Projekt zu finanzieren.

Die Preisverleihung im Rahmen einer großen Veranstaltung war kein Zufall. Für „Berlin schockt“ ist Öffentlichkeit mindestens genauso wichtig wie die Spendenbereitschaft der Unterstützer. Nur wenn sich möglichst viele Ersthelfer und Besitzer von Defibrillatoren registrieren, kann das Projekt zu einem großen Erfolg werden. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Initiative von vielen Menschen unterstützt wird. Viele Menschen haben zumindest im erweiterten Bekanntenkreis bereits einen plötzlichen Herztod erlebt, sodass das Thema eine hohe Relevanz aufweist. Wenn es dem Arbeiter-Samariter-Bund gelingt, das Thema einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, steht dem Erfolg nichts im Wege.

Plötzlicher Herztod darf nicht zum Glücksspiel werden

Bislang ist es in vielen Fällen so, dass bei einem plötzlichen Herzversagen die Chance auf ein Überleben wesentlich davon abhängt, ob zufällig ein Ersthelfer in der Nähe ist. Darüber hinaus ist es wichtig, dass möglichst schnell ein Defibrillator verfügbar ist. Wenn diese beiden Faktoren ausschließlich vom Glücksfaktor abhängen, ist das für die Betroffenen oft fatal. Durch eine bessere Organisation und die moderne B-Schockt-App kann gezeigt werden, dass es mit gutem Willen und viel Initiative möglich ist, eine der dramatischen Todesursachen wirksam zu bekämpfen. Falls das Projekt erfolgreich ist, spricht einiges für eine Ausweitung auf das gesamte Bundesgebiet.

Für Glücksspiel-Fans gibt es den passenden Online Casino Bonus rund um die Uhr. Aber das Überleben bei einem plötzlichen Herzstillstand sollte nicht davon abhängen, ob sich der Betroffene zufällig in der Nähe eines Krankenhauses befindet oder ob ein Ersthelfer zufällig anwesend ist. Die Spielbank Berlin unterstützt mit der aktuellen Spende ein wichtiges Projekt auf vorbildliche Weise. Aber „Berlin schockt“ braucht noch viel mehr Spenden und vor allem die Bereitschaft in der Bevölkerung, das Projekt zu unterstützen. Die Idee ist in jedem Fall gut und sollte auch vom Staat unterstützt werden, denn allein in Deutschland kostet der plötzliche Herztod nach Expertenschätzungen mehr als 4 Milliarden Euro.