Schweizer Bergcasinos bekommen Unterstützung

Schweizer BergcasinosDie Schweizer Casinos in den Bergregionen haben vor allem in der Nebensaison damit zu kämpfen, dass weniger Besucher kommen. Spielbanken wie in St. Moritz oder Davos geht es dadurch finanziell nicht besser. Aber die Schweizer Regierung kommt den Spielbanken in den Bergregionen nun entgegen und erlaubt, dass in der Nebensaison der Bereich der Tischspiele geschlossen werden darf.

Spielbankenverordnung wird geändert

Damit die Bergcasinos für de Nebensaison offiziell den Tischspielbereich schließen dürfen, hat der Schweizer Bundesrat nun eine entsprechende Veränderung der Spielbankenverordnung auf den Weg gebracht. Denn in der Schweiz haben die Casinos nicht die Möglichkeit komplett alleine zu bestimmen, wann die einzelnen Casinobereiche geöffnet haben. Bisher ist in der Spielbankenverordnung nämlich festgehalten, dass der Tischspielbereich der Casinos mindestens die Hälfte der gesamten Öffnungszeit über offen sein muss. Für die Casinos bedeutet das natürlich weniger Selbstbestimmung, selbst im Falle einer etwas schlechteren wirtschaftlichen Lage. Abhilfe kommt nun aber mit Sicherheit.

Auch die Dauer der geöffneten Tage wird verändert

Der Schweizer Bundesrat hat aber nicht nur beschlossen, dass die Öffnungsdauer des Tischspielbereichs ein der Spielbankenverordnung verändert werden soll. Auch die Tage, an denen eine Spielbank geschlossen haben darf, wird extra im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation der Bergcasinos neu gestaltet. So gab es zwar seit 2007 eine Ausnahmeregelung für die Casinos in den Bergregionen, sodass diese bis zu 60 Tage im Jahr schließen durften. Zumindest, wenn die Unternehmensführung zwar wirtschaftlich gut tätig war, aber dennoch keine Rentabilität erzielen konnte. Der Schweizer Bundesrat möchte diese Ausnahmeregelung in der Spielverordnung nun auf 270 Tage im Jahr verlängern, was schon eine deutliche mögliche Verlängerung darstellt. Denn dann könnten die Bergcasinos auch gut die gesamte Nebensaison über den Tischspielbereich geschlossen halten, was sich bestimmt mehr für die betroffenen Casinos rentieren würde.

Casinos in Davos und St. Moritz sollen profitieren

Besonders die Casinos in St. Moritz und Davos sollen durch die Veränderungen gestärkt werden. Denn bisher ist ihre Rentabilität nicht unbedingt gut, vor allem nicht in der Nebensaison. Und dieses Problem ist nichts Neues, denn so geht es diesen beiden Casinos schon seit ihrer Eröffnung. So ist eine Veränderung der Spielbankenverordnung auf jeden Fall eine nötige und schon längst überfällige Aktion der Schweizer Regierung. Schließlich bestehen die Probleme der Bergcasinos schon seit Jahren und es wurde endlich Zeit, dass es auch von der Regierung einmal genauer beleuchtet wird.

Ganz verzichten möchte die Schweizer Regierung nämlich auch nicht auf die Casinos in St. Moritz und in Davos. Denn der Bundesrat ist sich sicher, dass es in diesen Regionen, in denen ja besonders im Winter Hochkonjunktur vorherrscht, auch Spielbanken gibt, die den Gästen außerhalb der Piste eine Vergnügungsmöglichkeit bieten. Zumal die Casinos von den Touristen auch gut angenommen werden und mit als Attraktion in den Bergregionen dienen sollen. Und in der Skisaison gibt es auch kaum Probleme mit der Rentabilität der Bergcasinos. Ganz im Gegenteil, sie schaffen Abwechslung, sind touristisch beliebt, stärken die Wirtschaft in diesen Regionen und sorgen auch beim Bund damit für eine gute Einnahmequelle. Vielleicht war es gerade der letzte Punkt, der ausschlaggebend dafür war, dass der Schweizer Bundesrat weiter an den Casinos festhalten möchte. Aber Hauptsache ist doch, dass es nun bergauf gehen kann.

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Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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