Rund 2500 Razzien in österreichischen Spielhallen in drei Jahren

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Das Glückspiel unterliegt in seiner klassischen Form einer strengen Kontrolle. Um Geräte und Casinospiele ordnungsgemäß betreiben zu dürfen, müssen die Spielhalleninhaber eine Vielzahl an Anforderungen erfüllen. Im Rahmen von umfassenden Kontrollen wird die Einhaltung dieser überprüft. Die Online Casinos sind davon oft ausgenommen, da sie nicht in dieser Form kontrollierbar sind. In Österreich wurden von der zuständigen Finanzpolizei in der Zeit von 2014 bis 2016 rund 2500 Razzien in Spielhallen durchgeführt. Im Fokus standen die Glücksspielgeräte, die es in österreichischen Betrieben in großer Zahl gibt.

Im Rahmen der insgesamt 2475 durchgeführten Kontrollen kam es zu erheblichen Beschlagnahmungen. Wie die Finanzpolizei mitteilte, wurden landesweit 4628 Automaten und andere Glücksspielgeräte beschlagnahmt. Besonders hart traf es dabei die Adressen in Oberösterreich. Der Anteil der Razzien, die die Finanzpolizei aufgrund von eigenen Beobachtungen vorgenommen hat, war in dem genannten Zeitrahmen gering und betrug gerade einmal ein Fünftel. Der Rest wurde infolge von Meldungen veranlasst, die es für einzelne Lokale, aber auch für verschiedene Standorte gab. Teilweise kamen die Meldungen von Behörden und anderen Institutionen, oft aber auch von Privatpersonen.

Regional gab es große Unterschiede

Bei der Durchführung der Razzien gab es landesweit große Unterschiede. Spitzenreiter war die Hauptstadt Wien. Hier rückte die Finanzpolizei insgesamt 709 Mal an. Dahinter landet auf Platz zwei, mit immerhin noch 541 Razzien Oberösterreich. Sowohl in Niederösterreich als auch in Tirol war die Anzahl der durchgeführten Kontrollen schon deutlich geringer. Das Schlusslicht bildete in den drei Jahren die Region Kärnten. Hier gab es gerade einmal 40 Kontrollen.

Für Österreich sind die Razzien und die damit verbundenen Geldstrafen aber auch zu einer beachtlichen finanziellen Stütze geworden. Allein in den genannten drei Jahren belief sich die Summe der Geldstrafen, die schließlich von den Mitarbeitern der Finanzpolizei verhängt wurden auf 81 Millionen Euro.

Obwohl in Kärnten die Anzahl der Razzien am geringsten war, wurden recht viele Geräte beschlagnahmt. Insgesamt 67 Automaten und Geräte waren von dieser Entscheidung betroffen.

Anzahl der Kontrollen ging im Laufe der Zeit zurück

Auch wenn die Anzahl der Razzien sowie die Summe der beschlagnahmten Geräte für Österreich groß sind, ließ sich zum Schluss eine eher positive Entwicklung erkennen. So ist die Anzahl der Kontrollen 2016 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Gab es 2015 in Österreich noch insgesamt 1076 Kontrollen, waren es 2016 nur noch 748. Derzeit ist noch offen, wie viele Kontrollen in den ersten Monaten des laufenden Jahres vorgenommen wurden und welche Entwicklung sich daraus erkennen lässt. Trotzdem verhängte die Finanzpolizei Geldstrafen in beachtlicher Höhe. 2016 belief sich das Gesamtvolumen dieser Strafen auf 26,10 Millionen Euro. Doch auch hier gab es gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Rückgang. 2015 wurden noch Geldstraßen in Höhe von 42,10 Millionen Euro verhängt.

Die österreichische Finanzpolizei setzt sich seit 2010 mit dem Glücksspielsektor auseinander und hat die Verantwortlichkeit für diesen übernommen. Oberstes Ziel ist es dabei, das illegale Glücksspiel in Österreich einzudämmen. Nachdem sie jahrelang fester organischer Bestandteil der Finanzämter war, agiert sie mittlerweile selbstständig. Bei den Razzien arbeitet die Finanzpolizei teilweise mit der Bundes- und Kriminalpolizei zusammen.

In Österreich wird eine strenge Kontrolle der Spielhallen und Casinos angestrebt. Dabei sind die Behörden aber auch im deutschen Nachbarland auf Hinweise angewiesen.

Rund 2500 Razzien in österreichischen Spielhallen in drei Jahren
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Von | 2017-08-07T05:26:43+00:00 5. August 2017|Kategorien: Glücksspiel-Gesetzgebung|

Über den Autor:

"Ein Online Casino ist die faire Alternative zu einer Spielhalle". Auszahlungsquoten von 95% und mehr in einer virtuellen Spielbank beweisen das. Auch von daher interessiere ich mich für das Glücksspiel im Internet - und mein Interesse geht sogar soweit, dass ich darüber schreiben kann und werde.

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