Am 29. April 2019 war es soweit und die mit Spannung erwartete Geschäftsbilanz des Düsseldorfer iGaming und Sportwettenanbieters bet-at-home.com wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Die Geschäftsbilanz des 1999 im österreichischen Wels gegründeten Unternehmens konnte sich dabei mehr als sehen lassen. Ein beeindruckendes Ergebnis mit Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich dürften auch bei Konkurrenten wie 10 Bet für Aufsehen gesorgt haben. Der starke Zuwachs der liquiden Mittel und des EBITDA ist vor allem dem neuen Höchststand an registrierten Kunden zu verdanken.

Bet at home leute gratulierenMassive Steigerung in allen Unternehmensbereichen

In ganz Düsseldorf dürfte man das Knallen der Sektkorken in der Unternehmenszentrale von bet-at-home.com vernommen haben, denn die Geschäftsbilanz des Düsseldorfer Unternehmens für das 1. Quartal 2019 wies eine Steigerung in sämtlichen Bereichen des Unternehmens aus. Der Konzern konnte sich über Zuwachsraten mit zweistelligen prozentualen Werten freuen. Der Brutto-Wett- und Gamingertrag lag beispielsweise im 1. Quartal 2019 bei 37,2 Millionen Euro, was einem Plus von 12,1 % im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt 2018 entspricht. Noch deutlicher werden diese Zahlen vor dem Hintergrund des gesamten Wett- und Spielvolumens in den ersten drei Monaten 2019. Dies konnte um mehr als 100 Millionen Euro auf insgesamt beeindruckende 827,3 Millionen Euro gesteigert werden. Netto betrug der Wett- und Gamingertrag demnach 31,1 Millionen Euro und stellt damit ein Plus von 18,8 % dar. Den größten Zuwachs gab es bei bet-at-home.com im Bereich der EBITDA (engl. „earnings before interest, tax, depreciation and amortization“). Dieser zu Deutsch als Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Sachlagen bezeichnete Betrag konnte um ganze 35,6 % auf 12,7 Millionen Euro gesteigert werden. Solch ein kräftiges Wachstum hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf das Konzerneigenkapital und damit auf die gesamte Kapitalstruktur von bet-at-home.com. Zum 31.03.2019 betrug das Eigenkapital des Unternehmens demnach 77 Millionen Euro. Die Konzerneigenkapitalquote liegt nunmehr bei 65,1 %. Damit verfügt das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 87,8 Millionen Euro. Die Ursache dieses ungewöhnlich starken Wachstums sieht man bei bet-at-home.com in der Stärkung der Markenbekanntheit. Marketingaufwendungen von 8,2 Millionen Euro verschafften dem Wettanbieter vor allem bei TV-Spots, Print- und Onlinemedien noch mehr Raum, wodurch man eine noch größere Anzahl an potenziellen Kunden erreichen konnte. Dass sich derart hohe Aufwendungen beim Marketing auszahlen, belegt der momentane Höchststand an registrierten Kunden in Höhe von 5,1 Millionen. Aber auch das Finanzamt konnte sich über diese positiven Zahlen freuen. So erreichten nämlich auch die Wettgebühren und Glücksspielabgaben mit 5,3 Millionen Euro einen neuen Höchststand.

bet-at-home.com blickt positiv in die Zukunft

Angesichts solch rekordverdächtiger Zahlen rechnet der Vorstand von bet-at-home.com mit einem Brutto-Wett- und Gamingertrag von 130 Millionen Euro und bis zu 143 Millionen Euro für das Jahr 2019. Auch was die EBITDA angeht, blickt der Konzern positiv in die Zukunft und rechnet für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Ergebnis von 29 Millionen Euro bzw. 33 Millionen Euro. Aufgrund der rechtlichen Unsicherheiten in der Schweiz könnte das Ergebnis allerdings noch einen Dämpfer erhalten und muss eventuell nachträglich noch nach unten korrigiert werden.