Raubüberfall auf Casino in Borsigwalde

Casino in Borsigwalde

Wer kennt den Täter?

Der Raubüberfall ereignete sich im März diesen Jahres. Trotz der seitdem vergangenen vier Monate schafft es der Fall erneut in die Medien. Denn heute hat die Polizei neue Details veröffentlicht. Unter anderem wurden von der Polizei Fotos von einer Überwachungskamera an die Medien gegeben. Sehr gut darauf zu sehen ist ein Mann zwischen 25 und 30 Jahren. Obwohl er eine Mütze und eine Sonnenbrille trägt, sind die wesentlichen Gesichtsmerkmale zu erkennen. Für die Bekannten des Mannes sollte es demnach ein Leichtes sein, ihn zu erkennen und zu identifizieren.

Casino in Borsigwalde: Details zum Überfall vom 19. März 2015

Zum Überfall um 2:20 Uhr in der Miraustraße gehörten noch zwei weitere Männer. Mit einem Pfefferspray bedrohten sie die Mitarbeiter. Da die Mitarbeiter den Forderungen Folge leisteten und den gesamten Inhalt der Kasse weitergaben, wurde niemand verletzt. Die Männer verschwanden ebenso schnell, wie sie gekommen waren. Der nun auf den Fotos der Überwachungskamera zu sehende Täter soll der Haupttäter sein. Da die meisten Zeitungen das Foto in schwarz-weiß drucken, wird zum Foto meist folgende Detailbeschreibung mitgegeben: Der Täter trägt einen leichten, stoppligen Bart und eine schwarze Mütze mit Logo. Zudem ist er vom Teint sehr stark gebräunt. Bei der Sonnenbrille handelte es sich um eine auffallende Pilotenbrille. Der ca. 1,80 m große Mann hat eine normale Statue und war mit einer roten Jacke und schwarzen Hosen gekleidet. Als er Sprach und Forderungen an die Mitarbeiter stellte, fiel auf, dass er Deutsch in Umgangssprache sprach. Auffallend war zudem, dass die Männer nur teilweise maskiert waren. Die anderen beiden Täter trugen einen Hut beziehungsweise eine Kapuze und waren in dunkler, schwarzer Kleidung bekleidet.

Die Polizei bitte um Mithilfe

Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten. Sollte jemand den Mann kennen, dann sind keine Alleingänge oder Heldentaten zu empfehlen. Stattdessen kann einfach der Polizeiruf getätigt werden. Meist reden Täter Wochen oder Monate nach der Tat in ihrem Freundeskreis über den Überfall oder ihre Beteiligung daran. Solche Äußerungen im Bekannten- oder Freundeskreis sollten demnach ernst genommen werden. Aufgrund der starken Maskierungen der zwei Täter und fehlender Zeugenaussagen, konnten noch keine wesentlichen Ermittlungsergebnisse vorgelegt werden. Durch die Veröffentlichung der Täterfotos der Überwachungskamera, vornehmlich vom Haupttäter, der nur teilweise maskiert ist, verspricht sich die Polizei nun die Ermittlungen nun in die richtige Richtung zu bringen.

Immer mehr Überfälle auf Spielbanken

Es sind vorrangig die kleinen Casinos, die sich mittlerweile unscheinbar in das Stadtleben integriert haben und die zur Zielscheibe von Überfällen werden. Selten ist es ein Täter. Meist sind die Täter zu zweit oder zu dritt und mit einer Sturmmaske bekleidet. Verwunderlich ist bei diesem Überfall, dass sich der Haupttäter verhältnismäßig gut erkennbar gekleidet hat. Es bleibt abzuwarten, ob die Fahndung nach dem Täter bereits in wenigen Tagen zum Erfolg wird. Denn dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der zweite und der dritte Täter gefasst werden. Zum Glück fallen die Verletzungsraten von Mitarbeitern und Gästen trotz hoher Anzahl der Überfälle vergleichsweise klein aus. Zum Glück, muss dazu gesagt werden. Derzeit wird ein Großteil der Überfälle mit Pistolen, anderen Schusswaffen, Messer oder Pfefferspray durchgeführt. Spielbanken reagieren mit der Ausweitung des Sicherheitssystems am und im Gebäude. Einige engagieren vor allem in den Abend-, Nacht- und Morgenstunden Security-Personal.

Foto und Quelle: Berlin.de

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Raubüberfall auf Casino in Borsigwalde
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Von Gerda Hartig | 21. Juli 2015 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , , |

Über den Autor: Gerda Hartig

Gerda Hartig
Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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