Online Casino vs. Free2Play – Anmelde- und Zahlungsverfahren – Teil 3

Online Casinos vs. Free-to-play – Anmeldeverfahren und ZahlungsmethodenIn den ersten beiden Teilen ging es um die Geschichte der Online Casinos und der Entstehung des Free-to-play in der Computerspielbranche. Ebenfalls legten wir dar welche gravierenden Unterschiede es in den beiden Geschäftsmodellen gibt, um damit entsprechende Gelder zu Erwirtschaften. In diesem dritten Teil werden wir uns explizit mit dem Anmeldeverfahren und den Zahlungsmethoden beschäftigen und aufzeigen, wie Online Casinos und Free-to-play Spiele dabei mit dem Thema Spieler- und Jugendschutz umgehen und wo eventuelle Gefahren lauern.

Free-to-play - jeder darf rein

Noch größere Unterschiede zwischen free-to-play Games und Online Casinos gibt es beim Anmeldeverfahren. Wenn sich der Spieler dazu entscheidet in eine der virtuellen Welten eintauchen zu wollen, sei es bei Anno Online ein Handelsimperium zu errichten, bei Goodgame Empires die Weltherrschaft an sich zu reißen oder gemütlich bei Farmerama allerlei Grünzeug anzupflanzen, dann reicht fast immer eine einfache E-Mail-Adresse, hinter der sich dann wer auch immer verbergen kann. Altersabfragen gibt es nur in den seltensten Fällen und diese machen bei Leibe keinen Sinn, denn hier kann jeder angeben was er will und es findet keinerlei Überprüfung statt. Im Endeffekt ist es dem Betreiber des Free-to-play Spiels auch herzlich egal, wer sich denn tatsächlich hinter dem Account verbirgt, wichtig sind die erzielten Einnahmen und dass der Spieler möglichst viel echtes Geld gegen Ingame Währung eintauscht. Der Zugang zum Spiel ist somit äußerst einfach gestaltet und setzt sich auch bei der Benutzung des Ingame Shops fort, denn dort gibt ebenfalls keinerlei Maßnahmen, die sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche nicht ihre ganzes Geld für virtuelle Güter verprassen.

Zu den größten Anbietern von Free-to-play Spielen für Browser, über downloadbaren Client oder per App in Smartphones und Tablets gehören in Deutschland die Firmen Bigpoint, Gameforge und Goodgame, die zusammen über 400 Millionen Euro an Umsatz jedes Jahr damit erwirtschaften.

Das Online Casino möchte genau wissen wer ich bin

Im Vergleich zu Free-to-play Computerspielen liegen die Hürden, um in einem Online Casino spielen zu dürfen, weitaus höher und erfordern auch die Bereitstellung jeder Menge persönlicher Daten. Um als Gambler mit  echtem Geld zocken zu dürfen, möchte der Betreiber der virtuellen Spielhalle genau wissen mit wem er es zu tun hat und ob diese Person auch definitiv volljährig ist. Hier reicht es nicht einfach aus eine E-Mail-Adresse zu hinterlegen und das Alter anzugeben, denn hier findet auch eine Verifizierung dieser Daten statt. Als erstes wird ein entsprechendes Bankkonto benötigt, um eventuelle Gewinn dahin transferieren zu können. Ebenfalls wird verlangt, dies gilt für alle seriösen Online Casinos, dass die betreffende Person mit einer eingescannten Rechnung, die kann von Energieversorger oder vom Mobilfunkbetreiber sein, je nach Online Casino, seine eigenen Angaben bestätigt und hier ein sogenannter Fake-Account ausgeschlossen werden kann. Zum Abschluss wird eine Kopie des eigenen Personalausweises benötigt, die zeigt, dass der betreffende Gambler und Neukunde mindestens 18 Jahre alt ist. Mit diesen drei Sicherheitsmaßnahmen sorgt der Betreiber des Online Casinos dafür, dass nur Personen Zugang erhalten, die laut Recht und Gesetz diesen auch gewährt bekommen dürfen.

Die Sicherheitsmaßnahmen werden in den seriösen Online Casinos durch die Erteilung der Lizenzen von den entsprechenden Regulierungsbehörden der einzelnen Länder, in denen die Lizenz erteilt wurde, zwingend vorgeschrieben. Darum sollte der Gambler immer darauf achten, dass er nur in lizenzierten Online Casinos spielt.

Free-to-play Spiele lieben die Anonymität ihrer Kunden

Bei den Zahlungsmethoden in fast allen Free-to-play Games achten die Betreiber darauf, denn Geldfluss vom Kunden zum Unternehmen so einfach wie möglich zu gestalten. Neben den Möglichkeiten Abos oder benötigte Ingame Währung, die wiederum für den im Spiel vorhanden Shop benötigt wird, über Banküberweisungen oder Kreditkarten abzuschließen, werden auch sämtliche anonyme Zahlungsmethoden aktiv unterstützt. So wird kein Betreiber auf Paysafecard und dergleichen verzichten. Viele der Betreiber von unterschiedlichsten Free-to-play Spielen, wie zum Beispiel das deutsche Unternehmen Gameforge, bringen eigene Prepaid-Karten heraus und bieten diese in diversen Geschäften für Computerspiele oder Tankstellen an. Beim Erwerb der entsprechenden Karten findet auch von Seiten des Verkäufers keinerlei Altersüberprüfung beim Kauf statt, denn diese wird rein rechtlich auch nirgends vorgeschrieben und so kann jedes Kind ab 7 Jahre, dass eingeschränkt Geschäftsfähig ist, diese Prepaid-Karten erwerben, wenn davon auszugehen ist, dass der Wert dieser im Bereich des durchschnittlichen Taschengeldes ist. Somit gibt es kaum wirksame Kontrollen, wie viel an Geld von Kindern und Jugendlichen an die Betreiber dieser Spiele fließt.

Computerspiele und damit auch Free-to-play Games fallen nur unter die Regularien der Bundesstelle für Jugendgefährdende Medien und werden auch von dieser kontrolliert. Allerdings sind die Regeln bei weitem nicht so eng gefasst, wie in de Gesetzgebung zu Tabak, Alkohol und Glücksspiel. Deshalb dürfen auch Firmen wie Gameforge oder Goodgame überall in den Medien ihre Werbung für ihre Games, wie Goodgame Empires schalten.

Online Casinos bevorzugen einfache Zahlungssysteme

Online Casinos wollen den Zahlungsfluss vom Spieler zu ihnen und umgekehrt möglichst einfach gestalten und in den meisten virtuellen Spielhallen bestimmt der Kunde bei der ersten Anmeldung und erfolgreichen Verifizierung seiner Person, über welche Zahlungsart er seine Moneten auf seinen Account beim Betreiber des Online Casinos einzahlen möchte. Diese ist dann in Zukunft die einzige Möglichkeit weiterhin Geld zu transferieren und lässt sich nur durch einige Mühe, wenn zum Beispiel das eigene Bankkonto geschlossen wird, verändern. Die meisten Betreiber der virtuellen Spielhallen koppeln dann auch die Auszahlungsmethode für eventuelle Gewinne an den vom Nutzer ausgewählten Weg zur Einzahlung. Nur bei Paysafecard ist dies logischer Weise nicht möglich und hier wird dann für Auszahlungen meist die Banküberweisung vom Besitzer des Online Casinos angeboten. Die von den Free-to-play Spiele Anbietern, wegen der Anonymität und dem leichten Zugang für Kinder und Jugendliche, so geliebten und offerierten Prepaid-Karten, sucht der Gambler hier vergebens, um eventuellen Missbrauch zu vermeiden, denn ein seriöses Online Casino mit Lizenz möchte seine Erlaubnis zum Weiterbetrieb logischer Weise auf keinen Fall verlieren.

Neben der Kreditkarte sind vor allem E-Wallet-Konten bei den Gamblern beliebt, denn diese erlauben ein schnelles, sicheres und günstiges Transferieren der Gelder. In Deutschland ist PayPal sehr beliebt, allerdings sind auch Neteller und Skrill immer stärker im Kommen. In unseren Casino Tests finden Sie immer die wichtigsten Ein- und Auszahlungsmethoden für das entsprechende Online Casino auf einem Blick und können somit für sich selbst entscheiden, ob diese virtuelle Spielhalle für Sie interessant sein könnte.

Lesen Sie im nächsten Teil unserer Serie Online Casinos vs. Free-to-play über den Jugendschutz und wie Online Casinos und Free-to-play-Anbieter damit umgehen.

Hier kommen Sie zum ersten Teil unserer Serie
Hier kommen Sie zum zweiten Teil unserer Serie

1 2 3 4 5
Online Casino vs. Free2Play – Anmelde- und Zahlungsverfahren – Teil 3
5.00 (100%) 10 votes
Danke für lhre Wertung!
Von Engelbert Breitner | 24. September 2018 | Kategorien: Nachrichten, Vermischtes | Labels: , , , |

Über den Autor: Engelbert Breitner

Engelbert Breitner
Das Online Glücksspiel ist für mich die beste Erfindung seit Pac Man. So bin ich froh darüber, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine bevorzugten Casinospiele sind Roulette, Black Jack und natürlich Spielautomaten. Meine Casino Erfahrungen möchte ich hier mit vielen gleichgesinnten Usern teilen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar