Online Casino oder Spielothek

Harte Fakten zu Spielotheken

Wir Menschen machen viel dumme Sachen im Leben. Wir rauchen, obwohl wir wissen, dass wir davon Krebs bekommen können. Wir trinken zu viel Alkohol oder nehmen sogar Drogen, obwohl wir auch hier wissen, dass dies nicht gut für uns ist. Wir essen zu viel Zucker, werden Fett und verlieren unsere Zähne. Wir heiraten, dann ist der € nur noch die Hälfte wert und wir spielen in landbasierten Spielotheken anstatt in Online Casinos, obwohl wir es auch hier besser wissen sollten … denn in einer Spielothek fahren nur zwei Parteien Gewinne ein: der Betreiber und Vater Staat!

Harte Fakten zu Spielotheken

Eine Spielothek dient in erster Linie dazu, nein, nicht um uns zu unterhalten, sondern um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ist es wirklich überraschend, dass es zwar Lizenzen für landbasierte Spielotheken in Deutschland gibt, aber Online Casinos nur in Ausnahmefällen, wie in Schleswig-Holstein das Online Casino Deutschland eine Genehmigung erhalten (dazu aber später mehr – denn Vater Staat schläft natürlich nicht … 😉 ) ? Nein es ist natürlich nicht überraschend, denn wir wissen alle, dass die Länder am Glückspiel reichlich mitverdienen. Dies funktioniert aber nur, wenn die deutsche Steuer-Gesetzgebung zum Zuge kommt, was bei fast allen Online Casinos, die ihren Sitz im Ausland haben nicht der Fall ist.

Betrügt uns der Staat?

Der Staat fühlt sich als um seine Einnahmen betrogen, wenn wir in einem Online Casino, auf das er keinen Einfluss hat, zocken. Doch betrügt uns der Staat nicht auch, wenn wir an einer staatlichen Lotterie teilnehmen oder in einer landbasierten Spielothek spielen? Wie wir am Beispiel der Sofort Lotterie von Lotto Baden-Württemberg „Goldenen 7“ schon einmal aufgezeigt haben, werden dort lediglich 58 % der Einsätze als Gewinne wieder ausgespielt. Der Rest des Geldes? Wir wissen wohl, wo der landet …

Noch eindrucksvoller wird „das Spiel“ wenn wir einen Blick auf den Glücksspielvertrag von 2011 werfen, der uns Bürger angeblich vor einer „Glücksspielsucht“ bewahren soll. Denn wer zwischen den Zeilen liest, wird schnell feststellen, dass die „Spielrelevanten Informationen zum Spielablauf an Geldspielgeräten gem. § 33c Gewo“ eher dem Schutz der stattlichen Einnahmen dienen, anstatt dem Schutz des Bürgers. So finden wir unter

  • Punkt 1: Der Geldeinsatz beträgt in fünf Sekunden maximal 20 Cent und der Gewinn höchstens 2 Euro.
  • Punkt 3: Die Summe der Gewinne abzüglich der Einsätze im Verlauf einer Stunde ist auf 500 Euro begrenzt.
  • Punkt 5: Die Spielverordnung gibt keine Auszahlquote vor.

 

Eine „versprochene“ oder „vermeintliche“ Mindestauszahlquote auf mindestens 60% der Einsätze hin und her – gesetzlich ist dort nicht festgemacht! (Quelle: AWI-Info.de)

Ein Schelm, wer hier Böses denkt: mit dem Glücksspielvertrag von 2011 (§§ 4 Abs. 5, 20 Abs. 3 GlüStV n.F.) erleichtert die Bundesregierung den staatlichen Spielbanken ihre Tätigkeit auf das Internet auszuweiten. Wie kann dann von einem Spielerschutz gesprochen werden, wenn das eigene Glücksspielangebot erweitert wird? (Quelle: Lawblog.de).

Zurück zu den Spielotheken und den Online Casinos …

„Big Brother“ oder Vater Staat möchte also in den Spielotheken mitverdienen und tut das auch kräftig. Aber auch die Betreiber der landbasierten Spielhöllen fahren nicht gerade einen Trabanten. Zudem kommen für den Betreiber weitere Kosten hinzu, die ein Online Casino in dieser Form nicht hat bzw. die in einem Online Casino weitaus geringer sind. Diese muss der Betreiber natürlich an die Kunden (Spieler) weitergeben. Dazu zählen

  • Steuern, Abgaben, Genehmigungen, Versicherungen
  • Miete/Steuern für das Gebäude
  • Die Einrichtung und das Personal
  • Kleine Snacks und Kaffee etc.
  • Strom, Heizung, Wasser

 

Sicherlich ist diese Liste noch nicht komplett. Wir sehen aber schon, dass diese Kosten um einiges höher liegen als in einem Online-Casino, wo beispielsweise keine Miete, kein Strom und auch kein Kaffee gezahlt werden müssen. All diese Kosten gibt der Betreiber also an die Klientel weiter. Und wie macht er das? Ganz klar – durch niedrige Auszahlungsquoten!

Ein böses Gerücht besagt, dass die Auszahlungsquoten eines (sehr) bekannten Automatenherstellers in Deutschland und Österreich weit unter den oben angegebenen 60 % liegt. Dies ist aber natürlich kein Betrug am Kunden, denn wie wir unter Punkt 5 gelesen haben: „Die Spielverordnung gibt keine Auszahlquote vor“. 😛

Warum also in einem Online Casino spielen?

Natürlich singen wir auch das Lied, von demjenigen, der uns füttert. Doch bleiben wir reell: dass die landbasierten Casinos und Spielotheken langsam aussterben liegt, sicherlich nicht an uns, sondern an den Spielern, die merken, dass sie in einem Online Casino die weitaus besseren Chancen auf einen Gewinn haben. Fassen wir einmal zusammen, was und die Online Casinos bieten.

  • Auszahlungsquoten von bis zu 97 % und mehr an den Slots. Dabei kann es sich sogar um original Merkur oder Novoline Slots handeln, die virtuell umgesetzt worden sind. In seriösen Casinos online, wie wir sie vorstellen, sind auf der Webseite des Casinos die Quoten angeben.
  • Einen Willkommens-Bonus, einen Reload oder sogar einen Casino Bonus ohne Einzahlung. Ja, das ist ein lahmer Witz aber fragen Sie mal Ihren Spielotheken Betreiber ob er Ihnen 50 € oder mehr Willkommensbonus in Cash gibt. Und selbst wenn der Casino Bonus mit Bonusbedingungen verknüpft ist, besteht hier dann doch die echte Chance damit zumindest etwas Geld zu gewinnen.
  • Wollen wir nochmal über Rubbellose sprechen? Auch hier sind die Quoten in einem Online Casino mit 95 % um etliches Höher als bei der „Lahmen Goldenen 7“ mit mageren 58 %.
  • Wir spielen in einem Online Casino nicht mit echtem Geld in Münzen oder Scheinen. Ist dies nun ein Vor- oder ein Nachteil? Echtgeld kann in einer Spielothek bis zum Abwinken eingeworfen werden. Online wird zumeist mit limitierten Prepaid-Karten das Spielerkonto aufgefüllt. Entscheiden Sie selbst, was Sie denken, wo Sie Ihren Monatslohn am ehesten an einem Abend auf dem Kopf hauen können …
Achtung: Gewinne aus Glückspielen in Online Spielotheken müssen in Deutschland und Österreich nicht versteuert werden. Denn in einem solchen Fall wäre es nur rechtens, wenn Sie auch Ihre Verluste steuerlich geltend machen könnten. Wir gehen davon aus, dass die Staaten daran sicherlich kein Interesse haben.

Online Casino oder Spielothek: keine Gretchenfrage

Es liegt klar auf der Hand und das Sterben der landbasierten Casinos und Spielotheken beweist es. Die Spieler merken mehr und mehr, dass lediglich in einem Online Casino wirklich ein Gewinn eingefahren werden kann. Noch versucht der Staat zwar das für ihn lohnende Geschäft mit den Spielbanken am Leben zu halten aber auch bei den staatlichen Spielbanken geht es nun, wie auch bei vielen Spielotheken, in Richtung Internet, da die Kunden ausbleiben. Das Argument des Spielerschutzes wird vorgeschoben und gleichzeitig wird den staatlich-monopolen Spielbanken ein einfacher Weg ins Online Gaming eröffnet.

Gewinnen kann kaum ein Spieler mehr in einer Spielothek, vor allem nicht, wenn dort regelmäßig an den Automaten gezockt wird. Hier bietet das Internet mit Auszahlungsquoten von 95, 97 und mehr Prozent einfach die besseren Chancen. Wer es dann doch nicht sein lassen kann, mit den Automaten in der Kneipe, der sollte dort einfach 5 € einschmeißen, sein Bier austrinken und dann nach Hause gehen und seinen Rechner anschmeißen …

Online Gaming gehört die Zukunft. Doch bitte vergessen Sie nicht. Auch beim Spiel online handelt es sich um ein Glücksspiel!