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Novomatic-Konzern möchte Streit um Casinos Austria lösen

Novomatic-KonzernDas Buhlen um die die Casinos Austria hat leider immer noch kein Ende gefunden. Denn neben dem niederösterreichischen Automatenhersteller Novomatic (Novoline/Book of Ra) gibt es immer noch zwei tschechische Oligarchen, die ebenfalls großes Interesse an der Casinos Austria Gruppe haben. Doch dem Novomatic-Konzern wird die Sache jetzt anscheinend etwas zu bunt. So möchte der Konzern gerne mit den tschechischen Oligarchen Jiri Smejc und Karel Komarek am Verhandlungstisch zu einer Lösung kommen.

Lösung in vier bis sechs Wochen ohne Rechtsstreit

Ein jahrelanger Rechtsstreit droht. Davor haben die Verantwortlichen des Novomatic-Konzerns wohl Angst beziehungsweise Befürchtungen, dass dies definitiv nicht im Sinne der Casinos Austria Gruppe sein kann.

Novomatic-General Harald Neumann äußerte sich zum Streit auch auf der ICE in London und betonte dabei, dass eine einvernehmliche Lösung mit den beiden Tschechen sicherlich möglich sei, vor allem auch im Sinne der Casinos Austria. So sieht er sogar schon eine nahe Lösung in Sicht, sodass er davon ausgeht, dass bereits in vier bis sechs Wochen der Streit beigelegt und gelöst werden sein könnte. Schließlich sei es sicherlich möglich, am Verhandlungstisch eine „tragbare und sinnvolle Lösung“ zu finden, für alle Seiten natürlich. So sei es dann auch gut möglich, dass bereits im dritten oder vierten Quartal, aber auf jeden Fall noch 2016 eine finale Entscheidung und Abwicklung der Casinos Austria stattfinden könnte. Früher sei die jedenfalls nicht möglich, da schließlich nicht nur die Einigung der Tschechen dem noch entgegensteht. Auch behördliche Genehmigungen müssen noch eingeholt werden und stehen momentan noch als Wettbewerbshürden im Weg, wenn eine Einigung mit den Tschechen getroffen werde.

Vertiefte Prüfung beim Kartellamt und Aufruf zu Verhandlungen

Selbst bei einer Einigung mit den beiden Tschechen ist der Novomatic-Konzern beim Rennen um die Casinos Austria noch nicht durch. Denn die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat schon beim Kartellamt eine genauere Prüfung eingefordert. Der BWB sieht nämlich formale Bedenken dabei, wenn Novomatic bei den Casinos Austria eine Übernahme anvisiert. So könnte ein Außenstehender an dieser Stelle auch denken, dass die geplanten Verhandlungsmaßnahmen insbesondere auf Initiative von Novomatic erfolgen sollen. Doch in Wirklichkeit kam dieser Aufruf vom Finanzminister Hans Jörg Schelling, der die Gefahr sieht, dass ein jahrelanger Rechtsstreit ein großer Nachteil für die Casinos Austria (Casag) wäre. Schließlich bestehe die Gefahr, das die Casag durch ein Prozessieren stark handlungseingeschränkt, wenn nicht sogar gelähmt werden könnte.

Tschechen sollen 11,3 Prozent weiter halten

Mit den Casag-Eigentümern UNIQA, der MTB-Stiftung und LLI hat Novomatic bereits Kaufverträge geschlossen. Damit würde Novomatic jedoch die Casag beherrschen. Die Tschechen hingegen sollen weiter „nur“ ihre 11,3 Prozent halten. Jedoch fordern sie auch Vorkaufsrechte. Ob und inwieweit es da schon irgendwelche Einigungen gebe, wollte der Novomatic-General Harald Neumann noch nicht näher beleuchten.

Auch Interesse an Anteilen der ÖBIB

Eines hat Neumann jedoch schon bekundet. Für den Fall, dass die Staatsholding ÖBIB Ihre Anteile an den Casinos Austria reduzieren oder gar ganz aufgeben wolle, wäre der Novomatic-Konzern an diesen sehr interessiert. Derzeit besitzt die ÖBIB noch ein Drittel an den Casinos Austria. Die Begründung dafür ist von Novomatic jedoch etwas zweifelhaft. Denn dort wolle man mit der Übernahme dieser Anteile offiziell die Eigentümerstruktur vereinfachen. Wahrscheinlich steckt dahinter jedoch wahrscheinlich eher das Interesse, die eigene Position zu stärken und dem Unternehmen einen noch größeren Aufschwung zu geben.

Novomatic-Konzern möchte Streit um Casinos Austria lösen
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Von | 2018-09-06T16:03:00+00:00 7. Februar 2016|Kategorien: Nachrichten, Wirtschaft|Tags: , , , , , , , , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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