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Novomatic gewinnt in erster Instanz gegen Automatenjäger Sochowsky

Automatenjäger SochowskyGute Nachrichten gibt es für Novomatic. Der niederösterreichische Konzern konnte nämlich nun vor dem Handelsgericht (HG) Wien einen Erfolg gegen den Automatenjäger und Gegner von Novomatic Thomas Sochowsky feiern. In dem Zivilverfahren wurde von dem HG Wien in erster Instanz nämlich festgestellt, dass Aussagen von Sochowsky, in denen er Novomatic kriminell nennt, „zugleich ehrenbeleidigend und rufschädigend“ sind.

Sochowsky muss Aussagen widerrufen

Nach einigen Jahren hat sich der Prozess vor dem Handelsgericht Wien für Novomatic nun scheinbar gelohnt. Denn das niederösterreichische Unternehmen konnte in erster Instanz gegen Thomas Sochowsky, den aktuell wohl größten Widersacher des Konzerns, gewinnen. Das Resultat des Zivilprozesses ist für die Niederösterreicher sicherlich sehr zufriedenstellend. Schließlich darf Sochowsky laut Urteil nun Novomatic nicht mehr als kriminell bezeichnen und muss auch einen Widerruf in den Zeitungen bringen, weil er den Konzern als „größte kriminelle Organisation in Österreich“ bezeichnet hatte. So nicht, entschied nun das Handelsgericht Wien. Und natürlich gehen auch die Prozesskosten von Novomatic, die sich mittlerweile auf rund 57.000 Euro belaufen, zulasten von Sochowsky. Der will natürlich nicht aufgeben und hat schon angekündigt, in Berufung zu gehen. Das Urteil ist damit auch noch nicht rechtskräftig.

Nie veröffentlichtes Buch brachte Stein ins Rollen

Die Unterlassungsklage von Novomatic vor dem HG Wien war jedoch nicht nur gegen Thomas Sochowsky ausgerichtet, sondern auch gegen seine Firma Februar Kreativwirtschaft GmbH, die mittlerweile schon gar nicht mehr existiert. Und es ging in erster Linie um ein Buch, das Sochowsky über die Firma herausgegeben hatte. Das Buch mit dem Titel „Die Geschichte der Novomatic-Admiral – Die Welt im Würgegriff der österreichischen Mafia“ wurde allerdings nie herausgegeben, was für Novomatic sicherlich auch gut war. Auch ist nicht bekannt, wer dieses Buch überhaupt verfasst hatte, da Sochowsky den Autor geheim hält. Geschrieben wurde es nämlich unter einem Pseudonym. Zumindest wird das Buch dank des Urteils, so weit dies dann vielleicht auch rechtskräftig wird, sicherlich in der Form auch niemals den Weg in die Geschäfte finden, was Novomatic ja bestimmt auch angestrebt hatte.

Urteil geht noch weiter in die Tiefe

Auf 66 Seiten hat das HG Wien den Fall ausführlich geprüft und kam am Ende zum Schluss, dass viele Behauptungen einfach nur falsch seien und es keine Hinweise dafür gäbe, dass Novomatic wirklich so gehandelt habe. So schließt es das HG Wien beispielsweise aus, dass Novomatic bis zum Automatenspielverbot Geräte ohne Erlaubnis betrieben hätte. Schließlich habe die Behörde entsprechende Konzessionen für den Betrieb der Glücksspielautomaten erteilt. Zudem ist sich das HG Wien auch ziemlich sicher, dass es in Niederösterreich, also in dem Bundesland, in dem Novomatic seinen Sitz hat, mit rechten Dingen zugegangen sei. So gab es laut dem HG Wien weder Bestechungen noch Bestechungsversuche oder andere Einflussnahmen auf die Behörden oder Politiker vonseiten von Novomatic und dessen damaligem Konzernchef Wohlfahrt. Die erteilten Konzessionen seien somit auch rechtens vergeben worden. Auch schlägt sich das Gericht bei den Manipulationsvorwürfen auf die Seite von Novomatic, da es überhaupt keine nachvollziehbaren Anhaltspunkte sah, die auf Manipulationen der Glücksspielautomaten durch Novomatic hinweisen würden.

Sochowsky gibt nicht auf

Gegen das Urteil wird Sochowsky wohl auf jeden Fall in Berufung gehen. Seiner Ansicht nach hat es nämlich auch viele Anhaltspunkte gegeben, die das Gericht eigentlich hätte zu einem anderen Schluss bringen müssen. So ist sich Sochowskys Anwalt Peter Ozlberger APA sicher, dass anhand des Beweisverfahrens auf jeden Fall ein Sieg für ihn hätte herausspringen müssen. Allerdings sei ihm auch schon während der Verhandlung das Gefühl gekommen, dass er nicht gewinnen werde. Eine Berufung werde dennoch angestrebt. Übrigens ist Sochowsky gerade dabei, ein neues Buch über Novomatic durch einen Ghostwriter verfassen zu lassen. Wann und durch wen es herausgegeben werden soll, steht jedoch noch nicht fest. Aber es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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