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Novomatic bald an der Börse?

novomatic börseBeim niederösterreichischen Glücksspielriesen Novomatic scheint man nun an einer neuen Wachstumsstrategie zu feilen. Denn wie die Spatzen des gerade von den Dächern zwitschern, soll Novomatic wohl nun darüber nachdenken, mit dem Unternehmen an die Börse zu gehen. Dabei sollen sogar schon Gespräche mit Banken stattgefunden haben, um einen möglichen Börsengang vorzubereiten. So zumindest berichten Finanzexperten aktuell über das Geschehen im Zusammenhang mit Novomatic. Eine Bank, die Platzierung des niederösterreichischen Unternehmens begleiten soll, ist angeblich auch schon gefunden. Denn die australische Investmentbank Macquarie nur dafür bereitstehen.

Sprung an die Börse in London oder Frankfurt

Wie Insider berichten, denkt der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic ernsthaft darüber nach, an die Börse zu gehen. Der Börsengang sei demnach schon mehr als nur ein Gedankenspiel und werde angeblich auch schon vorbereitet. So haben drei Personen, die mit diesen Überlegungen von Novomatic vertraut gemacht wurden, auch schon bereits durchsickern lassen, dass das Unternehmen mit mehr als sechs Milliarden Euro bewertet werden soll. Das wäre natürlich schon ein starkes Stück. Zudem soll der Börsengang entweder an der Börse in London oder der Börse in Deutschland erfolgen, wie ein Insider hat durchsickern lassen. Für diesen Börsengang habe man beim niederösterreichischen Unternehmen auch schon bereits eine Bank gefunden, die das gesamte Prozedere begleitet. Die australische Investmentbank Macquarie soll nämlich für den Börsengang von Novomatic Hilfe leisten.

Unternehmen könnte neue Geschichte schreiben

Für das niederösterreichische Unternehmen Novomatic wäre ein Börsengang sicherlich ziemlich spektakulär. Denn selbst wenn der Glücksspielkonzern nur einen 25-prozentigen Anteil verkaufen würde oder aber Aktien für rund 1,5 Milliarden Euro, würde der Konzern schon gewissermaßen Geschichte schreiben. In seit der Finanzkrise in 2007 hat es keinen einzigen Börsengang eines österreichischen Unternehmens mehr in diesem großen Umfang gegeben. Zwar versichert aktuell der Novomatic-Sprecher Bernhard Krumpel, dass es derzeit noch keine konkreten Entscheidungen bezüglich neuer Finanzprojekte beim Unternehmen gäbe, aber das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass nicht wirklich ein Börsengang geplant ist. Schließlich sagte der Sprecher auch, dass man bei Novomatic regelmäßig verschiedene Kapitalmarktfinanzierungen evaluiere. Und hinter diesen Worten kann sich nun einmal auch ein möglicher Börsengang verstecken, zumal einige Insider dies ja bereits angedeutet haben, und zwar mit recht konkreten Gegebenheiten.

Als zweitreichster Österreicher wird Novomatic-Eigentümer Graf geführt

Rund 28.000 Beschäftigte in 50 Ländern zählen zum Novomatic-Imperium. Das niederösterreichische Unternehmen ist dabei vor allem für die Produktion von Casino-Systemen und Spielautomaten bekannt. Natürlich gibt es bei dem Glücksspielriesen aber noch weitaus mehr Sparten, wie zum Beispiel Lotterie, Sportwetten und Online-Glücksspiel. Das Unternehmen ist nämlich sehr breit aufgestellt. So konnte man im Jahr 2015 ein Umsatz von fast vier Milliarden Euro generieren. Im ersten Halbjahr 2016 lag der Betriebsgewinn schon bei 287 Millionen Euro. Novomatic ist dabei im Besitz der Graf-Familie, der Familie von dem Gründer Novomatic Johann Graf. Laut Bloomberg Graf dabei mit einem Vermögen von rund 6,8 Milliarden Dollar der zweitreichste Österreicher überhaupt. Im weltweiten Ranking der Milliardäre nimmt Graf somit dem Platz 204 ein. Und der Novomatic-Gründer muss sich in Österreich nur dem Chef von Red Bull, Dietrich Mateschitz geschlagen geben, der mit einem Vermögen von rund 12,2 Milliarden Dollar im Milliardärsranking Platz 89 einnimmt.

Einen Plan B soll es auch schon geben

Für den Fall, dass das niederösterreichische Unternehmen doch nicht an die Börse geht, soll es auch schon ein Alternativplan geben. Die Eigner sollen es demnach auch in Erwägung ziehen, Minderheitsanteile an Beteiligungsgesellschaften zu veräußern. Das zumindest haben die Insider ebenfalls erklärt. Bei der Finanzagentur Bloomberg wurde zudem auch vorher schon über IPO-Pläne berichtet. Darüber hinaus hat Bloomberg auch darüber berichtet, dass die Landesbank Baden-Württemberg, UniCredit, die Commerzbank, Erste Group und neun andere Banken eine Kreditlinie von rund einer Milliarde Euro sondiert hätten. Wie viel Wahrheit an allem dran ist, wird sich in naher Zukunft sicherlich zeigen. Aber selbst wenn aktuell nur ein Gerücht um einen möglichen Börsengang von Novomatic kursiert, so bleibt festzuhalten, dass in jedem Gerücht ja auch immer irgendwie ein Fünkchen Wahrheit steckt.

Novomatic bald an der Börse?
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Von | 2017-03-12T10:10:20+00:00 12. März 2017|Kategorien: Casino News, Nachrichten, Novomatic, Wirtschaft|Tags: , |

Über den Autor:

Nein, Frauen spielen in Online Casinos nicht nur Rubbellose oder Bingo. Und auch ansonsten bin ich alles andere als politisch korrekt. Ich sage was Sache ist in den Online Casinos, bei den Herstellern der Casinospiele und bei der Politik, welche den Spielerschutz vorschiebt, um doppelt abkassieren zu können.

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