Raubüberfälle auf SpielhallenDas Wochenende brachte leider für einige Spielhallen keine gute Bilanz. Denn es gab wieder einmal einige Überfälle auf Spielhallen am vergangenen Wochenende. Auch einen Verletzten gab es dabei. Und leider sind bislang alle Täter noch flüchtig.

Raubüberfälle auf Spielhallen in Dortmund und Uslar

In Dortmund gab es in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Überfall auf eine Spielhalle in der Rheinischen Straße. Zwei bislang unbekannte Täter betraten gegen 1.00 Uhr die Spielhalle und der Überfall nahm dann auch gleich seinen Lauf. Denn die beiden Täter nahmen gleich Kurs auf den 47-jährigen Angestellten und drängten diesen in den Kassenbereich der Spielhalle. Dort angekommen forderten sie den 47-jährigen Mann auf, ihnen das Geld zu geben. Der Angestellte kam der Forderung auch nach und übergab den beiden Männern das Geld aus der Kasse. Als sich beide Täter dann auf die Flucht begaben, zog einer von ihnen noch Pfefferspray aus der Tasche und sprühte dieses dem 47-jährigen Angestellten ins Gesicht. Danach sind sie wohl in einen in der Nähe der Spielhalle parkenden Wagen eingestiegen und davongefahren.

Der 47-jährige Spielhallenangestellte wurde zum Glück nicht ganz so schwer verletzt. Die Täter konnten einen vierstelligen Betrag bei dem Raub erbeuten und sind immer noch flüchtig, trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen. Beide Täter sollen etwa Mitte 20 Jahre alt sein und waren zum Tatzeitpunkt mit Kapuzenpullovern bekleidet. Zudem trugen beide Täter schwarze Sturmhauben als Maskierung. Die Polizei wäre für jegliche Hinweise und Zeugenbeobachtungen zu dem Überfall sehr dankbar. Schließlich sollen diese beiden brutalen Täter schnell geschnappt werden, damit nicht noch eine Spielhalle durch die zu Schaden kommt.

Spielhalle in Rheinland-Pfalz überfallen

Sonntag war kein Ruhetag für einen Räuber in Landau in der Pfalz. Denn am Sonntag gegen 22 Uhr betrat ein bisher noch unbekannter Täter eine Spielhalle im rheinland-pfälzischen Landau in der Pfalz und startete seinen Überfall. Der Täter bedrohte die Angestellte mit einer Schusswaffe und entnahm dann aber selbst das Geld aus der Kasse, vielleicht um sicher zu gehen, dass auch wirklich das ganze Geld in seiner Tasche landet. So konnte der Täter gleich mehrere Hundert Euro erbeuten.

Nachdem er das Geld eingesteckt hatte, begab er sich auf die Flucht. Diese trat er erst einmal zu Fuß an und stieg dann schließlich auf ein Mountainbike, mit dem er davon fuhr. Dies zumindest konnte durch einen Zeugen so rekonstruiert werden. Der Zeuge verfolgte den Täter auch noch über die Ferdinand-Koch-Straße, die Herman-Sauter-Straße und die Neustadter Straße, bis sich schließlich die Spur zum Täter in der Godramsteiner Straße verlor.

Der unbekannte Täter soll etwa 30 Jahre alt sein und eine Größe von 1,70-1,75 Meter haben. Zudem soll der Mann eine eher sportliche und schlanke Figur haben. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Jeans sowie schwarze Turnschuhe. Maskiert war er mit einer schwarzen Sturmhaube. Eine Pistole trug er auch bei sich und das Mountainbike soll eher unauffällig gewesen sein.

Spielhallenüberfall in kleinem niedersächsischen Ort Uslar

In der niedersächsischen Kleinstadt Uslar ist die Idylle spätestens seit Samstagabend etwas getrübt. Denn am vergangenen Samstag kam es abends gegen 23.20 Uhr zu einem Überfall auf die Spielhalle in dem kleinen Ort.

Der Täter betrat die Spielhalle und fing auch gleich an, die 52-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe zu bedrohen. Er forderte sie auf, ihm das gesamte Geld aus der Kasse zu geben und das Geld in eine vom Täter mitgebrachte Damenhandtasche zu packen. Die 52-jährige Frau kam der Forderung auch direkt nach und packte den gesamten Kasseninhalt in die Damenhandtasche. Nachdem er das Geld hatte, vermutlich mehrere Hundert Euro, begab sich der Täter schnell auf die Flucht.

Ein 47-jähriger Gast der Spielhalle hatte den Überfall natürlich ebenfalls mitbekommen und folgte dem Täter schließlich auch. Der Täter bemerkte aber irgendwann, dass er von dem Mann verfolgt wurde, und schoss daraufhin auf den Verfolger. Zum Glück blieb dieser dabei unverletzt, da der Schuss ihn nicht traf. Die Polizei konnte hinterher auch eine Patronenhülse aufspüren, die zeigte, dass der Täter eine Schreckschusswaffe bei sich hatte, mit der er auf den 47-jährigen Verfolger schoss.

Der Täter soll etwa 20 bis 25 Jahre alt sein und circa 1,65 bis 1,75 Meter groß sein. Zudem habe er eine schlanke Figur, schwarze Haare, braune Augen und ein eher südeuropäisches Aussehen. Zur Tatzeit trug er ein Kapuzenshirt in Türkis und eine Jogginghose in einer dunklen Farbe. Seine hellbraunen Wildlederschuhe sollen aufgrund von glitzernden Elementen sehr auffällig gewesen sein. Hinweise jeglicher Art nimmt die Polizei gerne entgegen. Besonders die auffälligen Schuhe dürften ja vielleicht dem einen oder anderen bekannt vorkommen.