Videoslots muss in Schweden eine Geldbuße von 250.000 SEK pro Woche bezahlen, wenn das Unternehmen nicht schnell reagiert und einen Limit-Verstoß abstellt. Nach Einschätzung der schwedischen Glücksspielbehörde Spelinspektionen gewährleistet Videoslots im Moment nicht, dass schwedische Glücksspiel-Fans maximal 5.000 SEK pro Woche einzahlen können. Die Glücksspielbehörde Spelinspektionen ist zuständig für die Umsetzung der Glücksspielregulierung in Schweden. Im letzten Jahr ist ein wöchentliches Einzahlungslimit von 5.000 SEK eingeführt worden. Dieses Limit ist zwar umstritten, muss aber trotzdem von allen Glücksspielanbietern mit schwedischer Lizenz eingehalten werden. Das gilt selbstverständlich auch für Videoslots. Zuletzt hat es einige Meldungen gegeben über Glücksspielanbieter, die diese Vorgabe nicht optimal umgesetzt haben. Auch Videoslots ist nun in den Fokus der schwedischen Glücksspielbehörde gekommen.

Videoslots von hoher Geldbuße bedroht

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Worum geht es? Angeblich ist es bei Videoslots möglich, mehr als 5.000 SEK pro Woche einzuzahlen. Doch wie soll das gehen? Die schwedische Glücksspielbehörde hat festgestellt, dass es unter bestimmten Umständen möglich ist, eine Auszahlung zu beantragen und dann vorzeitig abzubrechen. Wenn das Timing stimmt, ist auf diesem Weg eine höhere Einzahlung pro Woche möglich. Da es in Schweden nur um die Nettosumme geht, wäre es wichtig, dass die Auszahlung abgeschlossen ist, bevor diese für die Limit-Berechnung verbucht wird. Bei Videoslots wird das aber offenbar nicht gemacht. Vielleicht müssen sich noch schwedische Juristen mit der Frage beschäftigen, ob es sich wirklich um einen Verstoß im Sinne der Glücksspielregulierung handelt.

Für Videoslots wird die Sache allerdings ernst, denn die schwedische Glücksspielbehörde hat eine Geldbuße in Höhe von 250.000 SEK pro Woche verhängt. Solange die Lücke besteht, muss Videoslots diesen Betrag bezahlen. Umgerechnet handelt es sich immerhin um knapp 25.000 Euro. Somit kann sich sehr schnell eine stattliche Summe ergeben, wenn Videoslots den Willen der schwedischen Glücksspielbehörde Spelinspektionen nicht erfüllt. Aber es gibt keinen Grund zu glauben, dass Videoslots die vorhandene Lücke nicht schließen wird. Selbst wenn es einen grundsätzlichen Einspruch gegen die Bewertung geben sollte, wäre es schon aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, keine Geldbußen anzuhäufen. Die schwedische Glücksspielbehörde ist in den letzten Monaten bekannt geworden für hohe Geldbußen. Vielleicht ist das auch der richtige Ansatz, um Glücksspielanbieter dazu zu bringen, sämtliche Regeln schnell und lückenlos umzusetzen. Allerdings hat sich in der Vergangenheit auch schon gezeigt, dass die Glücksspielregulierung in Schweden nicht immer so eindeutig war, wie der Gesetzgeber dies geplant hatte. Deswegen ist auch im aktuellen Fall ein wenig Vorsicht geboten. Es kann durchaus noch ein paar juristische Scharmützel geben, an deren Ende dann ein ganz anderes Ergebnis steht. Fakt ist, dass in Schweden vor allem in den letzten Monaten viele Glücksspielanbieter Schwierigkeiten zu haben scheinen, die Regeln einzuhalten. Das dürfte aber weniger an den Unternehmen liegen. Vielmehr ist zu vermuten, dass die Regeln vielleicht nicht immer optimal formuliert sind.

Einfache Lösung für Videoslots möglich

Da die schwedische Glücksspielbehörde Spelinspektionen schon angedeutet hat, dass auch ein Lizenzentzug möglich sei, wenn Videoslots nicht schnell nachbessert, wird der Glücksspielanbieter gar keine andere Chance haben, als eine flotte Lösung zu präsentieren. Wie könnte diese Lösung aussehen? Ein einfacher Ansatz wäre es, den Kunden in Zukunft nicht mehr die Möglichkeit zu geben, Auszahlungen abzubrechen. Dann wäre es sehr leicht, mit der Auszahlung sofort eine klare Rechnung aufzumachen. Auf diese Weise wäre dann das Einzahlungslimit von 5.000 SEK sicher umsetzbar. Aber grundsätzlich sollte es auch möglich sein, mit der Option eines Auszahlungsabbruchs eine lückenlose Befolgung des Limits für Einzahlungen zu erreichen. Gegebenenfalls müssten die Kunden dann eben warten, bis eine Auszahlung abgewickelt worden ist. Der aktuelle Fall ist bemerkenswert, denn Videoslots hat sich in den letzten Jahren immer wieder als durchweg seriöser Anbieter gezeigt. Dass gerade in Schweden so viele Glücksspielanbieter in den letzten Monaten Schwierigkeiten mit der Regulierung haben, dürfte kein Zufall sein.

Die neue deutsche Glücksspielregulierung enthält auch ein Einzahlungslimit. Vielleicht sollten die zuständigen Politiker und Beamten, die in Deutschland das Glücksspiel demnächst kontrollieren, Kontakt zur schwedischen Glücksspielbehörde aufnehmen. Ganz offenbar ist es nicht einfach, eine gute Glücksspielregulierung umzusetzen. Oft kommt es auf die Details an, insbesondere wenn es um Einzahlungen und Auszahlungen geht. In Deutschland soll es sogar ein Einzahlungslimit geben, das für alle Glücksspielanbieter übergreifend gilt. Damit das überhaupt in der Praxis funktionieren kann, sind weitreichende technologische Lösungen erforderlich. Noch ist völlig unklar, wie das Einzahlungslimit in Deutschland umgesetzt wird. Aber es ist zu befürchten, dass die Glücksspielanbieter, die demnächst mit einer Lizenz Online Casinos in Deutschland betreiben, auch in die eine oder andere Schwierigkeiten laufen werden. Wenn Deutschland dazu bereit wäre, von anderen Ländern zu lernen, ließe sich vielleicht manches Problem vermeiden. Aber wenn die letzten Monate eines gezeigt haben, dann wohl, dass deutsche Politiker im Zweifel immer die beste Lösung haben. Davon sind viele deutsche Politiker jedenfalls felsenfest überzeugt.

Videoslots ist jedenfalls ein seriöser Anbieter und wir hoffen dass das Team den technischen Kniff in den Griff bekommt.

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