Der Sportwettenanbieter Tipico und der FC Bayern München verlängern ihre erfolgreiche Partnerschaft. Die Kooperation zwischen dem Buchmacher und dem Fußballclub soll in den nächsten Jahren beiden Seiten erhebliche Vorteile bringen. Schon seit 2015 existiert eine Kooperation zwischen Tipico und dem FC Bayern München. Nun haben sich beide Parteien darauf verständigt, den auslaufenden Vertrag zu verlängern. Für Karl-Heinz Rummenigge, den Vorstandsvorsitzenden des Rekordmeisters, ist die Kooperation mit Tipico ein voller Erfolg. In den nächsten Jahren soll die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden. Durch die neue Glücksspielregulierung entstehen ganz neue Möglichkeiten in Deutschland, mit Online-Sportwetten Geld zu verdienen. Lange Zeit musste Tipico eine EU-Lizenz der Malta Gaming Authority nutzen. Doch mittlerweile hat Tipico eine deutsche Sportwetten-Lizenz, die auf der Basis einer Übergangsregelung bereits vor dem Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags am 1. Juli 2021 verfügbar ist.

Tipico und FC Bayern arbeiten zusammen

Tipico Sportwetten

Für Tipico ist die Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München in Deutschland von großem Wert. Der FC Bayern ist seit Jahrzehnten der größte und wichtigste deutsche Fußballclub. Darüber hinaus hat der FC Bayern München aber auch international ein exzellentes Renommee. Die Marke Tipico ist in vielen europäischen Ländern präsent, sodass die Kooperation mit dem FC Bayern in vielerlei Hinsicht für den Wettanbieter sinnvoll ist. In den nächsten Jahren will Tipico zusammen mit dem FC Bayern weiter wachsen. Für große Buchmacher ist die Kooperation mit einem Fußballclub fast schon Standard. Aber nicht jeder Buchmacher hat die Möglichkeit, mit dem FC Bayern München oder Clubs in dieser Größenordnung zu kooperieren. Es ist nicht bekannt, wie viel Geld Tipico investiert, um als Sponsor des FC Bayern akzeptiert zu werden. Aber es dürfte um Millionenbeträge gehen. Mit Sportwetten werden in Europa Milliarden umgesetzt, doch es gibt viele kleine Buchmacher, die sich keinen Sponsorenvertrag mit einem Top-Club leisten können. Aber Tipico gehört seit Jahren zu den größten Wettanbietern in Europa und ist dementsprechend auch dazu in der Lage, eine Kooperation mit dem großen FC Bayern München einzugehen. Für den Fußball sind die Buchmacher mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle. Es liegt nahe, dass Wettanbieter den Fußball für Kooperationen und Sponsorentätigkeiten nutzen. Lange Zeit war die Situation in Deutschland allerdings schwierig, da es nie mehr als eine Übergangsregelung für Buchmacher im Internet gab. Doch durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag ändert sich alles, sodass Tipico und der FC Bayern die Kooperation langfristig planen können. Eines haben die beiden Unternehmen gemeinsam: Sowohl Tipico als auch der FC Bayern sind nur mit dem ersten Platz zufrieden.

Sportwettenanbieter und Sport gehören zusammen

Nicht nur inhaltlich, sondern auch wirtschaftlich passen Sportwettenanbieter und Sport gut zusammen. Viele Fußballclubs in Europa müssten ihre Budgets reduzieren, wenn Sportwetten-Werbung nicht möglich wäre. Im Moment gibt es in einigen Ländern, unter anderem in Spanien und Großbritannien, Bestrebungen, die Werbung für Sportwetten zu reduzieren oder sogar ganz zu verbieten. Spanien hat beispielsweise ein Verbot für Sportwetten-Werbung auf Trikots beschlossen. In Deutschland wird es auch in Zukunft möglich sein, für Sportwetten auf Trikots zu werben. Aber in Deutschland werden die Werbemöglichkeiten in Funk und Fernsehen zeitlich eingeschränkt. Das könnte sich auch auswirken auf die Sponsorenverträge der Fußballclubs mit den Sportwettenanbietern. Aber grundsätzlich gilt, dass die Buchmacher viel Geld verdienen und deswegen auch die Möglichkeit haben, hohe Sponsorengelder zu bezahlen. Fußballclubs wie der FC Bayern München nehmen das Geld aus der Sportwettenbranche gerne an. Allerdings könnte der FC Bayern wahrscheinlich relativ leicht auf die Einnahmen aus dem Sportwetten-Geschäft verzichten. Viele kleinere Clubs müssten hingegen erhebliche Einschnitte akzeptieren, wenn es plötzlich nicht mehr möglich wäre, für Sportwetten zu werben. Seit vielen Jahren gibt es die Diskussion um das Thema Sportwetten-Werbung im Fußball. Einige Fangruppierungen sehen das Thema durchaus kritisch. Aber solange es in den meisten anderen europäischen Ländern möglich ist, für Sportwetten zu werben, sollte diese Form der Werbung auch nicht in Deutschland verboten werden.

Für die Buchmacher geht es bei der Sportwetten-Werbung im Fußball und in anderen Sportarten vor allem darum, die eigene Marke zu präsentieren. Der Bedarf nach Sportwetten ist ohnehin riesig. Es geht nicht in erster Linie darum, noch mehr Bedarf zu schaffen, zumal der Markt nicht mehr in hohem Tempo wächst. Jeder Buchmacher möchte potenzielle Kunden davon überzeugen, das beste Angebot zu haben. Werbung für Sportwetten zu verbieten wäre fast genauso sinnvoll wie Werbung für Schokolade zu verbieten. Der Bedarf nach Schokolade es hoch und Schokoladenfans werden immer Wege finden, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Gleiches gilt auch für Sportwetten-Fans. Die entscheidende Frage für die Buchmacher ist nur, bei welchem Anbieter ein Sportwetten-Fan seine Wetten platziert. Durch die Kooperation mit dem FC Bayern München ist Tipico bestens aufgestellt auf dem deutschen Markt. Nicht nur die typischen Bayern-Fans, sondern auch viele neutrale Fußballfans sehen die Marke Tipico regelmäßig bei Übertragungen der Spiele und anderen Events des FC Bayern.