Ein Roboter als Barkeeper? Für viele Menschen klingt das nach einem schlechten Science-Fiction-Film. Aber die Realität ist, dass es jetzt schon einfache Roboter gibt, die Cocktails mixen können. Vielleicht wird es schon bald auch in den großen Spielbanken und Casino Roboter geben, die Aufgaben übernehmen, die bislang von Menschen erledigt werden. Roboter gibt es schon seit Jahrzehnten. Beispielsweise werden in der Autoindustrie seit langer Zeit Fertigungsroboter für bestimmte Schritte eingesetzt. Bislang sind Roboter allerdings vor allem dazu geeignet, vorgegebene Schritte optimal umzusetzen. Doch in Zukunft wird es Roboter geben, die durch Machine Learning und Künstliche Intelligenz deutlich mehr können werden. Vielleicht wird es schon in den nächsten Jahren die ersten Roboter geben, die eine Kellnerin komplett ersetzen können. Etwas anspruchsvoller ist der Job eines Barkeepers.

Roboter als Casino-Personal vorstellbar?

Barkeeper RoboterAber auch ein Barkeeper kann schon jetzt zumindest teilweise durch einen Roboter ersetzt werden. Es ist keine besondere Kunst, einen Roboter zu bauen, der Cocktails mixt. In den USA gibt es bereits diverse Bars, die mit dieser Technik arbeiten. Bei den neuesten Modellen kann die Bestellung sogar direkt per Smartphone erfolgen, sodass kein Kontakt zum Personal notwendig ist. In der aktuellen Gesundheitskrise ist das sicher nicht nachteilig. Aber letztlich handelt es sich darum relativ einfache Roboter, die nach einem festen Algorithmus arbeiten. Bei den Geräten der neueren Stufe handelt es sich jedoch um Roboter, die selbstlernende Systeme beinhalten. Was bedeutet das? Die Roboter passen sich an die Aufgaben und die Umgebung an. Dadurch entsteht ein Lerneffekt, der bislang noch recht eingeschränkt ist. Aber die Fortschritte beim Machine Learning sind immens. Es ist durchaus vorstellbar, dass es schon bald Bars gibt, in denen kein menschliches Personal mehr nötig ist für den regulären Betrieb. Ob sich diese Geschäftsmodelle durchsetzen werden in normalen Zeiten, ist eine spannende Frage. In einer Gesundheitskrise ist eine Bar ohne Personal im Vorteil.

Auch in einem Casino gibt es viele interessante Aufgaben für Roboter. Ein Kellner ist letztlich auch nichts anderes als ein Barkeeper, der viel laufen muss. Es ist durchaus vorstellbar, dass schon in den nächsten Jahren die ersten Casinos in Las Vegas oder Macau zumindest in Teilbereichen Roboter einsetzen werden, um die Kunden zu versorgen. Automatische Cocktail-Stationen sind wahrscheinlich der erste Schritt auf dem Weg zu einer Technisierung des Casino-Betriebs. Aber es ist auch vorstellbar, dass nahezu alle Aufgaben, die bislang von menschlichem Personal erledigt werden, im Laufe der nächsten Jahrzehnte komplett von Robotern übernommen werden. Wahrscheinlich wird es immer Nischen geben, in denen menschliches Personal im Vorteil ist. Nicht zuletzt wollen die meisten Kunden im Casino doch den persönlichen Kontakt. Schon heute wäre es relativ einfach möglich, Dealer durch Roboter zu ersetzen. Aber die meisten Spieler, sei es beim Blackjack oder beim Poker, möchten doch einen echten Menschen als Spielleiter haben. Aber vielleicht ändert sich das auch irgendwann und in zwei Jahrzehnten ist es völlig normal, dass eine Spielbank kaum noch Menschen beschäftigt, dafür aber viele Roboter. Ob das eine gute oder schlechte Aussicht ist, soll der Leser selbst beurteilen. Fakt ist aber, dass die Robotertechnik mittlerweile auf einem Level angekommen ist, der begeisternd und furchterregend zugleich ist. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Roboter den Menschen viele Aufgaben abnehmen. Es kann gut sein, dass in Casinos viele dieser neuen Roboter sehr früh auftauchen werden, auch weil die Casino-Betreiber immer auf der Suche sind nach neuen Attraktionen.

Finanzielle Vorteile durch Roboter-Personal?

Im Moment sind Roboter noch sehr teuer. Zudem sind die Möglichkeiten noch sehr beschränkt. Selbst ein einfacher Cocktail-Roboter, der nichts anderes macht, als Cocktails zu mixen, kostet derzeit noch mehr als 100.000 Euro. Das ist auf den ersten Blick eine große Investition. Aber ein Barkeeper muss auch bezahlt werden. Auf lange Sicht könnten sich deswegen einfache Roboter schon jetzt für die Barbetreiber lohnen. Aber der ganz große Durchbruch der Robotertechnik wird erst dann kommen, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis noch besser ist als jetzt. Zudem müssen wir wahrscheinlich die nächste Entwicklungsstufe der Roboter abwarten, bevor die ersten Anwendungen im alltäglichen Leben stattfinden. Aber es führt kein Weg daran vorbei, dass Roboter in Zukunft viele Tätigkeiten übernehmen werden, die bislang den Menschen vorbehalten sind. Je komplexer und anspruchsvoller die Aufgabe ist, desto wahrscheinlicher ist, dass Menschen sich noch lange halten können. Aber der Vorsprung der Menschen vor den aktuellen Robotern ist längst nicht mehr so groß wie noch vor einem Jahrzehnt. Vor allem bei einfachen Tätigkeiten sind Roboter schon jetzt eine gute Alternative zu Menschen. Amazon plant beispielsweise, große Teile der internen Logistik langfristig komplett auf Robotertechnik umzustellen. Aktuell gibt es immer wieder Debatten über die Arbeitsbedingungen bei Amazon. Doch wenn irgendwann die Roboter übernehmen und für die Menschen kein Platz mehr da ist, haben sich diese Debatten erledigt. Die Technisierung der Welt ist der wichtigste Trend und Robotertechnik, Machine Learning und Künstliche Intelligenz könnten die nächste große Revolution der Menschheitsgeschichte bringen.

Ein Barkeeper-Roboter ist eine feine Sache, aber vielleicht wird es gerade die Bar um die Ecke sein, die auch noch in 20 Jahren einen Menschen hinter der Theke hat und keinen Roboter. Der menschliche Kontakt ist in vielen Geschäftsbereichen wichtiger als die effiziente Umsetzung der Aufgaben. Zudem gibt es in einer Cocktailbar wahrscheinlich auch keinen echten Effizienzvorteil für Roboter. Ob ein Barkeeper oder ein Roboter einen Cocktail mixt, macht unter dem Strich wahrscheinlich keinen großen Unterschied. In vielen anderen Branchen könnte die Situation aber ganz anders aussehen. Viele einfache Tätigkeiten werden wegfallen. Auch in den Casinos werden in 20 Jahren wahrscheinlich die einfachen Aufgaben von Robotern erledigt werden, die vielleicht dann gar nicht mehr so viel anders aussehen werden als Menschen. Das ist für viele Menschen heute noch schwer vorstellbar. Aber im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist die Wissenschaft in den letzten Jahren in einem rasanten Tempo unterwegs. Es ist kein Zufall, dass selbst in Silicon Valley viele Unternehmer vor den Folgen dieser neuen Revolution warnen. Beispielsweise ist Elon Musk ein Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Der Hintergrund ist klar: Wenn die Roboter viele menschliche Tätigkeiten übernehmen, wird es viele Menschen geben, für die keine Lohnarbeit mehr verfügbar sein wird. Wann diese Revolution stattfinden wird, ist nicht klar. Aber es ist unter Experten unumstritten, dass sich der Arbeitsmarkt durch die neuen Technologien erheblich wandeln wird. Bedauerlicherweise findet dieses Thema in politischen Kreisen bislang kaum Beachtung.

Online Casinos schon jetzt (fast) vollautomatisch

Wir haben auch eine gute Nachricht: Die Online Casinos werden kaum von der Revolution, die durch Robotertechnik, Machine Learning und Künstliche Intelligenz ausgelöst wird, beeinträchtigt werden. Es gibt eine wichtige Ausnahme: den Kundenservice. Schon jetzt machen viele Casino-Fans die Erfahrung, dass im Kundenservice nicht immer ein echter Mensch auf der anderen Seite wartet. Die automatisierten Antworten sind nicht immer auf einem hohen Niveau. Aber es ist absehbar, dass durch Machine Learning schon bald der Unterschied zwischen einem „echten“ Servicemitarbeiter und einem Service-Bot kaum noch erkennbar sein wird. Irgendwann wird sich dann die Frage stellen, ob es überhaupt noch nötig ist, im Kundenservice echte Menschen zu beschäftigen. Wahrscheinlich wird es noch lange so etwas wie einen Supervisor geben, der sich darum kümmert, dass alles korrekt läuft. Aber vielleicht werden auch irgendwann diese leitenden Positionen durch Computer und Roboter ersetzt. Doch abgesehen vom Kundenservice dürfte sich im Online Casino nicht viel ändern. Es wird noch lange Zeit Menschen geben, die für das Design, die Programmierung und andere anspruchsvolle Aufgaben zuständig sein werden. Vielleicht werden diese Arbeiten irgendwann auch von Maschinen mit Künstlicher Intelligenz übernommen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

In Zukunft wird es eine deutliche Spaltung in der Gesellschaft geben zwischen den digitalen Überfliegern und den analogen Rückständigen. Die Jobs der Menschen, die sich nicht gut an die digitale Welt anpassen, werden schneller verschwinden, als viele glauben. Auch in den Casinos sollte sich niemand sicher sein, dass alle Jobs dauerhaft erhalten bleiben. Wahrscheinlich wird es auch in Zukunft Oasen geben für Anbieter, die ausschließlich menschliches Personal einsetzen. Aber vielleicht wird das dann ein Luxus sein, den sich nur noch reiche Menschen leisten können. Für das einfache Fußvolk gibt es dann keinen echten Barkeeper mehr, sondern einen Roboter, der ein paar lustige Sprüche macht und nebenbei in Höchsttempo einen Cocktail mixt. Vielleicht kommt aber alles auch ganz anders, denn letztlich wird es auch darum gehen, ob Roboter im Alltag als Ersatz von Menschen akzeptiert werden. Vielleicht gibt es ja auch den großen Aufstand der Menschen, die sich gegen die neuen Technologien wehren. Fakt ist aber, dass es nicht nur für die Casino-Betreiber durch die moderne Robotertechnik, Machine Learning und Künstliche Intelligenz demnächst noch viele spannende Herausforderungen geben wird. Die Zukunft kann großartig werden, auch mit einem Roboter-Barkeeper. Aber sicher ist das nicht, denn die anstehenden Veränderungen werden für viele Menschen schwierig und anstrengend werden. Doch vielleicht ist es am besten, nicht zu sehr über die möglichen Probleme zu grübeln. Im Zweifel gibt es zudem immer das passende Online Casino für ein bisschen Zerstreuung.