Der Spielehersteller Playtech und das Responsible Gambling Council (RGC) arbeiten in den nächsten fünf Jahren zusammen. Die renommierte Wohltätigkeitsorganisation kümmert sich schon seit über 35 Jahren darum, Spielern zu helfen, die Probleme haben. Playtech will in Zukunft das gesamte Produktportfolio auf Nachhaltigkeit ausrichten und dabei soll das Responsible Gambling Council helfen.

Responsible Gambling Council trägt zu besseren Spielerschutz bei

Playtech CasinoDas Responsible Gambling Council ist eine interessante Organisation, die bereits seit 35 Jahren auf unterschiedlichen Wegen versucht, den Spielerschutz zu verbessern. Zum einen geht es darum, direkt Einfluss auf die Spieler, die ein Problem ausbilden, zu nehmen. Zum anderen geht es aber auch darum, mit der Glücksspielbranche daran zu arbeiten, den Spielerschutz zu verbessern. Bei der neuen Kooperation mit Playtech, die auf fünf Jahre ausgelegt ist, steht das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Was ist damit gemeint? Bei Playtech hat man erkannt, dass die Glücksspielindustrie langfristig nur dann ein lukratives Geschäft bleiben kann, wenn der Schaden, der bei Problemspielern angerichtet wird, auf ein absolutes Minimum begrenzt wird. Nachhaltige Geschäftsmodelle können nicht darauf ausgerichtet sein, Kunden zu schaden und damit auch dann mittelfristig und langfristig Kunden zu verlieren. Im Idealfall schafft es ein Spielehersteller wie Playtech, die Games so zu konzipieren, dass ein erstklassiger Spielerschutz integriert ist. Konkret bedeutet dies, dass die Spiele keinen Anreiz enthalten sollten, ein Problem zu entwickeln. Das ist in der Praxis aber nicht einfach, denn oft kommt es auf subtile Details an. Deswegen ist die Kooperation mit Responsible Gambling Council für Playtech wichtig. Die Organisation kennt sich mit dem Spielerschutz in allen Facetten aus und kann deswegen wichtige Anregungen und Erfahrungswerte liefern, die bei Playtech nicht vorhanden sind.

Ein großer Vorteil des Responsible Gambling Councils ist, dass die Organisation seit Jahrzehnten mit Problemspielern befasst ist. Dadurch gibt es einen riesigen Erfahrungsschatz. Die Mitarbeiter des Responsible Gambling Councils wissen ganz genau, wie die Probleme entstehen können. Zudem kennt sich das Responsible Gambling Council auch sehr gut mit den Folgen aus, die schlecht funktionierender Spielerschutz haben kann. Die wirtschaftlichen und psychischen Folgen, die ein Problemspieler nicht nur bei sich, sondern auch beim unmittelbaren Umfeld auslöst, können erheblich sein. Im Grundsatz wissen das natürlich auch die Entscheidungsträger bei den Glücksspielanbietern. Aber die entscheidende Frage, die bislang niemand optimal gelöst hat, ist: Wie kann der Spielerschutz optimal gelöst werden? Ein Ansatz, der zur neuen Kooperation gehört, wird darin bestehen, die Spiele so zu verbessern, dass ein typischer Glücksspiel-Fan Spaß hat, ein Problemspieler aber daran gehindert wird, sich selbst Probleme zu machen. Es gibt viele unterschiedliche Ansätze und wahrscheinlich wird es noch Jahre dauern, bis eine optimale Lösung gefunden worden ist. Aber es ist ein sehr gutes Zeichen, dass Responsible Gambling Council beim Spielerschutz ernstmacht und mit dem RGC eine umfassende Zusammenarbeit vereinbart hat. In den letzten Monaten und Jahren gab es bereits viele ähnliche Meldungen zu Glücksspielanbietern, die das Thema insgesamt Spielerschutz deutlich wichtiger nehmen als früher.

Spielerschutz überlebenswichtig für Glücksspielbranche

Es ist kein Zufall, dass in den Online Casinos mittlerweile der Spielerschutz eine hohe Bedeutung hat. In den meisten europäischen Jurisdiktion gibt es mittlerweile starken politischen Druck auf die Glücksspielanbieter. Ein Beispiel dafür ist Deutschland. Der neue Glücksspielstaatsvertrag wird eine deutlich schärfere Regulierung für die Online-Glücksspiele bringen. Allerdings wird in Deutschland auch deutlich, wo die Tücken einer Glücksspielregulierung sein, die allein auf politische Weichenstellungen setzt: Wenn die Regulierung zu streng wird, bleibt am Ende ein großer Markt von unregulierten Anbieter übrig. Ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Spielerschutz ist deswegen, dass sich die Unternehmen der Glücksspielbranche auf breiter Front dazu bekennen, Problemspieler frühzeitig zu erkennen und zu beschützen. Wie das in der Praxis am Ende funktioniert, ist eine offene Frage. Regulierungsbehörden tendieren dazu, mit der Rasenmäher-Methode vorzugehen. Was bedeutet das? Regulierungsbehörden machen gerne strenge Vorgaben, an die sich dann alle Spieler halten müssen. In der Praxis ist das jedoch ein problematischer Weg.

Viel besser wäre es, individuelle Lösungen für jeden einzelnen Kunden in einer Online-Spielbank zu finden. In einer perfekten Welt gäbe es für jeden Kunden einen individuellen Betreuer, der täglich nachfragen würde, wie die Lage ist. Ähnlich wie früher bei der heimischen Sparkasse würde durch den persönlichen Kontakt sichergestellt, dass die finanzielle Situation niemals aus dem Ruder läuft. Der personelle Aufwand wäre aber unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht machbar. Die Glücksspielindustrie verbindet deswegen große Hoffnungen mit KI-Lösungen. Vielleicht entscheidet demnächst ein halbwegs intelligenter Computer darüber, ob ein Spieler ein Problem entwickelt oder nicht. Irgendwann wird es den KI-Spielerschutz geben. Die Frage ist nur, wie lange es noch dauert, bis die Künstliche Intelligenz gut genug ist für derartige Aufgaben. Bis dahin wird es keine perfekte Lösung geben. Aber an der Kooperation von Playtech und dem Responsible Gambling Council wird deutlich, dass die Glücksspielbranche gewillt ist, gute Lösungen zu finden, mit denen der Spielerschutz auf ein neues Niveau gehoben wird.

Hier mehr die Kooperation von Playtech und dem Responsible Gambling Council lesen (auf Englisch).