Therese Hillman ist als NetEnt CEO aktuell damit beschäftigt, die weltweite Gesundheitskrise zu meistern. Für den Spielehersteller NetEnt, der zahlreiche Online Casinos in Europa mit Spielen wie Starburst, Gonzo‘s Quest und Piggy Riches beliefert, ist die derzeitige Krise eine immense Herausforderung. Aber laut Hillman gibt es gute Gründe, optimistisch zu sein. Ein aktuelles Interview mit dem NetEnt CEO in den Nachrichten gibt interessante Einblicke in den Alltag eines Spieleherstellers in Krisenzeiten. Wie viele andere Firmen muss auch NetEnt im Moment die Arbeit komplett anders organisieren. Aufgrund der Gesundheitskrise ist es nicht möglich, den normalen Bürobetrieb aufrechtzuerhalten. Zudem fallen viele Reisen weg, die vor allem von den Führungskräften von NetEnt normalerweise gemacht werden. Für ein Unternehmen wie NetEnt, das in ganz Europa aktiv ist, sind Reisen ein wichtiger Bestandteil der Kundenpflege.

Veränderte Arbeitsbedingungen bei NetEnt

Netent SpielautomatenFür Therese Hillman bestand zu Beginn der Krise die größte Herausforderung darin, die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und den operativen Betrieb aufrechtzuerhalten. Das ist ohne größere Schwierigkeiten gelungen. Dabei dürfte es ein großer Vorteil gewesen sein, dass die meisten Mitarbeiter von NetEnt ohnehin an einem Computer arbeiten. Deswegen ist der Umzug in das Home-Office für viele Mitarbeiter ohne prinzipielle Nachteile verbunden. NetEnt konnte trotz der Gesundheitskrise den Betrieb aufrechterhalten, da es möglich war, schnell und unkompliziert die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Zudem profitiert NetEnt aktuell davon, dass die Firmenzentrale in Stockholm ist. In Schweden ist die Situation etwas entspannter als in vielen anderen Ländern, sodass es trotz der notwendigen Anpassungen keine Einschränkungen für die Kunden von NetEnt gibt. Das wird sich aller Voraussicht nach auch bei einer lang andauernden Krise nicht ändern.

Für den NetEnt CEO Therese Hillman hat sich die Situation sehr stark verändert. Normalerweise ist Therese Hillman viel unterwegs, um Geschäfte von NetEnt zu führen und mit den Kunden direkt vor Ort sprechen zu können. Das ist alles im Moment nicht möglich. Allerdings hat NetEnt das große Glück, dass sämtliche Kunden ohnehin in den digitalen Sphären unterwegs sind, sodass die notwendige Technik für Videokonferenzen längst vorhanden ist. In vielen Unternehmen der Glücksspielbranche ist es ohnehin längst üblich, dass viele Mitarbeiter ganz oder teilweise im Home-Office arbeiten. Insofern war die Anpassung in der aktuellen Gesundheitskrise wohl einfacher als in vielen anderen Branchen. Aber nichtsdestotrotz gibt es Mitarbeiter, die nicht im Home-Office arbeiten können. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Arbeitsbedingungen so sicher zu gestalten, dass der operative Betrieb von NetEnt Casinos nicht gefährdet wird. Ein interessantes Detail am Rande: Im aktuellen Interview weist Therese Hillman darauf hin, dass sie ihr Telefon nicht mehr ganz so sehr mag wie vor der Krise. Der Grund ist ganz einfach: Mittlerweile ist das Telefon nur noch zur Schlafenszeit ausgeschaltet, da sämtliche Aktivitäten direkt über das Telefon oder den Laptop abgewickelt werden. Das ist ein Faktor, den im Moment wohl viele Menschen nachvollziehen können, die im Home-Office arbeiten. Die gute Nachricht: Früher oder später wird auch bei NetEnt wieder Normalität einkehren.

Kauf von Red Tiger Gaming trotz Krise positiv

Im letzten Jahr hat NetEnt den Konkurrenten Red Tiger Gaming gekauft. Die damit verbundene Investition könnte auf den ersten Blick zu einem Nachteil in der aktuellen Krise werden. Aber tatsächlich gilt das Gegenteil: Der Kauf von Red Tiger Gaming hat sich mittlerweile als wertvolle Investitionen erwiesen, da der Spielehersteller deutlich lukrativer ist als bislang angenommen. Das führt derzeit dazu, dass die Kaufabwicklung schneller abgewickelt wird als eigentlich vorgesehen. Dadurch hat NetEnt die Möglichkeit, die Synergie-Effekte, die ein wichtiges Argument für den Kauf waren, schneller zu erreichen. Für Therese Hillman ist jetzt schon klar, dass sich der Kauf von Red Tiger Gaming in jeder Hinsicht gelohnt hat. In Zukunft wird NetEnt auch durch die neu gewonnenen Spiele und die zusätzlichen Mitarbeiter von Red Tiger Gaming besser aufgestellt sein als vorher. Auch wenn in der Krise einige neue Herausforderungen auf NetEnt zu kommen, ist es doch insgesamt positiv, dass das Unternehmen besser aufgestellt ist. Ein negatives Detail ist allerdings, dass es nötig war, 120 Mitarbeiter von Red Tiger Gaming zu entlassen, da durch die Verschmelzung der beiden Unternehmen einige Positionen doppelt besetzt waren. Therese Hillman weist darauf hin, dass Entlassungen gerade in der aktuellen Krise alles andere als einfach sind für Führungskräfte. Aber letztlich geht es immer darum, die richtigen Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen.

Der Kauf von Red Tiger Gaming ist aus verschiedenen Gründen jetzt schon eine Erfolgsgeschichte. Ein offensichtlicher Grund ist, dass viele neue Spiele zum Portfolio von NetEnt hinzugefügt worden sind. Mit Piggy Riches gibt es einen neuen Online Casino Slot von Red Tiger Gaming, der in den letzten Monaten zu einem großen Erfolg geworden ist. Aber auch intern hat sich einiges bewegt. Red Tiger Gaming ist ein sehr erfolgreicher Glücksspielanbieter, der einiges dazu beitragen kann, dass NetEnt in Zukunft auf einem noch höheren Niveau als bisher unterwegs sein wird. Nicht zuletzt wird die Einnahmenseite verbreitert, da Red Tiger Gaming einige spannende Verträge mit Casino-Plattformen und Online Casinos hat, die nun zum Portfolio von NetEnt gehören. NetEnt ist einer der bekanntesten Spielehersteller auf dem europäischen Markt. Unter anderem ist der Anbieter auch im renommierten LeoVegas Casino präsent. Aber auch auf hohem Niveau ist es möglich, die Qualität und die Vielfalt zu verbessern. Normalerweise dauert es Jahre, um viele neue Spiele mit innovativen Spielmechaniken zu entwickeln. Durch den Kauf von Red Tiger Gaming ist es NetEnt gelungen, innerhalb kürzester Zeit das Portfolio wesentlich interessanter zu machen. Zudem arbeitet NetEnt im Moment daran, eine eigene Casino-Plattform zu vertreiben. Diese Casino-Plattform ist auch durch den Kauf von Red Tiger Gaming mittlerweile für viele Casino-Betreiber eine echte Alternative. Für Therese Hillman geht es in naher Zukunft vor allem darum, das Optimum aus dem Kauf von Red Tiger Gaming zu machen. Weitere Firmenkäufe wird es in naher Zukunft voraussichtlich nicht geben.

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NetEnt weniger getroffen als andere Glücksspielanbieter

Genaue Zahlen kann Therese Hillman derzeit noch nicht nennen. Aber es gibt einige Hinweise darauf, dass NetEnt trotz der Gesundheitskrise beim Umsatz und beim Gewinn keine Abstriche machen muss. Es kann sogar sein, dass die Zahlen für NetEnt nach oben gehen. Das würde allerdings voraussetzen, dass die Online Casinos im ersten Halbjahr 2020 keine geringeren Umsätze gemacht haben als im Vorjahr. Was auf den ersten Blick absurd scheint, ist durchaus eine realistische Möglichkeit. Die Online Casinos funktionieren nach wie vor tadellos und müssen keine Abstriche beim Portfolio machen, ganz anders als die Sportwettenanbieter. Deswegen gibt es einige Glücksspiel-Experten, die davon ausgehen, dass die Umsätze vieler seriöser Online Casinos trotz der Krise mindestens stabil geblieben sind. Es kann auch sein, dass die Umsätze nach oben gegangen sind, weil die Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen und Alternativen wie Sportwetten und Spielhallen fehlen. Aber es gibt auch einen negativen Effekt, denn viele Menschen bangen im Moment um ihre wirtschaftliche Existenz oder haben ihren Job bereits verloren. Deswegen kann es durchaus sein, dass die Glücksspielbranche insgesamt schrumpfen wird. Das würde dann wahrscheinlich auch ein Unternehmen wie NetEnt treffen.

Eine spannende Anmerkung von Therese Hillman im aktuellen Interview betrifft die Aussichten der Glücksspielbranche nach der Krise. Therese Hillman weist darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass die Wirtschaftsleistung weltweit schrumpfen wird. Das könnte auch dazu führen, dass die Glücksspielbranche erheblich getroffen ist und dass es zu einer Konsolidierungswelle kommen könnte. Was ist eine Konsolidierungswelle? Wenn insgesamt weniger Geld mit Glücksspiel umgesetzt wird, wird es wahrscheinlich das eine oder andere Unternehmen geben, das komplett vom Markt verschwindet. Zudem kann es auch sein, dass einige große Unternehmen in ihrem Wachstumskurs für einige Jahre gebremst werden. Derzeit ist es sehr schwierig, zuverlässige Prognosen anzustellen. Ein positives Detail aus dem Interview mit dem NetEnt CEO soll nicht unerwähnt bleiben: Therese Hillman weist darauf hin, dass NetEnt mittlerweile viel Aufwand betreibt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen. Es bleibt hoffen, dass auch andere Unternehmen die Zeichen der Zeit erkennen, denn in der Glücksspielbranche gilt sowohl für die Firmen als auch für die Endkunden, dass der weibliche Anteil gerne deutlich höher werden darf.