Reisende soll man bekanntlich ja nicht aufhalten. Vielleicht sollte man dann Marcel Eris, alias „MontanaBlack“, schon mal eine gute Reise wünschen. Der Gamer und Influencer trägt sich nämlich tatsächlich mit dem Gedanken Deutschland den Rücken zu kehren und nach Malta auszuwandern. Da gibt es einfach die „... geileren Strände und jede Menge Sonne“ und so. Und auch das mit den Steuern ist nicht so krass wie in seiner Heimat, sagt die Twitch-Ikone. Und dann will man ihm das Leben auch noch schwerer machen, hier in dem Land ohne die tollen Strände. Immer wieder soll er irgendwelche Auflagen und Vorschriften erfüllen oder Rundfunklizenzen entrichten und mit Stalkern hat er obendrein auch noch zu kämpfen. Irgendwann ist es dann einfach mal für jeden Promi genug. Internet gibt es schließlich auf Malta auch und zusätzlich noch jede Menge tolle Gambling Firmen. Es spricht also wenig dagegen. Auf zu neuen Ufern, möchte man da sagen.

MontanaBlack träumt von Casino Streams auf Malta

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Die meisten von uns kennen das. Das mit dem Steuern zahlen kann wirklich ganz schön lästig werden, und je erfolgreicher man wird, desto mehr muss man dafür aufwenden. Deswegen zwingt man erfolgreiche Persönlichkeiten geradezu dazu, das Land zu verlassen und fern der Heimat zu leben. Berühmte Vorbilder gibt es dafür auch. Beispielsweise legt Boris Becker in Monte Carlo, Michael Schuhmacher mit Familie in der Schweiz und, und , und. Jetzt kann es passieren, dass Deutschland eines weiteren Prominenten verlustig wird. MontanaBlack überlegt ernsthaft seinen Lebensmittelpunkt auf die hübsche Mittelmeerinsel Malta zu verlegen. Nicht nur wegen des guten Klimas, sondern auch wegen der Steuer und besserer Arbeitsmöglichkeiten für ihn. Schließlich sind auf Malte führende Gaming Konzerne beheimatet, wie z.B. betsson, NetEnt und viele andere. Ähnlich wie auf der Isle of Man und einer Reihe anderer Destinationen. Und was er on top in einem seiner Live-Streams über seine neuesten Pläne ausplaudert ist, dass ihm die Natur auch noch sehr wichtig sei. Deswegen sollte sein neues Haus auch unbedingt Meerblick haben. Als gebürtiger Buxtehuder ist man da ein wenig verwöhnt. Aber was wohl mitentscheidend für die Sehnsucht nach Malta sein könnte, ist die Aussicht mehrere Millionen Euro verdienen zu können. Neben dem steuerlichen Vorteil könnte er auch USK-18 Content wie Glücksspiele rund um die Uhr streamen und nicht nur wie in Deutschland nach 23 Uhr auf Twitch. Zusätzlich könnte er auch ganz leicht Werbeverträge mit Casinos abschließen. Und wie lukrativ dies sein könnte, erklärt er ebenfalls direkt. Er würde nämlich in einem halben Jahr das verdienen können, was er sonst in fünf Jahren mit Youtube verdient. Und sein Einkommen ist beileibe nicht schlecht. Dafür hat er verschiedene Quellen wie Youtube, Twitch, Bücher (sein zweites Buch ist übrigens soeben erschienen), Merchandising und natürlich auch seine Spielgewinne. In 2019 verdiente er bei Twitch allein mit seinem Zweitkanal 467.000,- Euro und mit seinem Erstkanal noch mal 55.000,- Euro.

2020 fielen die Summen etwas geringer aus, aber man muss sich keine Sorgen um ihn machen. Sein Gesamtverdienst dürfte sich im niedrigen siebenstelligen Bereich einpendeln. Da sind Steuerersparnisse natürlich keine Peanuts. In der der Vergangenheit trug er sich schon einmal mit dem Gedanken auszuwandern, fühlte sich aber damals noch nicht bereit dazu: „Ich hab schon vor 2 Jahren Angebote bekommen, ins Ausland zu gehen. Steuern weniger zahlen, Casino-Streams zu machen, und und und. […] Ich wäre sogar Teilhaber eines Casinos geworden. Es wären nur 2,3 Prozent gewesen, aber hätte ich diese Prozente damals angenommen, wären’s, – meines Wissens, ich müsste noch mal nachgucken – jetzt ungefähr 20, 30 Millionen Euro. Und das ist keine Lüge, das ist absoluter Real-Talk.“ Wir lassen das mal so stehen, genauso wie seine Aussage, dass er in der Vergangenheit schon Werbeangebote in Höhe von 20-30 Millionen Euro erhalten hätte. Was soll man nun denken: Blöd, dass er nicht zugegriffen hat, oder er wird schon gute Gründe dafür gehabt haben?

MontanaBlack und der neue Glücksspielstaatsvertrag

Richtig ärgerlich ist Marcel Eris aber über die neue Gesetzgebung in Deutschland, die vorsieht, dass z.B. Live Streams von Spielen, die erst ab 18 Jahren zugelassen sind, nicht vor 23.00 Uhr gestreamt werden dürfen oder dass für Live Streamer auf Twitch und YouTube die gleichen Regeln gelten wie etwa fürs Fernsehen. So äußert er auch: die „...Schweinepriester machen mir mit der Rundfunklizenz das Leben zur Hölle“ oder „Vater Staat“ sage ihm plötzlich, wie er zu streamen habe. „Vater Staat“ verlange von ihm, Spiele, die ab 18 sind, erst ab 23 Uhr zu spielen. „Das lasse er sich nicht bieten!“ Insgesamt gesehen gibt es durchaus einige gute Gründe für ihn, sich auf Malta niederzulassen. Ob er es denn nun auch wirklich tut, dass kann keiner beantworten außer er selbst. Sein letzter Malta-Ausflug brachte ihm übrigens eine dreimonatige Twitch-Sperre ein. Aber das mal nur so am Rande.