Die Kindred Group hat zuletzt deutlich weniger Umsatz mit den berüchtigten Problemspielern gemacht. Nach eigenen Analysen stammen gerade einmal 3,9 Prozent noch von den Spielern, die sich selbst nicht besonders gut schützen können. Schon bald will die Kindred Group überhaupt keinen Umsatz mehr mit Problemspieler machen. Es ist ein gutes Zeichen, dass die renommierte Kindred Group angekündigt hat, bis 2023 Problemspieler komplett von allen Angeboten auszuschließen. Schon jetzt unternimmt der Glücksspielanbieter viel, um dieses Ziel zu erreichen. Für einen 3-Monats-Zeitraum von Ende Dezember 2020 bis Ende März 2021 gibt die Kindred Group an, dass nur 3,9 Prozent des Umsatzes mit Problemspielern erzielt worden sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine deutliche Reduzierung des Anteils.

Kindred Group hält Problemspieler draußen

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Doch das genügt der Kindred Group noch nicht. Auf Dauer soll es gelingen, Problemspieler von allen Angeboten komplett auszuschließen. Nach eigenen Angaben schafft es die Kindred Group, durch gezielte Spielerschutz-Maßnahmen frühzeitig Problemspieler zu erkennen und das Verhalten positiv zu beeinflussen. Nach den Statistiken der Kindred Group verändern 76,6 Prozent der Spieler, die von einer Spielerschutz-Maßnahme betroffen sind, anschließend ihr Verhalten. Wenn die Kindred Group es schafft, den Spielerschutz in der Praxis erheblich zu verbessern, wirkt sich das auf sehr viele Glücksspiel-Fans aus. Immerhin hat die Kindred Group im Jahr 2020 einen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro gemacht. Das bedeutet, dass es sehr viele Spieler gibt, die Angebote der Kindred Group nutzen. Unter anderem sind die Online Casinos der Kindred Group sehr beliebt. Für die Kindred Group geht es in den nächsten Jahren darum, durch gezielte Maßnahmen dafür zu sorgen, dass Problemspieler erkannt und von den Angeboten ausgeschlossen werden, wenn sich die Probleme nicht durch Spielerschutz-Maßnahmen lösen lassen. Was ist eine Spielerschutz-Maßnahme? Beispielsweise kontaktiert die Kindred Group Kunden, die durch plötzliche Steigerungen der Einzahlungshöhe auffallen und weist darauf hin, dass es ein Problem geben könnte.

Darüber hinaus ist es bei allen Angeboten der Kindred Group möglich, individuelle Limits zu vereinbaren. Es gibt viele Möglichkeiten, Spieler in die richtige Richtung zu lenken. Manchmal braucht ein Glücksspiel-Fan, der noch nicht viel Erfahrung mit Online-Glücksspiel hat, auch nur den passenden Hinweis. Im Grunde genommen möchte kein Glücksspiel-Fan zu viel Geld verlieren. Aber im Eifer des Gefechts kann es schon einmal vorkommen, dass ein Casino-Kunde zu hohe Einzahlungen macht, zum Beispiel um Verluste auszugleichen. Die Experten der Kindred Group kennen das Verhalten der Problemspieler sehr gut und sind deswegen dazu in der Lage, viele Problemfälle frühzeitig zu entdecken. Aber die aktuellen Zahlen zeigen auch, dass es nach wie vor Problemspieler gibt, die durch das Raster fallen. Erst im Nachhinein fällt dann bei den Analysen auf, dass es an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch sinnvoll gewesen wäre, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

Spielerschutz entscheidendes Thema für Glücksspielbranche

Es wäre schön, wenn bald alle Glücksspielanbieter wie die Kindred Group agieren würden. Jeder Glücksspielanbieter sollte das Ziel haben, Problemspieler auszuschließen. Es wird immer Anbieter geben, die sich um dieses Thema nicht in ausreichender Weise kümmern. Die Verlockung, mit den Problemspielern Geld zu verdienen, ist vor allem bei den Anbietern, die nicht vernünftig reguliert sind, hoch. Aber bei seriösen Glücksspielanbietern wie der Kindred Group hat man längst verstanden, dass es langfristig für den wirtschaftlichen Erfolg viel wichtiger ist, ein sauberes Image zu haben. Wenn die Kindred Group Geld verdient mit ganz normalen Glücksspiel-Fans, die ein bisschen Spaß mit Slots und anderen Games haben möchten, sollte niemand etwas dagegen haben. Aber wenn Problemspieler Haus und Hof verlieren, ist das eine ganz andere Sache. Letztlich liegt es im Eigeninteresse der Glücksspielanbieter, den Spielerschutz auf einem möglichst hohen Niveau zu betreiben. Aber längst nicht alle Glücksspielanbieter haben ambitionierte Ziele wie die Kindred Group. Vielleicht wäre es an der Zeit, gesamteuropäisch vorzugehen, um für alle Glücksspielanbieter in Europa das Ziel auszugeben, keine Umsätze mehr mit Problemspieler zu machen. Gesetzliche Initiativen wären eine Option, aber auch die Glücksspielverbände könnten viel bewirken.

In Deutschland kommt eine Glücksspielregulierung mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag, die es Problemspielern praktisch unmöglich macht, Haus und Hof zu verlieren. Auch das ist ein möglicher Ansatz, mit dieser Thematik umzugehen. Allerdings hat Deutschland auch noch keine Lösung dafür gefunden, dass die Problemspieler unregulierte Alternativen haben. Die zahlreichen Online-Spielbanken ohne deutsche Lizenz werden in Zukunft Geschäfte machen mit den Spielern, die sich nicht kontrollieren lassen möchten. Selbst wenn alle seriösen Glücksspielanbieter Problemspieler konsequent ausschließen würden, wäre das Gesamtproblem somit noch nicht gelöst. Aber es wäre ein wichtiger Schritt, wenn die gesamte europäische Glücksspielbranche sich auf den Grundsatz verständigen könnte, kein Geld mehr mit Problemspieler verdienen zu wollen. Vielleicht ist dieses Ideal etwas zu hoch gegriffen, zumal es in der Praxis durchaus eine Herausforderung ist, alle Problemspieler rechtzeitig zu entdecken. Aber die Kindred Group zeigt, dass einiges möglich ist, wenn es das passende ambitionierte Ziel gibt.