Blanka Homor, die Verkaufsdirektorin von Playson, hat ein spannendes Interview gegeben, in dem es um die Highlights im schwierigen Jahr 2020 geht. Zudem berichtet die renommierte Managerin darüber, wie sich der Spielehersteller in Zukunft in Deutschland aufstellen möchte. Für die meisten Unternehmen und Konzerne war das Jahr 2020 schwierig. Einige Ausnahmen gab es jedoch. Beispielsweise mussten die Betreiber der großen Online-Shops neue Geldspeicher bauen, um die gigantischen Gewinne zu bunkern. In der Glücksspielbranche hat sich im Jahr 2020 ein zweigeteiltes Bild gezeigt. Auf der einen Seite gab es die Offline-Glücksspielanbieter, zum Beispiel Spielhallen, Spielhallen und Wettbüros. Auf der anderen Seite gab es die Online-Glücksspielanbieter, zum Beispiel Online Casinos und Online-Buchmacher.

Blanka Homor liefert interessanten Bericht zum Krisenjahr 2020

Playson Spielautomaten

Während das klassische Geschäft mit stationären Ladengeschäften durch Schließungen und strenge Hygienevorschriften deutlich geschrumpft ist, konnte das Online-Geschäft der Glücksspielbranche teilweise neue Rekorde verzeichnen. Für einen Spielehersteller wie Playson, der in erster Linie das Online-Glücksspiel bedient, war das Jahr 2020 somit aus wirtschaftlicher Sicht mit vielen Chancen verbunden. Laut Blanka Homor ging es im Jahr 2020 für den Spielehersteller vor allem darum, in regulierten Märkten in Europa wichtige Meilensteine zu setzen. Zu den Erfolgen im Jahr 2020 gehörten Zertifizierungen in Montenegro, Griechenland, Serbien und Kroatien. Auf der Basis dieser Zertifizierungen war es dann möglich, diverse Deals mit Glücksspielanbietern in diesen Ländern abzuschließen, die sich in den nächsten Jahren auszahlen sollten. Auch für das Jahr 2021 sind bereits weitere Verhandlungen mit Glücksspielanbietern geplant. Ein Vorteil von Playson in den genannten Ländern ist, dass es noch nicht viele Spielehersteller mit Zertifizierung gibt.

Der deutsche Glücksspielmarkt ist für Playson traditionell wichtig. Das dürfte für die meisten Spielehersteller in Europa ähnlich sein. In Deutschland werden große Summen beim Glücksspiel umgesetzt, sodass es für einen Spielehersteller wie Playson möglich ist, ordentliche Gewinne zu machen. Allerdings hat sich laut Blanka Homor gezeigt, dass die neue Glücksspielregulierung, die in Form einer Übergangsregelung bereits relevant ist für die Glücksspielanbieter, zu einem Umsatzeinbruch geführt hat. Im Moment gibt es diverse Meldungen von Glücksspielanbietern, die nach Einführung der Übergangsregelung bemerkt haben, dass deutsche Glücksspiel-Fans weniger umsetzen oder gar nicht mehr spielen. Die Frage ist, ob das ein temporärer Effekt ist oder ob es sich um eine langfristige Auswirkung der neuen Regulierung handelt. Blanka Homor geht davon aus, dass der deutsche Markt trotz der neuen Glücksspielregulierung weiter wachsen wird. Deswegen wird Deutschland für Playson auch in den nächsten Jahren ein wichtiger Markt bleiben. Genauso wie in anderen Ländern setzt Playson in Deutschland ausschließlich auf Anbieter, die sich an die geltende Regulierung handeln. Das bedeutet, dass Blanka Homor anstrebt, entsprechende Deals mit Glücksspielanbietern zu machen, die demnächst eine deutsche Lizenz bekommen.

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Auch Playson musste sich an Krisenbedingungen anpassen

Für Playson war die Krise im Jahr 2020 wirtschaftlich kein Problem. Nach den aktuellen Erkenntnissen sind die Zahlen des Spieleherstellers nach oben und nicht nach unten gegangen. Das lag vor allem daran, dass die Online-Spielbanken das ganze Jahr über gut gelaufen sind. Bei den Online-Buchmachern war die Sache teilweise anders, da es im Frühjahr eine längere Phase gab, in der kaum Sportwetten verfügbar waren. Aber die Gesundheitskrise war für Playson trotzdem ein Problem, denn Verhandlungen mit Glücksspielanbietern, Regulierungsbehörden und Geschäftspartnern waren plötzlich nicht mehr vor Ort möglich. Deswegen musste die Infrastruktur innerhalb des Unternehmens deutlich verändert werden. Für Playson war das mit Sicherheit einfacher als für viele andere Unternehmen, die sich bislang überhaupt nicht mit dem Internet beschäftigt haben. Aber trotzdem mussten einige Investitionen getätigt werden, um nicht den Anschluss zu verlieren. Zudem betont Blanka Homor im aktuellen Interview, dass die Krisenbewältigung auch dank der vielen engagierten Mitarbeiter gut funktioniert habe. Für Playson war es leichter zu verkraften als viele andere Unternehmen, dass ein großer Teil des Personals zu Hause arbeiten musste. Aber nichtsdestotrotz gab es einige Reibungsverluste, die aufgefangen werden mussten.

Für das Jahr 2021 hat sich Blanka Homor noch vieles vorgenommen. Einige neue Slots stehender in der Warteschleife. Ein besonderes Highlight könnte der Slot Wolf Power: Hold and Win werden, der demnächst auch in Deutschland in zahlreichen Online-Spielbanken verfügbar sein dürfte. Generell strebt Playson an, das mobile Geschäft deutlicher stärker auszubauen. Blanka Homor berichtet davon, dass die Führungsspitze von Playson im Jahr 2020 aufgrund der besonderen Umstände noch einmal alles auf den Prüfstand gestellt habe. Ein wichtiges Ergebnis ist, dass die Anstrengungen, das mobile Segment zu bedienen, noch einmal deutlich verschärft worden sind. In Zukunft möchte Blanka Homor noch viel stärker die besonderen Qualitäten der modernen Smartphones nutzen. Um das zu gewährleisten, beschäftigt sich mittlerweile sogar ein eigenes Team im Unternehmen damit, die neuesten Geräte der großen Hersteller wie Apple und Samsung schon vor dem Marktstart zu analysieren. Playson ist gut aufgestellt für die Zukunft.