Gauselmann UK hat bekannt gegeben, dass eine neue politische Kampagne gestartet wird. Mit der Constituency Campaign will Gauselmann UK dazu beitragen, dass die Wiedereröffnung der Casinos mit Gauselmann-Spielen möglichst effizient funktioniert. Zu diesem Zweck möchten die Vertreter von Gauselmann UK in den nächsten Wochen mit möglichst vielen Parlamentariern sprechen. Die neue Constituency Campaign hat ein klares Ziel. Gauselmann UK möchte durch Transparenz und Kommunikation dafür sorgen, dass es mehr politische Unterstützung für die Spielhallen und Casinos in Großbritannien gibt. In erster Linie geht es Gauselmann UK natürlich darum, die eigenen Angebote zu schützen und zu fördern. Deswegen wird sich die neue politische Kampagne auch auf die Parlamentarier konzentrieren, die in irgendeiner Form mit Spielhallen und Casinos von Gauselmann zu tun haben.

Gauselmann UK verstärkt politisches Engagement

GauselmannVielen deutschen Glücksspiel-Fans ist vielleicht gar nicht bewusst, dass die Gauselmann-Gruppe schon seit Jahren ein internationaler Konzern ist. In Großbritannien gibt es mit Gauselmann UK sogar ein eigenes Unternehmen, das sich seit langer Zeit darum kümmert, die Interessen der Gauselmann-Gruppe in Großbritannien zu vertreten. Gauselmann UK betreibt viele Spielhallen und liefert zahlreiche Spielgeräte an Glücksspielanbieter. Deswegen gibt es ein großes Interesse daran, die Glücksspiel-Regulierung in der Entstehung und in der Umsetzung positiv zu beeinflussen. Das findet natürlich alles im üblichen demokratischen Rahmen statt. Die Gauselmann-Gruppe hat schon früh verstanden, dass es wichtig ist, gute Kontakte zur Politik zu pflegen. Schon der Firmengründer Paul Gauselmann war immer davon überzeugt, dass es besonders wichtig sei, dass die Politiker überhaupt verstehen, was in Spielhallen und Casinos im Detail passiert. Nur dann sei es überhaupt möglich, eine vernünftige Regulierung zu erreichen.

Was bedeutet das konkret? Gauselmann UK wird in den nächsten Monaten viele Treffen mit britischen Parlamentariern abhalten. In der Regel wird es sich um öffentliche Veranstaltungen handeln, bei denen ein Meinungsaustausch stattfinden wird. Vor allem sollen die Parlamentarier aber auch eingeladen werden, die Angebote von Gauselmann UK selbst unter die Lupe zu nehmen. Damit soll zunächst erreicht werden, dass die Politiker wissen, worum es in der Glücksspiel-Regulierung überhaupt geht. Gauselmann UK möchte den Parlamentariern direkt vor Ort zeigen, wie streng die Maßnahmen zum Spielerschutz bereits sind und wie viel Aufwand betrieben wird, um die Spieler optimal zu schützen. Ein proaktives Vorgehen ist bei der Glücksspiel-Regulierung immer von Vorteil. Darüber hinaus erhofft sich Gauselmann UK aber auch Unterstützung in der aktuellen Krise beim Wiederaufbau des Glücksspielgeschäfts. In Großbritannien mussten die Casinos sehr lange schließen und es wird eine Weile dauern, bis die Casinos wieder auf dem alten Stand sind. Letztlich handelt es sich auch bei Casinos um ganz normale Unternehmen, die zahlreiche Angestellte haben. Auch der Staat profitiert von den Casinos durch zum Teil erhebliche Steuerzahlungen. Insofern sollte jeder Politiker ein Interesse daran haben, dass die Casinos in Großbritannien möglichst schnell wieder florieren. Gauselmann UK möchte mit der Constituency Campaign dafür sorgen, dass diese Botschaft bei möglichst vielen Parlamentariern ankommt. Das ist legitim, denn in einer Demokratie dürfen Privatpersonen und Unternehmen selbstverständlich für ihre Interessen werben.

Direkter Kontakt mit Politikern wichtig

Die Constituency Campaign ist ins Leben gerufen worden, um einen direkten Kontakt mit möglichst vielen Parlamentariern herzustellen. Warum ist das wichtig? Bei dem Besuch einer Spielhalle mit Merkur-Slots können die Vertreter von Gauselmann UK praxisnah erklären, warum einige Regeln, die aktuell gelten, nicht besonders sinnvoll sind. Beispielsweise gibt es im Moment Vorgaben zur Auswahl an Zahlungsmethoden, die in Spielhallen zur Verfügung steht. Aus Sicht von Gauselmann UK ist diese Beschränkung ein Problem für die Kunden. Nach Ansicht von Gauselmann UK sollte jeder Kunde die Möglichkeit haben, die bevorzugte Zahlungsmethode zu verwenden. Ohne den direkten Kontakt mit Politikern lässt sich so ein Problem nur sehr schwer in seiner ganzen Bandbreite vermitteln. Die Alternative zu einem direkten Gespräch wäre ein Brief an das Abgeordnetenbüro. Erfahrungsgemäß bringen solche Briefe aber nicht nur selten den gewünschten Erfolg. Es gibt viele Menschen und Unternehmen, die sich an Abgeordnete wenden, sodass viele Anliegen von Mitarbeitern bearbeitet oder ignoriert werden. Wenn ein Politiker aber vor Ort in einem Gespräch mit Fachleuten erklärt bekommt, warum eine gut gemeinte Glücksspiel-Regulierung in der Praxis zu Problemen für die Spielhallen-Betreiber und die Kunden führt, ist das ein eindrückliches Erlebnis. Das bedeutet nicht, dass der Politiker sich automatisch dazu entscheidet, seine Auffassung zu verändern. Aber vielleicht war dem Politiker überhaupt nicht klar, welche Folgen die zuvor beschlossene Regulierung in der Praxis überhaupt hat.

Die meisten Abgeordneten, die über die Glücksspielgesetze in Großbritannien entscheiden, haben kein Fachwissen. Das ist auch in Deutschland nicht anders. Es ist völlig normal, dass sich nur wenige Fachpolitiker mit dem Glücksspiel im Detail auskennen. Die anderen Abgeordneten sind dann darauf angewiesen, dass die Fachpolitiker sich richtig entscheiden. Doch gerade bei der Glücksspiel-Regulierung ist das nicht immer der Fall. Bedauerlicherweise gibt es bei der Regulierung des Glücksspiels immer wieder auch ideologische Gründe, besonders strenge Regeln zu beschließen. Grundsätzlich befürwortet die Glücksspielbranche auch in Großbritannien eine Regulierung auf der Basis von Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch nicht nur nach Einschätzung von Gauselmann UK sind zuletzt diverse Regeln beschlossen worden, die letztlich den Spielerschutz nicht verbessern, dafür aber zu Problemen führen, die vermeidbar wären. Es bleibt abzuwarten, ob Gauselmann UK einen ähnlich starken Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen kann wie die Gauselmann-Gruppe in Deutschland. Nicht zuletzt muss immer berücksichtigt werden, dass es auch viele Interessengruppen gibt, die sich gegen das Glücksspiel einsetzen. Schon aus diesem Grund ist es wichtig, dass es auch sachlich argumentierende Befürworter gibt, damit die politischen Entscheider am Ende die Möglichkeit haben, beide Seiten zu sehen. Die Glücksspielbranche in Großbritannien ist ein wichtiger Steuerzahler und Arbeitgeber. Schon aus diesem Grund sollten sich Parlamentarier ganz genau anschauen, welche Folgen durch Gesetzesänderungen entstehen.

Regelmäßiger Dialog mit Politik angestrebt

Mit der Constituency Campaign möchte Gauselmann UK den Startschuss setzen für einen regelmäßigen Dialog mit der Politik. Der ständige Austausch über neue Themen bei der Glücksspiel-Regulierung ist wichtig, denn die Rahmenbedingungen verändern sich kontinuierlich. Großbritannien ist in den letzten Jahren dafür bekannt gewesen, eine sehr vernünftige Glücksspiel-Regulierung umzusetzen. Doch aktuell besteht die ernsthafte Gefahr, dass die Glücksspiel-Regulierung deutlich verschärft wird. Das ruft nicht nur Anbieter wie Gauselmann UK auf den Plan. Auch die großen Glücksspielverbände melden sich zu Wort, um zumindest das Schlimmste zu verhindern. Den meisten Verbänden geht es allerdings nicht so sehr um die klassischen Spielhallen und Casinos. Viel kritischer wird die geplante Verschärfung der Regulierung der Online Casinos gesehen. Warum ist das so? Beim Online-Glücksspiel ist es wesentlich schwerer, eine strenge Regulierung umzusetzen. Zahlreiche Glücksspiel-Fans nutzen jetzt schon in Großbritannien Online Casinos, die keine britische Lizenz haben. Wenn die Regulierung verschärft werden sollte, würde das wahrscheinlich zu einem großen Exodus aus den britischen Online Casinos führen. Die meisten Glücksspiel-Fans wollen Spaß haben und sich nicht von der Regierung vorschreiben lassen, welche Glücksspiele sie nutzen sollen. Das mag man kritisieren, aber auch die politischen Entscheider müssen sich in erster Linie mit der Realität auseinandersetzen.

Wenn Großbritannien die Vorschläge der Parlamentarier-Gruppe, die aktuell für viel Wirbel in der Glücksspielbranche sorgen, umsetzen sollte, wird sich das Online-Glücksspiel in den Casinos mit britischer Lizenz erheblich verändern. Auf den ersten Blick könnte das vielleicht sogar für einen Anbieter wie Gauselmann UK positiv sein, da das Online-Glücksspiel unattraktiver wird. Das gilt allerdings dann nur für die Casinos mit britischer Lizenz. Die vielen anderen Casinos, die nicht in Großbritannien lizenziert sind, aber trotzdem britische Kunden annehmen, werden von der strengeren Regulierung nicht erfasst. Dieses grundsätzliche Problem stellt sich in allen freiheitlichen Gesellschaften. Nur Länder, die dazu bereit sind, das Internet massiv einzuschränken, um Glücksspielanbieter ohne Lizenz auszusperren, haben überhaupt eine Chance, einen derartigen Effekt zu vermeiden. Allerdings ist der Kollateralschaden bei Internetsperren derart hoch, dass es beispielsweise in Deutschland keine Mehrheiten für dieses Instrument gibt. Eine vernünftige Regulierung des Online-Glücksspiels und des landbasierten Glücksspiels ist nach wie vor die beste Lösung. Davon sind die meisten Glücksspielexperten schon seit vielen Jahren überzeugt. Vielleicht kann Gauselmann UK einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Glücksspiel-Regulierung in Großbritannien auch in Zukunft vernünftig ausfallen wird.