DraftKings hat den legendären Basketball-Spieler Michael Jordan als Berater für den Aufsichtsrat gewonnen. Das hat der amerikanische Spezialist für Fantasy Export und Sportwetten bekannt gegeben. Michael Jordan ist für viele Basketball-Fans der beste Spieler aller Zeiten. Es ist zudem bekannt, dass Michael Jordan viel Spaß an Wetten und Glücksspielen hat. Es ist ein echter Coup. DraftKings hat es geschafft, Michael Jordan nicht nur als Investor, sondern auch als Berater zu gewinnen. Der legendäre Basketball-Spieler, der mit den Chicago Bulls in den 1990er Jahren insgesamt sechs NBA-Titel gewinnen konnte, ist mittlerweile ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und längst Milliardär. Für DraftKings ist es eine große Sache, dass Michael Jordan sich dazu bereit erklärt hat, neben seinem Investment auch seine Expertise als Berater zur Verfügung zu stellen.

Michael Jordan als Investor und Berater von DraftKings

Michael JordanDie aktuelle Vereinbarung besagt, dass „MJ“ in alle wesentlichen Geschäftsbereiche vom Marketing bis zur strategischen Ausrichtung einbezogen wird. Für DraftKings ist die Kooperation mit Michael Jordan aber schon aus Werbegründen herausragend. Es gibt nicht viele Menschen auf dem Planeten, die noch bekannter sind als Michael Jordan. Vor allem in den USA gibt es niemanden, der die Basketball-Legende nicht kennt. Michael Jordan hat sich aber nicht nur als Top-Sportler einen Namen gemacht. Durch die Kooperation mit Nike ist es Michael Jordan gelungen, in den letzten Jahrzehnten viele Millionen Dollar zu verdienen. Zudem hat Michael Jordan in den letzten Jahren viele erfolgreiche Investitionen getätigt. Die Investition in DraftKings könnte sich langfristig auszahlen, denn das Sportwetten-Geschäft steht in den USA noch ganz am Anfang. DraftKings ist aber jetzt schon eine große Nummer. Es wird erwartet, dass in den nächsten Jahren in mehr als 30 Bundesstaaten Sportwetten online und offline erlaubt werden. Für DraftKings entsteht somit ein riesiges Betätigungsfeld. Mit Michael Jordan hat DraftKings vielleicht den entscheidenden Persönlichkeitsfaktor zum ohnehin schon starken Gesamtpaket hinzugefügt.

Das Sportwetten-Geschäft in den USA wird ein Milliardengeschäft. Schon jetzt macht DraftKings riesige Umsätze mit Fantasy Sports. Aber auch das Sportwetten-Geschäft wächst. DraftKings ist unter anderem in Pennsylvania, West Virginia, New Jersey, Iowa, Illinois und Indiana bereits als Buchmacher aktiv. Die ganz große Sportwetten-Revolution steht in den USA aber noch an, vor allem was die Online-Sportwetten angeht. Michael Jordan kennt sich bestens mit Sportwetten aus. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Superstar große Freude an Sportwetten und Glücksspiel aller Art hat. Es gibt fantastische Geschichten darüber, wie hoch die Einsätze bei Wetten von „MJ“ oft sind. Michael Jordan spielt zum Beispiel regelmäßig Golf und tippt dabei auf sich selbst. Es soll vorkommen, dass Michael Jordan dabei auch Millionenbeträge gewinnt oder verliert. Vielleicht liegt das aber auch vor allem daran, dass Michael Jordan mittlerweile so viel Geld hat, dass extrem hohe Einsätze nötig sind, um überhaupt einen Nervenkitzel zu erleben. Für ganz normale Sportwetten-Fans sind die Wetten von Michael Jordan jedenfalls nicht geeignet. Aber DraftKings bietet schon jetzt ein attraktives Sportwetten-Portfolio an. Durch eine Kooperation mit SBTech, einem Sportwetten-Dienstleister, der auch in Europa viele Buchmacher mit Daten versorgt, ist DraftKings bestens aufgestellt. Die entscheidende Herausforderung in den nächsten Jahren wird darin bestehen, den schnell wachsenden Sportwetten-Markt möglichst flott zu durchdringen. Die Konkurrenz ist riesig, da auch viele europäische Buchmacher versuchen, Marktanteile in den USA zu erobern. Aber DraftKings hat eine starke Marke durch die erfolgreiche Sparte Fantasy Sports. Auf dieser Basis sollte DraftKings bei der strategischen Entwicklung im Sportwetten-Bereich einen echten Vorteil haben.

Michael Jordan begeistert auch heute noch Basketball-Fans

Es ist relativ einfach: Alle Basketball-Fans, die Michael Jordan in seiner Glanzzeit erlebt haben, wissen, dass der Guard der GOAT („Greatest of all Time“) ist. Nur die jüngeren Basketball-Fans, die Michael Jordan nur von YouTube kennen, können überhaupt auf die Idee kommen, dass ein anderer Basketballer noch besser sein könnte. Michael Jordan war eine einmalige Kombination aus überragender Athletik und Basketball-Fähigkeiten. Der unfassbare Ehrgeiz von Michael Jordan ist zuletzt in der weltweit beachteten Netflix-Doku „The Last Dance“ noch einmal sehr anschaulich präsentiert worden. Letztlich war es ganz einfach: Michael Jordan wollte gewinnen und war dazu bereit, auch beim Training an jedem Tag an die Grenze zu gehen. Jordan wäre wahrscheinlich auch ein überdurchschnittlicher Basketballer geworden, wenn er keinen guten Jump Shot gehabt hätte und kein besonders starker Verteidiger gewesen wäre. Aber all die Qualitäten, die man sich nur im Training arbeiten kann, konnte Michael Jordan auch vorweisen. Doch die spektakulärste Qualität war in erster Linie einem unglaublichen Talent geschuldet: Michael Jordan konnte höher springen als alle anderen Basketballer vorher und nachher. Der Spitzname „Air Jordan“ ist entstanden, weil Beobachter auf den Eindruck hatten, dass Michael Jordan in der Luft stand beim Springen. Kein anderer Basketballer hatte jemals so viel „Hang Time“. Für alle Leser, die Michael Jordan nicht in seiner Ära beobachten konnten: Es lohnt sich, auf YouTube nach einschlägigen Videos zu schauen. Auch heute noch ist es faszinierend, wie überragend Michael Jordan im Vergleich zu seinen Konkurrenten war. Es besteht übrigens weitgehend Einigkeit darüber, dass Michael Jordan in der heutigen Ära des Basketballs mindestens genauso dominant wäre wie in seiner aktiven Karriere.

Als Geschäftsmann konnte Michael Jordan vor allem von einem genialen Deal mit Nike profitieren. Die Schuhmarke „Jordan“ ist letztlich das Produkt eines Vertrags mit Nike aus den 1980er Jahren. Michael Jordan war der erste Sportler überhaupt in den USA, der mit einem Schuhdeal gigantische Summen verdienen konnte. Erstaunlicherweise ist das Geschäft sogar noch deutlich gewachsen nach der aktiven Karriere. Das hat viel damit zu tun, dass Michael Jordan eine Ikone ist, nicht nur in den USA. Aber es hat auch damit zu tun, dass Michael Jordan viele clevere Business-Entscheidungen getroffen hat. Wenn der Superstar darauf angewiesen wäre, gute Berater zu haben, wäre die Karriere als Geschäftsmann wahrscheinlich nicht so erfolgreich laufen. Es gibt viele andere Beispiele von erfolgreichen Sportlern, die an die falschen Berater gelangten und am Ende dann plötzlich im Dschungel ihr Geld verdienen mussten. Doch Michael Jordan ist Milliardär und in einer glänzenden finanziellen Position. Genauso wie beim Basketball geht es Michael Jordan im Geschäft vor allem darum zu gewinnen. Nur exzellente Ergebnisse sind überhaupt akzeptabel. Das ist eine gute Voraussetzung, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit DraftKings hinzubekommen. Auch DraftKings hat den Anspruch, absolute Top-Qualität zu bieten und die Nummer 1 auf dem amerikanischen Sportwetten-Markt zu werden. Vielleicht hat Michael Jordan auch den einen oder anderen Tipp, welche Wetten besonders lukrativ sein könnten für den Buchmacher.

Sportwetten werden in USA immer wichtiger

In vielen Bundesstaaten ist es schon seit einer Weile möglich, Sportwetten bei landbasierten Buchmachern zu platzieren. Aber die Online-Sportwetten sind erst in den letzten Jahren zu einem Thema geworden. Lange Zeit gab es Bundesgesetze, die es praktisch unmöglich machten, Online-Sportwetten anzubieten. Doch dieses Hindernis gibt es nicht mehr und deswegen können Sportwettenanbieter wie DraftKings mittlerweile in einigen Bundesstaaten Sportwetten anbieten. Warum noch nicht überall? In den USA entscheiden am Ende die Bundesstaaten darüber, ob Sportwetten zulässig sind oder nicht. Es gibt viele gute Gründe anzunehmen, dass demnächst fast alle Bundesstaaten in den USA Sportwetten in der einen oder anderen Form zulassen werden. Das Sportwetten-Geschäft ist schlichtweg zu lukrativ, um auf die Einnahmen komplett zu verzichten. Wahrscheinlich wird es aber auch die eine oder andere Ausnahme geben. Vor allem die stark religiös geprägten Bundesstaaten könnten sich schwer damit tun, Sportwetten auf breiter Front zuzulassen. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass die Online-Sportwetten ein großes Thema werden. Die Verpflichtung von Michael Jordan ist nur möglich, weil Sportwetten zu einem Milliardengeschäft werden. Nur deswegen ist der Superstar überhaupt daran interessiert, in dieser Branche mitzumischen. Die Partnerschaft zwischen Michael Jordan und DraftKings könnte in den nächsten Jahren sogar noch intensiver werden, wenn Michael Jordan seinen Anteil am Unternehmen erhöht. Zudem eröffnen sich speziell beim Marketing viele spannende Optionen. Wer wäre wohl besser geeignet, Sportwetten in den USA populär zu machen, als Michael Jordan?

DraftKings ist auch in Europa aktiv. Aber der Bekanntheitsgrad des amerikanischen Unternehmens ist in Europa noch überschaubar. Bislang ist DraftKings vor allem in Großbritannien mit dem Sportwetten-Angebot am Start. Aber in Deutschland kennt wohl kaum ein Sportwetten-Fan, der sich nicht für den US-Markt interessiert, DraftKings. Fantasy Sports ist zudem in Deutschland bislang keine große Sache. Das könnte sich irgendwann ändern und dann wird vielleicht DraftKings auch in Deutschland eine große Marke. Mit Michael Jordan als Werbefigur wäre es definitiv möglich, auch in Deutschland viele Sportwetten-Fans auf die Marke aufmerksam zu machen. Aber die aktuelle Zusammenarbeit basiert bislang nicht darauf, dass Michael Jordan Werbespots oder ähnliche Auftritte absolvieren wird. Wenn es dem Geschäft dienen sollte, könnte es aber durchaus sein, dass Michael Jordan auch in diesem Bereich tätig wird. Der Bekanntheitsgrad von Michael Jordan hat nicht zuletzt damit zu tun, dass Nike in den letzten Jahrzehnten viele herausragende Werbespots mit dem legendären Basketballer weltweit präsentiert hat. Michael Jordan war durch die Werbespots von Nike auch in Deutschland schon bekannt, bevor auch nur ein einziges NBA-Spiel live übertragen worden ist.