Der legendäre Cirque du Soleil hat den Vorverkauf für die neuen Shows in Las Vegas gestartet. Schon im Juli soll es im legendären Bellagio Casino die ersten Events geben. Nicht nur für die Besucher, sondern vor allem auch für die zahlreichen Künstler, die für den Cirque du Soleil arbeiten, ist das eine großartige Nachricht. Für den Cirque du Soleil, der seit Jahrzehnten Menschen in aller Welt begeistert, ist die aktuelle Gesundheitskrise ein riesiges Problem. Schon vorher waren die Bilanzen nicht ganz optimal. Doch durch die Gesundheitskrise mussten sämtlich Veranstaltungen in den letzten 15 Monaten abgesagt werden. Teilweise sah sogar so aus, als ob ein kompletter Bankrott nicht zu vermeiden gewesen wäre. Auf dem Höhepunkt der Krise im November 2020 musste der Cirque du Soleil sogar 3.500 Mitarbeiter vorübergehend entlassen. Unter diesen Mitarbeitern waren auch die zahlreichen Künstler, die letztlich dafür verantwortlich sind, dass der Cirque du Soleil zu einer weltweit bekannten Marke geworden ist.

Cirque du Soleil bereitet sich auf Neustart vor

Las Vegas Casino

Letztlich haben sich genügend Investoren gefunden, um den Cirque du Soleil nicht untergehen zu lassen. Insgesamt mussten allerdings 300 Millionen US-Dollar investiert werden, um die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Für die vielen Künstler, die für den Cirque du Soleil arbeiten, aber auch für die vielen Mitarbeiter, die sich um die Verwaltung und andere Bereiche kümmern, ist es eine großartige Sache, dass es nun endlich wieder Shows geben soll. Las Vegas ist der perfekte Ort, um den Neustart des Cirque du Soleil zu feiern. Im berühmten Bellagio Casino wird es bald die ersten Veranstaltungen geben. Der weltbekannte Zirkus soll anschließend dann wieder in gewohnter Manier an zahlreichen Orten der Welt Shows präsentieren. Viele Fans des Cirque du Soleil haben nur darauf gewartet, dass es endlich wieder losgeht. Schon jetzt sind fast alle Tickets verkauft, sodass alles dafür spricht, dass die ersten Veranstaltungen zu großen Erfolgen werden. Auch langfristig hat der Cirque du Soleil durchaus die Chance, wieder in lukrative Fahrwasser zu kommen. Die Gesundheitskrise kam zu einem schlechten Zeitpunkt für den Cirque du Soleil. Aber es könnte sein, dass sich im Nachhinein herausstellt, dass gerade durch die Gesundheitskrise eine Finanzspritze überhaupt erst möglich war. Unter normalen Bedingungen hätte der Cirque du Soleil vermutlich auch nicht mehr lange durchgehalten.

Ob es dann aber möglich gewesen wäre, einen Geldgeber zu finden, der 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellt, ist schwer einzuschätzen. Der Cirque du Soleil ist in den letzten Jahren immer wieder einmal in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen. Der Neustart bietet nun auch die Möglichkeit, Strukturen und Inhalte anzupassen. Wahrscheinlich wird der Cirque du Soleil am Ende etwas kleiner sein als bisher. Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn dadurch ein nachhaltiges Geschäftsmodell möglich wird. Für die vielen Zirkus-Fans in aller Welt, die den Cirque du Soleil lieben, ist es in jedem Fall eine gute Nachricht, dass dieses Traditionsunternehmen nicht einfach von der Bildfläche verschwindet. Ob eine langfristige Rettung gelingt, wird sich allerdings erst in den nächsten Jahren zeigen.

Cirque du Soleil hat spannende Geschichte

Guy Laliberté war ein einfacher Straßenkünstler, als er im Jahr 1982 beschloss, den Cirque du Soleil zu gründen. Zusammen mit anderen Straßenkünstlern gelang es ihm, zunächst kleine Zirkusveranstaltungen zu organisieren, die sehr schnell populär wurden. Für einen Straßenkünstler war Guy Laliberté von Anfang an mit einem sehr guten Geschäftssinn ausgestattet. Im Laufe der Zeit gelang es ihm, durch Hilfe von Investoren und mutige Entscheidungen ein erhebliches Wachstum zu erzielen. Im Laufe der Jahre wurde der Cirque du Soleil zum größten Zirkus der Welt. Auf dem Höhepunkt hatte das Unternehmen 3.500 Beschäftigte. Eine der genialen Ideen von Guy Laliberté war es, den Zirkus nicht einfach nur immer an einem Ort zu haben. Das traditionelle Geschäftsmodell beim Zirkus ist, dass das gesamte Unternehmen von Ort zu Ort zieht, um Shows zu veranstalten. Doch Guy Laliberté wollte einen omnipräsenten Zirkus schaffen. Dazu war es nötig, in vielen verschiedenen Städten Veranstaltungsorte zu kreieren für den Cirque du Soleil. Die Künstler wurden von Standort zu Standort gebracht, um immer wieder neue Shows bieten zu können.

Über Jahrzehnte war dieses Geschäftsmodell enorm erfolgreich. Doch im Laufe des letzten Jahrzehnts zeigte sich immer mehr, dass der Cirque du Soleil in der alten Form nur noch schwierig zu betreiben war. Guy Laliberté war bis 2015 im Besitz der Aktienmehrheit. Mittlerweile wird der Cirque du Soleil von Firmen aus Dubai und Texas kontrolliert. Guy Laliberté ist eine interessante Persönlichkeit, die viele Pokerspieler vielleicht auch von der Fernsehsendung „High Stakes Poker“ kennen. Der Milliardär spielt gerne Poker in den höchsten Limits in Las Vegas. Es ist darüber hinaus ein offenes Geheimnis, dass Guy Laliberté beim Online-Poker viele Millionen verloren hat und damit wesentlich dazu beigetragen hat, dass Online-Poker über Jahre hinweg ein sehr lukratives Geschäft für die besten Spieler war. Seit dem Verkauf der Kontrollmehrheit am Cirque du Soleil hat Guy Laliberté noch mehr Zeit für Pokerspiele und Online Casinos.