Cristiano Ronaldo wird Teil des Garena Free Fire Universums. Als virtuelle Spielfigur darf der schon jetzt legendäre Fußballer ganz neue Welten betreten. Für den Videospiele-Hersteller Garena ist die Partnerschaft mit Christiano Ronaldo eine große Sache.

Meilenstein für Garena und Videospiele-Branche

Videospiel FussballIst das wirklich wahr? Wird Cristiano Ronaldo eine virtuelle Spielfigur? Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe. Zum ersten Mal wird ein internationaler Superstar aus dem Sportbereich in einem Videospiel eine Hauptrolle übernehmen. Als „Chrono“ darf sich Cristiano Ronaldo in einer futuristischen Slum-Welt über viel Aufmerksamkeit freuen. Die ersten Bilder des virtuellen Ronaldo zeigen, dass auch der Videospiel-Superstar recht ansehnlich ist. Vor allem auf mobilen Plattformen ist Free Fire enorm populär. Es gibt weltweit zahlreiche Spieler, die demnächst Cristiano Ronaldo begegnen werden. Das dürfte für viele Videospiel-Fans ein zusätzlicher Anreiz sein, das Spiel zu nutzen und Spieler zu werden. Free Fire ist ein Spiel der Kategorie Battle Royal. Die offene Welt ist sehr spannend und bietet unzählige Möglichkeiten. Es ist bekannt, dass Cristiano Ronaldo in seiner Freizeit gelegentlich auch gerne Videospiele zockt. Das macht die Partnerschaft mit dem Spielehersteller Garena umso glaubwürdiger. Die unzähligen Fans von Cristiano Ronaldo werden wahrscheinlich viel Spaß damit haben, die virtuelle Figur zu erkunden. Aber Cristiano Ronaldo ist nicht einfach nur ein Fußballspieler, der über viel Talent und einen unbändigen Ehrgeiz verfügt. Cristiano Ronaldo ist auch einer der bekanntesten Menschen auf dem Planeten. Zudem spielt es für das Marketing auch eine Rolle, dass es einen derartigen Deal zwischen ein Videospiele-Hersteller und einem Superstar aus dem Sport noch nicht gegeben hat.

In der Vergangenheit gab es zahlreiche Sportler, die in irgendeiner Weise Werbung für Videospiele gemacht haben. Bekannt sind zum Beispiel die zahlreichen Fußballer, die für Sportspiele Werbung gemacht haben oder immer noch machen. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ein Sportler als Testimonial gewonnen wird oder komplett in ein Videospiel integriert wird, das am Ende überhaupt nichts mit Fußball zu tun hat. Cristiano Ronaldo setzt wieder einmal einen wichtigen Meilenstein in seiner Karriere. Nicht nur beim Fußball will der Portugiese offenbar ganz weit vorne sein. Eine Sache ist klar: Wenn die Partnerschaft zwischen Garena und Cristiano Ronaldo zu einem Erfolg wird, wird es nicht lange dauern, bis andere Videospiele-Hersteller auf die Idee kommen, ähnliche Partnerschaften umzusetzen. Warum soll zum Beispiel nicht demnächst Lionel Messi in einem Videospiel auftreten? Die besonders mutigen Stars, die demnächst zu virtuellen Figuren werden, lassen sich zu Bösewichten machen. Cristiano Ronaldo scheint sich wohl eher für eine neutrale Figur entschieden zu haben. Das ist auch durchaus nachvollziehbar, denn wer möchte schon unbeliebt sein? Aber es gibt durchaus auch Sportler, die über das passende Image für einen Bösewicht in einem Videospiel verfügen. Wer würde es zum Beispiel einem illustren Fußballer wie Max Kruse übelnehmen, wenn er in einem Videospiel als Rächer der ausgeraubten Spielbank-Besucher auf den Plan träte? Der Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

Videospiele-Industrie hat gewaltige finanzielle Möglichkeiten

Die Begeisterung über den Deal zwischen Garena und Cristiano Ronaldo zeigt eine Sache ganz klar: Die Videospiel-Industrie ist wirtschaftlich im Spitzenbereich angelangt. Wie viel Ronaldo kassiert für den Deal, ist nicht bekannt gegeben worden. Aber eines ist sicher: Cristiano Ronaldo kann Spitzengagen verlangen und wird das auch beim aktuellen Deal gemacht haben. Das kann sich nur ein Unternehmen leisten, das wirtschaftlich herausragend aufgestellt ist und ein großes Wachstumspotenzial hat. Beides trifft auf Garena zu. Das Free Fire Universum ist enorm beliebt und durch die Kooperation mit Cristiano Ronaldo könnte noch einmal eine ganz neue Kundenschicht geworben werden. Alle Fußballfans werden früher oder später mitbekommen, dass Cristiano Ronaldo als virtuelle Figur in einem Videospiel aktiv ist. Schon aus Neugier werden sich viele Fußballfans dieses Spiel anschauen, zumal der Zugang über ein einfaches Smartphone völlig unkompliziert funktioniert.

Nach den ersten Eindrücken hat Garena weder Kosten noch Mühen gescheut, um Cristiano Ronaldo auch im virtuellen Free Fire zu einer herausragenden Figur zu machen. Alles andere wäre auch schwer verständlich. Aber wie immer gilt, dass am Ende die Kunden entscheiden, ob ein Deal zu einem Erfolg wird oder nicht. Die Chancen stehen gut, aber genauso wie in Online Casinos ist nicht das Angebot entscheidend, sondern die Nachfrage. Es hat schon viele großartige Spielautomaten gegeben, die am Ende wirtschaftlich dann doch nicht die großen Erfolge für die Hersteller brachten. Manchmal entscheiden sich Spieler aus kaum nachvollziehbaren Gründen für Games, die vielleicht gar nicht so gut sind, jedenfalls in den Augen der Experten und der Spielehersteller. Aber das ändert nichts daran, dass Garena vielleicht eine ganz neue Marktnische begründet, in die demnächst viele andere Videospiele-Hersteller stoßen werden. Cristiano Ronaldo darf sich darüber freuen, eine Pionierleistung erbracht zu haben.

Hier mehr über den Deal zwischen Cristiano Ronaldo und Garena lesen (auf Englisch).