Das Casino Baden hat einen neuen Direktor. Harald Brandstätter übernimmt die Position von Alexander Frantes. In den letzten Wochen hatte Brandstätter allerdings kaum Möglichkeiten, im neuen Amt zu glänzen, denn auch in Österreich sind die Spielbanken derzeit geschlossen. Das Jahr 2020 war eine große Herausforderung für die Glücksspielbranche, aber das Jahr 2021 wird auch nicht einfach. Harald Brandstätter ist ein erfahrener Glücksspielexperte, der schon seit vielen Jahren in der Branche unterwegs ist. Als Junior Croupier konnte Harald Brandstätter bereits im zarten Alter von 19 Jahren erleben, was es bedeutet, in einer Spielbank zu arbeiten. Ab dem Jahr 2004 durfte Harald Brandstätter sich Saalchef im Casino Baden nennen. Seit 2008 bekleidet Brandstätter die Aufgabe als Gaming Manager. Somit ist Harald Brandstätter ein echtes Eigengewächs des Casinos Baden.

Harald Brandstätter übernimmt Casino Baden

Casino Baden

Für viele Glücksspiel-Fans dürfte das eine gute Nachricht sein, denn auch in Zukunft wird es möglich sein, in der beliebten Spielbank auf hohem Niveau zu spielen. Es gibt allerdings einen Haken: Derzeit ist kein Geschäftsbetrieb möglich, da die Gesundheitskrise die Schließung von Spielbanken und Spielhallen nötig macht. Wahrscheinlich wird es noch bis zum Sommer dauern, bevor in Österreich wieder ein halbwegs normaler Glücksspielbetrieb möglich sein wird. Somit wird das Jahr 2021 für Harald Brandstätter mit einigen Herausforderungen verbunden sein. Die Spielbank ist durch Casinos Austria finanziell gut aufgestellt, auch in der Krise. Insofern gibt es keine existenziellen Probleme. Aber für Harald Brandstätter wird es eine große Herausforderung sein, das Casino Baden nach der Krise wieder auf das alte Niveau zu bringen. Nicht zuletzt ist durch die Online Casinos eine große Konkurrenz vorhanden, die in der Gesundheitskrise durch ständige Verfügbarkeit punkten konnte bei vielen Glücksspiel-Fans. Aber trotzdem sollte es möglich sein, das Casino Baden wieder in die Erfolgsspur zu bringen.

Viele deutsche Glücksspiel-Fans wissen vielleicht nicht sofort, dass es auch ein Casino Baden gibt. Immerhin gibt es mit dem Casino Baden-Baden in Deutschland und dem Grand Casino Baden in der Schweiz zwei Spielbanken mit ähnlich klingenden Namen. Das Casino Baden ist von diesen drei Anbietern vielleicht international am wenigsten bekannt. Aber in Österreich gibt es viele Glücksspiel-Fans, die gerne und regelmäßig in normalen Zeiten diese Spielbank besuchen. Das stationäre Glücksspiel dominiert nach wie vor den Markt, nicht nur in Österreich. Auch in Deutschland wird nach wie vor mehr Geld mit Spielhallen und Spielbanken als mit Online-Spielbanken eingenommen. Das könnte sich in Deutschland ein Stück weit ändern durch die neue Glücksspielregulierung, die auch die Online-Glücksspiele zum ersten Mal umfasst. Aber es wird noch eine Weile dauern, bis die Online-Glücksspielanbieter mehr umsetzen als die stationären Glücksspielanbieter. Bei den Sportwetten lässt sich allerdings schon jetzt beobachten, dass einen klaren Trend hin zum Internet gibt. Es ist aber auch etwas anderes, ein paar Wetten online über ein Smartphone abzugeben als im Internet Online-Slots und andere Spiele zu nutzen. Die besondere Atmosphäre, die eine Spielbank wie das Casino Baden bieten kann, kann eine Online-Spielbank nicht übertreffen. Deswegen wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass die Online-Anbieter und die Offline-Anbieter noch sehr lange nebeneinander existieren werden. Nur die Aufteilung des Marktes dürfte sich zugunsten der Online-Glücksspielanbieter in den nächsten Jahren weiter verschieben.

Gesundheitskrise für stationäres Glücksspiel problematisch

Das Casino Baden hat den Vorteil, einen großen Konzern hinter sich zu haben. Casinos Austria ist finanzstark und wird die Gesundheitskrise problemlos überstehen. Nicht zuletzt ist völlig klar, dass nach der Gesundheitskrise das Glücksspiel wieder auf einem hohen Niveau landen wird. Insofern wird es möglich sein, wieder gute Geschäfte zu machen. Wie gut diese Geschäfte sein werden, hängt von vielen Faktoren ab. Aber es gibt keinen Grund zu glauben, dass das Glücksspiel in irgendeiner Form durch die Krise weniger populär geworden wäre. Allenfalls durch eine Abwanderung hin zu den Online-Glücksspielanbietern könnte ein leichter Verlust im stationären Glücksspielgeschäft zu verzeichnen sein. Aber die ganz große Revolution wird es wohl nicht geben, denn nach wie vor gibt es viele Glücksspiel-Fans, die am liebsten in Spielhallen und Spielbanken unterwegs sind.

Die Gesundheitskrise hat das stationäre Glücksspiel im Mark getroffen. Die Glücksspielbranche galt lange Zeit als besonders krisenfest. Unterhalb eines Krieges hätten wohl die meisten Glücksspielanbieter sich spontan vor der aktuellen Krise nicht vorstellen können, dass einmal sämtliche Geschäfte geschlossen werden müssten. Doch die aktuelle Gesundheitskrise zeigt, dass grundsätzlich alle Anbieter, die im stationären Geschäft unterwegs sind, keineswegs sicher sind. Die Glücksspielbranche ist insofern noch privilegiert, dass es viele Anbieter gibt, die auch im Online-Geschäft unterwegs sind. Deswegen können viele Glücksspielanbieter trotz der Gesundheitskrise auch bei geschlossenen Spielbanken und Spielhallen noch Einnahmen generieren. Eine Lehre aus der aktuellen Situation dürfte bei vielen Glücksspielanbietern sein, dass das Online-Geschäft ausgebaut werden muss. Das wird wohl auch für Casinos Austria, den Besitzer des Casinos Baden, gelten.