Call of Duty: Warzone ist enorm beliebt auf Twitch. Zahlreiche Streamer kämpfen um die Gunst der Zuschauer. Zum Jahresabschluss hat der Esport-Spezialist Unikrn eine Rangliste erstellt, die einige bekannte Streamer und auch einige Neulinge enthält. Klar ist in jedem Fall: Auf Twitch wird mittlerweile das ganz große Rad gedreht.

Call of Duty: Warzone macht viele Streamer glücklich

Twitch OnlineEin Blick auf die Rangliste des Jahres 2020 für Streamer auf Twitch zum Spiel Call of Duty: Warzone zeigt, dass es unglaublich viele Menschen geben muss, die sehr viel Zeit mit Twitch verbringen. Der Spitzenreiter NICKMERCS darf sich darüber freuen, dass insgesamt über 53 Millionen Stunden Sendezeit bei den Zuschauern angekommen sind. Das ist eine spektakuläre Zahl, die auch sehr schön deutlich macht, warum Twitch mittlerweile zu einer wichtigen Einnahmequelle für Streamer geworden ist. Die meisten Follower hat TimTheTatMan in der Rangliste. Sage und schreibe 5,8 Millionen Menschen verfolgen, was der Streamer zu bieten hat. Twitch ist zu einem interessanten Paralleluniversum für Streamer und Spiele-Fans geworden. Der Esport ist den letzten Jahren gewaltig gewachsen und von diesem Wachstum hat Twitch erheblich profitiert. Call of Duty: Warzone ist ein sehr beliebtes Spiel, aber es gibt auch noch andere Games, die sogar noch populärer sind. Insofern sind die Zahlen keineswegs die absolute Spitze auf Twitch. Aber eine Sache ist klar: Alle Streamer in der aktuellen Rangliste haben die Möglichkeit, von ihren Aktivitäten auf Tisch zu leben. Wie funktioniert das? Twitch bietet den Streamern eine ideale Plattform, um sehr viele Menschen zu erreichen. Über diese Reichweite ist es dann möglich, Werbeeinnahmen zu generieren. Das Twitch-Geschäftsmodell unterscheidet sich nicht prinzipiell vom YouTube-Geschäftsmodell. Der entscheidende Unterschied ist, dass Twitch sich von Anfang an auf Live-Content spezialisiert hat. Zu Zeiten, als es bei YouTube noch nicht optimal möglich war, Livestreams zu präsentieren, konnte Twitch in eine Nische stoßen und eine enorme Wachstumschance nutzen. Die vielen Spieler von Call of Duty: Warzone nutzen die Twitch-Streams, um Informationen zum Spiel aufzusaugen. Es geht aber nicht nur um Strategien und neue Updates, sondern auch um soziale Interaktion. Bei Twitch ist es sehr leicht, mit dem Streamer und anderen Zuschauern zu interagieren. Das ist ein Grund, warum Twitch sehr schnell populär geworden ist. Die Zeiten des linearen Fernsehens sind für die Zielgruppe, die Twitch im Blick hat, schon längst vorbei. Heutzutage ist es für die Twitch-Kunden völlig normal, dass über einen Chat ein direkter Austausch erfolgen kann. Das ist im Fernsehen nicht möglich, jedenfalls nicht direkt. Zudem wurde auch kein Fernsehsender stundenlang zeigen, wie ein Streamer in einem Videospiel mehr oder weniger gut unterwegs ist. Das Internet hat einen ganz neuen Zugang zu Videospielen ermöglicht. Aber es ist bezeichnend, dass spezialisierte Plattformen wie Twitch entstehen, die sich ganz darauf fokussieren, ein optimales Erlebnis für ausgewählte Zielgruppen zu gestalten. Allerdings muss betont werden, dass die Esport-Zielgruppe mittlerweile riesig ist. Weit vorne in der Rangliste sind die englischsprachigen Streamer, aber auch in Deutschland gibt es diverse Streamer, die sehr viele Follower haben.
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Starker Ranglisten-Platz wichtig fürs Image

Für die Streamer, die in den Ranglisten am Jahresende weit vorne landen, geht es nicht nur um die Bestätigung, dass das Geschäftsmodell gut funktioniert. Ein Spitzenreiter wie NICKMERCS hat ein sehr starkes Argument bei der Verhandlung mit Geschäftspartnern. Es liegt auf der Hand, dass Unternehmen gerne Werbung mit den besten Streamern auf dem Markt machen. NICKMERCS hat über doppelt so viele Stunden Sendezeit wie der Zweitplatzierte hinbekommen. Das ist ein extrem wichtiges Detail für Werbekunden. Letztlich geht es immer darum, ein positives Image zu vermitteln und möglichst viele Menschen zu erreichen. Beides kann NICKMERCS bieten, jedenfalls wenn es um die Zielgruppe geht, die sich für Call of Duty: Warzone begeistert. Es gibt mittlerweile viele junge Menschen, die von einer Karriere als Streamer träumen. Allerdings hilft es, ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. Die Top-Streamer müssen unglaublich viel Aufwand betreiben, um in den Ranglisten zu erscheinen. Ein ganz normaler Job im Büro ist mit wesentlich weniger Stress und Zeitaufwand verbunden als ein Job als Streamer in der Spitzenklasse. Auf der anderen Seite ist es aber wahrscheinlich so, dass die Streamer sehr viel Spaß haben bei dem, was sie machen. Zudem gibt es mittlerweile exzellente Verdienstmöglichkeiten. Die Top-Streamer in der aktuellen Rangliste zu Call of Duty: Warzone können sechsstellige oder siebenstellige Jahresgehälter erzielen. Das ist eine große Motivation für viele Menschen, in das Streaming-Geschäft einzusteigen. Aber mittlerweile ist die Konkurrenz erheblich, sodass es nicht einfach sein dürfte, in die Top Ten einzudringen. Aber immerhin gibt es nicht nur einen Glücksfaktor, anders als in Online Casinos. Wichtig ist vor allem eine starke Persönlichkeit. Wenn dann noch eine gute Strategie hinzukommt, ist es durchaus möglich, als Nachwuchsstreamer erfolgreich zu werden.