Der deutsche Lottoanbieter Sachsenlotto hat eine umfassende Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW) bekannt gegeben. Dabei wird die Sächsische Lotto-GmbH, die besser bekannt ist als Sachsenlotto, im Rahmen von Forschungsprojekten mit dem IMW Leipzig zusammenarbeiten. Das Ziel ist es, mehr Daten und Fakten zum Lottospiel in Sachsen zu bekommen. Insbesondere soll die wirtschaftliche Relevanz der staatlichen Lotterie wissenschaftlich untersucht werden. Ferner geht es aber auch um das Verhalten der Lottospielerinnen und Lottospieler sowie Marketing-Themen. Auf lange Sicht soll Sachsenlotto von den neuen Forschungen profitieren, etwa indem die Angebote entsprechend angepasst werden.

Sachsenlotto finanziert Forschung von IMW Leipzig

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Ein Forschungsinstitut wie das IMW Leipzig ist in der heutigen Zeit auf private Fördergelder angewiesen. Deswegen ist die Kooperation mit Sachsenlotto für das IMW Leipzig eine gute Sache. Umgekehrt profitiert aber auch Sachsenlotto davon, dass wissenschaftlich erforscht wird, wie die staatliche Lotterie funktioniert und welche Stellen es noch Verbesserungsbedarf gibt. Das Thema Verbesserungsbedarf kann viele Dinge betreffen. Beim staatlichen Lotto geht es immer um einen möglichst guten Spielerschutz. Aber auch wirtschaftliche Erwägungen spielen eine wichtige Rolle. Im Idealfall werden die Forschungen dazu führen, dass Sachsenlotto die Angebote so optimiert, dass der Spielerschutz gleich bleibt oder besser wird, während gleichzeitig der wirtschaftliche Erfolg optimiert wird. Ob sich dies tatsächlich umsetzen lässt, muss sich allerdings erst zeigen. Das IMW Leipzig soll wichtige Anregungen liefern, um in Sachsen besseres Marketing zu ermöglichen. Zudem soll im Detail erforscht werden, welche Vorteile die staatliche Lotterie für die Volkswirtschaft in Sachsen hat.

Neben Steuern und Abgaben profitiert Sachsen auch davon, dass Sachsenlotto regelmäßig soziale Projekte fördert. Die Bedeutung dieser finanziellen Maßnahmen soll erforscht werden. Nicht zuletzt soll der Einfluss der staatlichen Lotterie auf die sächsischen Kommunen untersucht werden. Am Ende soll eine Datenbasis geschaffen werden, die genau zeigt, wie Lotto funktioniert, an welchen Stellen Verbesserungen möglich sind und an welchen Stellen es vielleicht besser wäre, das Rad etwas zurückzudrehen. Es ist lobenswert, dass Sachsenlotto sich für einen wissenschaftlichen Ansatz entschieden hat, um das gesamte Produkt zu verbessern.

Sachsenlotto soll sicher und attraktiv zugleich sein

Für staatliche Lottoanbieter gilt, dass der Spielerschutz ein großes Thema ist. Die Lotterien wurden ursprünglich eingeführt, um die Nachfrage nach Glücksspiel in kontrollierte Bahnen zu lenken. Gleichzeitig sollte aber auch ein vernünftiger Spielerschutz stattfinden. Aufgrund der Gesamtstruktur der staatlichen Lotterien funktioniert der Spielerschutz gut. Die Lottospielerinnen und Lottospieler kaufen regelmäßig oder gelegentlich ihre Lottoscheine. Aber mit Lotto ruiniert sich niemand. Ein wichtiger Faktor dabei dürften auch die Lotto-Annahmestellen sein, die im gesamten Land verteilt sind. In den Lotto-Annahmestellen fällt sofort auf, wenn eine Spielerin oder ein Spieler zu vielen Lottoscheine kauft und zu viel Geld ausgibt. Die soziale Kontrolle ist beim Lotto wahrscheinlich besser als bei allen anderen Spielformen.

Bei Sachsenlotto geht es aber wie bei allen anderen Lottoanbietern in Deutschland auch darum, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. Die Lotterien bringen dem Staat wertvolle Steuern und Abgaben. Zudem gilt überall, dass ein Teil der Einnahmen für soziale Zwecke verwendet werden muss. Da kein privates Unternehmen hinter den Lotterien steckt, gibt es bei den handelnden Personen auch keinen übermäßigen Druck, die Wirtschaftlichkeit bis zum letzten Cent zu optimieren. Der gute Ruf der staatlichen Lotterien hat viel damit zu tun, dass es sich um top-seriöse Glücksspielanbieter handelt, bei denen die Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt stehen. Bei den guten privaten Glücksspielanbietern ist das nicht anders, aber die staatlichen Lottoanbieter wie Sachsenlotto setzen die Maßstäbe.

Sachsenlotto keine Konkurrenz für Online-Casinos

Die legalen Online-Casinos bieten ein völlig anderes Glücksspielerlebnis als Lotterien. Ein Lottoschein wird einmal gekauft und einmal ausgewertet. Bei Online-Spielautomaten finden hingegen innerhalb kurzer Zeit viele Spielrunden statt. Dadurch gibt es wesentlich mehr Action als bei Lotterien. Genau deswegen muss der Spielerschutz in Online-Casinos aber auch deutlich aufwändiger und detaillierter sein als beim Lotto. Die neuen Online-Casinos in Deutschland sind keine Gefahr für Sachsenlotto. Auch umgekehrt dürften die Betreiber der Casinos die staatlichen Lottoanbieter nicht als Konkurrenz ansehen. Klassisches Lotto und Online-Glücksspiele können hervorragend nebeneinander existieren, insbesondere wenn der Spielerschutz bei beiden Spielformen auf einem hohen Niveau ist.