Caesars Entertainment und PlayStar arbeiten in Zukunft zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Glücksspielanbieter den Markt für seriöse Online Casinos in Pennsylvania bedienen. Was bedeutet das konkret? Caesars Entertainment arbeitet auf Hochtouren daran, Angebote für alle regulierten Online-Glücksspielmärkte in den USA zu entwickeln. Pennsylvania gehört zu den Bundesstaaten, die bereits Online-Glücksspiele zu lassen. Die Kooperation mit PlayStar soll dafür sorgen, dass ein schneller und reibungsloser Start gelingt. PlayStar hat bereits in New Jersey Erfahrungen gesammelt und wird in den nächsten Jahren zusammen mit Caesars Entertainment in Pennsylvania das Online-Glücksspiel aufbauen. Der Glücksspielmarkt im Internet ist in den USA noch relativ jung. Deswegen haben auch junge Unternehmen wie PlayStar eine große Wachstumschance, insbesondere durch eine Kooperation mit einem großen Konzern wie Caesars Entertainment.

Caesars Entertainment und PlayStar machen gemeinsame Sache

Cesars Entertainment USA

In diesem Jahr hat PlayStar erstmals einen US-Bundesstaat mit Glücksspielen versorgt. Das erste PlayStar Casino in New Jersey läuft gut und auf dieser Basis will sich PlayStar in den nächsten Jahren in vielen weiteren Bundesstaaten etablieren. Die Kooperation mit Caesars Entertainment beginnt in Pennsylvania, könnte aber bald schon weitere Bundesstaaten umfassen. Pennsylvania bietet sich für Glücksspielanbieter an, da es eine umfassende Glücksspielregulierung gibt, die auch den Betreibern von Online Casinos viele Möglichkeiten gibt. Für Caesars Entertainment geht es darum, einen möglichst großen Marktanteil im Online-Glücksspiel zu erobern. Der Glücksspielkonzern, der vor allem durch einige große Casinos in Las Vegas weltbekannt ist, fährt schon seit einer Weile die Strategie, mit Kooperationen und Akquisitionen den Online-Glücksspielmarkt zu erobern. Es ist durchaus denkbar, dass Caesars Entertainment irgendwann PlayStar kaufen wird. Aber im Moment geht es nur um eine Kooperation, die von Anfang an auf mehrere Jahre ausgelegt ist. Das ist auch sinnvoll, denn auf dem Online-Glücksspielmarkt wird es in den nächsten Jahren nur eine Richtung geben: steil nach oben. Die genauen Details des Deals sind nicht bekannt gegeben worden. Aber bei einem Deal zwischen einem großen Konzern und einem aufstrebenden Unternehmen sollte klar sein, dass der Konzern in der besseren Position ist.

Adam Noble, einer der Gründer von PlayStar, hat bereits angekündigt, weitere Deals in anderen Bundesstaaten anzustreben. PlayStar wird in jedem Staat genau hinschauen, mit welchem Glücksspielanbieter es möglich ist, den maximalen Erfolg zu erzielen. Durch den Deal mit Caesars Entertainment ist der Markt für PlayStar auf einen Schlag um 100 Prozent größer geworden. Mit ähnlichen Deals könnte PlayStar in den nächsten Jahren sehr schnell nachhaltig wachsen. Einfach ist das aber nicht, denn es gibt viele andere Glücksspielanbieter gibt, die ebenfalls versuchen, Marktanteile in Bundesstaaten zu erobern, die das Online-Glücksspiel zulassen. Aber der Deal mit Caesars Entertainment zeigt, dass PlayStar einiges zu bieten hat. Nun wird es darauf ankommen, die Glücksspiel-Fans auch in Pennsylvania davon überzeugen, dass das PlayStar Casino auf einem hohen Niveau ist. Die Chancen stehen gut, denn die Erfahrungen in New Jersey zeigen, dass das PlayStar Casino sich trotz starker Konkurrenz gut entwickeln kann. In New Jersey gibt es bereits einige Online Casinos, sodass die Glücksspiel-Fans eine vergleichbare große Auswahl haben. Von der Qualität des Online-Glücksspiels in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern sind alle Bundesstaaten in den USA aber noch weit entfernt.

Caesars Entertainment erweitert Portfolio um Online-Glücksspiel

Bis zur Gesundheitskrise nahmen man in der Glücksspielbranche nicht nur in den USA stets an, dass es immer möglich sei, gute Geschäfte zu machen. Doch die Betreiber der Spielbanken und Spielhallen haben weltweit erfahren müssen, dass das nicht stimmt. Bei besonderen Krisen, die dazu führen, dass viele Menschen zu Hause bleiben müssen und Spielbanken und Spielhallen geschlossen werden, kommt das Geschäft komplett zum Erliegen. Caesars Entertainment war nie in existenzieller Gefahr. Aber das Management hat verstanden, dass es für die Zukunft wichtig ist, die Online-Sparte auszubauen. In den USA war das allerdings lange Zeit überhaupt keine Option, da die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht passten. Doch das hat sich geändert durch eine Neu-Interpretation des Wire Act. Deswegen liegt es nun vor allem an den Bundesstaaten, ob Online-Glücksspiel zugelassen wird oder nicht. Viele Bundesstaaten haben bereits die Gelegenheit genutzt und Glücksspielgesetze erlassen, die Online Casinos ermöglichen.

Im letzten Jahr hat Caesars Entertainment mit dem Kauf des europäischen Glücksspielanbieters William Hill für Furore gesorgt. Der Deal mit PlayStar ist gemessen am Kauf von William Hill keine große Sache. Aber langfristig könnte sich dieses Geschäft für PlayStar mindestens genauso lohnen wie der Kauf von William Hill. Bei William Hill ging es um Sportwetten. Doch bei PlayStar geht es darum, dass Online-Glücksspiel auszubauen. Beide Sparten werden in den nächsten Jahren erheblich wachsen, da auch bei den amerikanischen Glücksspiel-Fans ein riesiger Bedarf vorhanden ist. Schon jetzt lässt sich feststellen, dass in Staaten wie New Jersey und Pennsylvania, die bei der Glücksspielregulierung sehr schnell waren, attraktive Umsätze möglich sind. Bei der nächsten Gesundheitskurse könnte Caesars Entertainment durch die aktuellen Investitionen und Kooperationen deutlich besser aufgestellt sein. Niemand will, dass es noch einmal zu einer ähnlichen Krise wie im Jahr 2020 kommen wird. Aber sicher ist das nicht. In jedem Fall wäre es gut, besser vorbereitet zu sein als im letzten Jahr.