Auf dem Liechtensteiner Casino-Markt ist die Novo Swiss Gruppe längst keine Unbekannte mehr. Die Schwestergesellschaft der österreichischen Novomatic AG betreibt in dem kleinen Fürstentum bereits die beiden Admiral-Casinos in Triesen und in Ruggell. Nun beteiligt sich die Gryphon Invest AG, die wiederum zur Novo Swiss Gruppe gehört, auch noch am Grand Casino Liechtenstein – und zwar mit einem Anteil von 27 Prozent.

Zusätzliche Erweiterung des Spiele-Portfolios erwartet

Grand Casino Liechtenstein | Spielbank

Das Grand Casino Liechtenstein wurde im Jahre 2019 in Gamprin eröffnet und bietet seinen Gästen seither ein vielfältiges und attraktives Angebot, das sich über vier Etagen und auf einer Gesamtfläche von insgesamt rund 7.000 qm verteilt. Neben einem Hotel, Restaurants und Bars ist es vor allen Dingen die Spieleauswahl, die regelmäßig die Besucher aus nah und fern anlockt. Zum Inventar gehören knapp 300 Spielautomaten mit fantastischen Jackpots. Neben traditionellen Geldspielgeräten stehen auch Slot Machines der neuesten Generation zur Verfügung, die ab einem Mindesteinsatz von 0,20 Schweizer Rappen Spielspaß pur versprechen. Darüber hinaus gehört der Live Game Bereich zu den absoluten Highlights des Grand Casinos Liechtenstein. Mehr als 30 Spieltische, an denen neben Blackjack auch American Roulette und French Roulette gespielt werden kann, sowie ein spektakulärer Poker Room mit regelmäßigen Veranstaltungen von internationalen Poker Events rundeten das bisherige Angebot ab. Doch nun soll das Portfolio an Spielen noch um einiges erweitert werden. Zusätzliche gastronomische Höhepunkte, verschiedene Events, noch mehr Casino-Spiele und weitere High Class Jackpots werden Dank der soeben besiegelten Beteiligung durch den strategischen Investor Gryphon Invest AG aus Zürich die Attraktivität des Grand Casino Liechtenstein weiter erhöhen. Diese Holding- und Investmentgesellschaft mit europaweiten Standorten ist in Privatbesitz und in erster Linie auf dem Glücksspielmarkt tätig. Reinhard Fischer, der Geschäftsführer des Grand Casino Liechtenstein sagt stolz: „Die Gruppe ist mit den Admiral-Casinos an den Standorten in Ruggell und Triesen der erste Casino-Betreiber im Fürstentum Liechtenstein und ein international renommierter Marktteilnehmer.“

Mit zahlreichen Online Casino Angeboten, mehr als einhundert Sportwetten-Betrieben sowie über 230 stationären Spielbanken und Spielhallen in vielen Ländern Europas bietet die Gryphon Invest AG aus Zürich Entertainment und Spiele auf sehr hohem Niveau. Darüber hinaus besitzt die Gryphon Gruppe in der Tschechischen Republik eine hochmoderne Vertriebs- Produktions- und Montageanlage für erstklassige Spielautomaten. Parallel zu diesen Kernkompetenzen gehört die Herstellung von Casino-Möbeln und Casino-Einrichtungen zu einem weiteren geschäftlichen Standbein, ebenso wie das Angebot von Softwareentwicklungen, die Vermietung von Spielautomaten, aber auch die Immobilien-Verwaltung.

Wird sich der Liechtensteiner Markt trotz der Casino-Dichte regulieren?

An der Spitze der Gryphon Invest AG steht eine Frau. Birgit Wimmer zweifelt nicht an der Rentabilität der vielen Casinos in Liechtenstein, auch wenn Branchenkenner ihr widersprechen. „Welche Casinos und Angebote den meisten Zuspruch erhalten werden, wird sich zeigen. Der Markt wird sich aber regulieren. Die Rentabilität der Marktteilnehmer hängt davon ab, wer mit einem guten Konzept und einem seriösen Spieleangebot überzeugen kann. Beides sind unsere Stärken. Es wird zwar zu einer Umverteilung kommen, aber ich bin überzeugt, dass die bestehenden Casinos ihre Kunden und ihre Position am Markt halten können,“ sagte Birgit Wimmer in einem Interview und betonte, dass sie so manche plakative Berichterstattung in den Medien nicht nachvollziehen kann. Dabei bezieht sie sich insbesondere auf Aussagen wie beispielsweise „Las Vegas in den Alpen“ und verweist in diesem Zusammenhang auf das Tessin. Dort liegt mit drei Spielbanken die größte Casino-Dichte in der Schweiz, und es kam dennoch zu keinem Anstieg der Spielsucht. „Mir ist jedoch bewusst, dass Ängste entstehen, die nur durch umfassende Aufklärung der Bevölkerung genommen werden können. Wir möchten aufzeigen, dass wir viel Geld und Know-how in den Spielerschutz investieren und gezielte Maßnahmen setzen. Das Amt für Volkswirtschaft überwacht uns rigoros und die Standards sind in Liechtenstein im internationalen Vergleich hoch,“ erklärt Birgit Wimmer. Sie bricht eine Lanze für verantwortungsbewusstes Spielen und warnt vor dem unregulierten und dem illegalen Glücksspiel. „Die Regierung geht davon aus, dass mehr Spielangebote in Casinos nicht zu mehr Spielsüchtigen führen wird und stützt sich dabei auf wissenschaftliche Studien.

Ich persönlich denke auch, dass mehr Glücksspiel-Angebot nicht zu mehr Süchtigen führt. Genauso wenig wie mehr Zigaretten-Automaten eine höhere Zahl von Rauchern oder mehr Bars eine höhere Anzahl von Alkoholabhängigen zur Folge haben. Wichtig ist, dass die Märkte reguliert sind, denn Verbote fördern illegales Glücksspiel, illegale Spielhallen und damit auch die Spielsucht. Der Schweizer Casino-Verband schätzt, dass mit illegalem Glücksspiel, vor allem in Bars und Restaurants, schweizweit jährlich 150 Millionen Franken Bruttospielertrag erzielt wird.“

Es ist davon auszugehen, dass das Fürstentum Liechtenstein als regulierter Markt auch weiterhin Profit aus diesem Wirtschaftszweig ziehen wird. Bevor die weltweite Gesundheitskrise ausbrach, belief sich die jährliche Geldspiel-Abgabe bei rund 20 Millionen Schweizer Franken. Und sobald sich die internationale wirtschaftliche und gesundheitliche Lage wieder stabilisiert hat, gehen Branchenkenner sogar von einem weiteren Wachstum des Markts aus.