Ronald Benter und Benjamin Schwanke werden in der neuen deutschen Glücksspielbehörde, die ab 2023 die Regulierung des Online-Glücksspiels übernimmt, wichtige Führungsposition übernehmen. Ronald Benter hat sich einen Namen gemacht im Innenministerium von Schleswig-Holstein. Benter war in den letzten Jahren damit betraut, die Online-Glücksspielanbieter, die eine Lizenz des Bundeslandes Schleswig-Holstein hatten, zu regulieren und kontrollieren. Benjamin Schwanke war im Ministerium für Inneres und Sport in Hamburg zuständig für die Regulierung des Glücksspiels. Allerdings ging es bei Benjamin Schwanke um das stationäre Glücksspiel. Die Berufung der beiden erfahrenen Glücksspiel-Spezialisten ist eine gute Nachricht. Vor allem die Personalie Ronald Benter wird von vielen Beobachtern positiv bewertet.

Erfahrene Glücksspiel-Spezialisten für neue Glücksspielbehörde

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Die Glücksspielbehörde, die im Moment im Aufbau ist, soll ab 2023 in Deutschland das Online-Glücksspiel regulieren. Nötig ist der Aufbau dieser Behörde geworden, weil sich die Bundesländer auf einen Glücksspielstaatsvertrag verständigt haben, der seit dem 1. Juli 2021 das Online-Glücksspiel unter deutscher Lizenz ermöglicht. Damit die Regulierung des Online-Glücksspiels in der Praxis funktioniert, ist eine Behörde erforderlich, die über die nötigen Ressourcen verfügt, um Lizenzanträge zu prüfen, Sanktionen zu verhängen und die Entwicklung des Marktes zu überwachen. Eine derartige Behörde hat es bislang in Deutschland nicht gegeben. Eine Folge ist, dass aktuell verschiedene Landesbehörden das Online-Glücksspiel regulieren. Das Landesverwaltungsamt in Sachsen-Anhalt ist beispielsweise zuständig für die Regulierung der Online Casinos in Deutschland. Die beiden zentralen Personalien Ronald Benter und Benjamin Schwanke sind wichtig, um die neue Glücksspielbehörde von Anfang an in eine positive Richtung zu bewegen. In Deutschland gibt es nicht viele Menschen, die mit der Regulierung des Online-Glücksspiels Erfahrung haben. Gerade deswegen ist es ein großer Erfolg, dass die Glücksspielbehörde Ronald Benter davon überzeugen konnte, eine Führungsposition zu übernehmen.

Ronald Benter ist eine der wenigen Personen in Deutschland, die in den letzten Jahren damit beschäftigt war, Online-Glücksspielanbieter zu lizenzieren und zu regulieren. Die dabei gewonnenen Erfahrungswerte sind enorm wichtig, um die neue Glücksspielbehörde von Anfang an vernünftig zu gestalten. Aber auch die Berufung von Benjamin Schwanke, einem umsichtigen Glücksspiel-Spezialisten, der sich einen guten Ruf in Hamburg erarbeitet hat, wird von vielen Beobachtern positiv gesehen. Gemeinsam sollten Ronald Benter und Benjamin Schwanke dazu in der Lage sein, eine leistungsfähige Glücksspielbehörde aufzubauen, die ab 2023 dafür sorgt, dass in Deutschland das Online-Glücksspiel auf einem hohen Niveau reguliert wird. Aber im Moment ist es das wichtigste Ziel, die ungefähr 110 Stellen, die für die Glücksspielbehörde vorgesehen sind, mit guten Leuten zu besetzen.

Benter und Schwanke haben viel Arbeit vor sich

In den letzten Monaten ist deutlich geworden, dass es nicht einfach ist, die deutsche Glücksspielbehörde aufzubauen. Die erste Herausforderung besteht darin, geeignetes Personal zu finden. Das scheint schwieriger zu sein als anfänglich gedacht. Nach wie vor gibt es Stellenausschreibungen für die neue Glücksspielbehörde. Es kann viele Gründe geben, warum die Besetzung der offenen Stellen nicht reibungslos funktioniert. Glücksspielregulierung ist nicht für jeden Beamten und Angestellten eine interessante Aufgabe. Zudem wird man bei der Glücksspielbehörde wohl auch das Interesse haben, möglichst viele Menschen einzustellen, die in irgendeiner Form schon mit der Glücksspielregulierung Erfahrung sammeln konnten. In Deutschland bedeutet dies in der Regel, dass die jeweiligen Personen mit der Regulierung des stationären Glücksspiels Erfahrung haben. Mit der Regulierung des Online-Glücksspiels konnten nur Angestellte und Beamte in Schleswig-Holstein Erfahrungen sammeln im Laufe der letzten Jahre.

Schon vor der kompletten Regulierung des Online-Glücksspiels wird die neue Glücksspielbehörde die Aufgabe übernehmen, den Schwarzmarkt zu bekämpfen. Diese Aufgabe ist sehr wichtig, denn nur wenn der Schwarzmarkt erfolgreich bekämpft, lässt sich die strenge Glücksspielregulierung in Deutschland umsetzen. Wenn es möglich ist, bei illegalen Glücksspielanbieter uneingeschränkt zu spielen, leiden darunter die lizenzierten Glücksspielanbieter, die sich an die strengen Regeln in Deutschland halten. Deswegen glauben viele Experten, dass es die wichtigste Aufgabe einer Glücksspielbehörde ist, die Kanalisierung des Marktes zu gewährleisten. Kanalisierung bedeutet, dass die Glücksspiel-Fans durch die Maßnahmen der Glücksspielbehörde dazu gebracht werden, nahezu ausschließlich die legalen Angebote zu nutzen. Ob das wirklich in Deutschland am Ende der Fall sein wird, muss sich noch zeigen.

Kommen Netzsperren und Zahlungssperren in Deutschland?

Eine offene Frage ist, wie die neue Glücksspielbehörde dafür sorgen wird, dass die illegalen Anbieter in Deutschland ausgeschlossen werden vom Glücksspielmarkt. Es gibt zwei Ansätze, die durchaus umstritten sind, aber allem Anschein nach wohl auch in Deutschland umgesetzt werden sollen. Der erste Ansatz besteht darin, Netzsperren umzusetzen. Unter einer Netzsperre versteht man das sogenannte IP-Blocking. Die Webseite wird nicht abgeschaltet, aber es wird verhindert, dass die Adresse der Webseite genutzt werden kann. Unter anderem benutzt auch die Schweiz IP-Blocking, um Anbieter ohne Lizenz vom Markt fernzuhalten.

Die zweite Option, die aktuell diskutiert wird, sind Zahlungssperren. Zahlungssperre bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Zahlungsanbieter dazu gebracht werden sollen, Transaktionen an nicht lizenzierte Glücksspielanbieter im Internet zu unterbinden. Es gibt einige rechtliche Hürden, um Zahlungssperren effektiv umzusetzen. Genauso wie bei den Netzsperren ist deswegen keineswegs sicher, dass dieses Mittel am Ende wirklich genutzt werden kann, um den deutschen Glücksspielmarkt zu regulieren. Sicher ist aber, dass sich Ronald Benter und Benjamin Schwanke einiges einfallen lassen müssen, um die anspruchsvolle Regulierung des Online-Glücksspiels in Deutschland sinnvoll umzusetzen.