Die Paul und Karin Gauselmann Stiftung hat bekannt gegeben, dass in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt 450.000 Euro aus dem Stiftungsvermögen für den guten Zweck eingesetzt worden sind. Schwerpunktmäßig fördert die Paul und Karin Gauselmann Stiftung Projekte in den Bereichen Gesundheit und Sport. Aber auch kulturelle und soziale Themen werden berücksichtigt. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Menschen, Vereine und soziale Institutionen in der näheren Umgebung zu fördern. Der Firmensitz der Gauselmann-Gruppe ist in Espelkamp. Produziert werden die Spielautomaten in Lübbecke. Die Paul und Karin Gauselmann Stiftung wurde als Gauselmann Stiftung im Jahr 1999 eingerichtet. Seit 2015 trägt die Stiftung den heutigen Namen.

Paul und Karin Gauselmann Stiftung bleibt auf Kurs

Gauselmann Gruppe

Die letzten beiden Jahre waren für die Gauselmann-Gruppe schwierig. Durch die Gesundheitskrise waren zahlreiche Spielhallen und Spielbanken über einen langen Zeitraum geschlossen, nicht nur in Deutschland. Dadurch sind die Einnahmen, die aus dem terrestrischen Glücksspiel kommen, erheblich eingebrochen. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste die Gauselmann-Gruppe mit heftigem wirtschaftlichem Gegenwind leben. Aber es ist bemerkenswert, dass die Paul und Karin Gauselmann Stiftung trotzdem im gewohnten Umfang Gelder zur Verfügung gestellt hat, um wichtige Projekte zu fördern. In den Jahren 2020 und 2021 wurden insgesamt 450.000 Euro gestiftet. Mit diesem Betrag wurden insgesamt 225 Projekte gefördert. Im Jahr 2022 soll sogar noch einmal eine Erhöhung der eingesetzten Geldsumme stattfinden.

Es gibt viele kleine und große Projekte, die von der Paul und Karin Gauselmann Stiftung unterstützt werden. Beispielsweise hat der Schützenverein in Alt-Espelkamp 4.000 Euro für neue Musikinstrumente bekommen. Für diverse Sportvereine gab es neue Trikots oder Gelder für den Ausbau von Vereinsheimen. Die Paul und Karin Gauselmann Stiftung setzt gezielt darauf, viele kleine Beträge auf viele verschiedene Projekte zu verteilen. Das ist ein Ansatz, der gut zu der Idee passt, die hinter der Stiftung steht. Im Grunde möchten Paul und Karin Gauselmann der Region, in der sie groß geworden sind, etwas zurückgeben. Das funktioniert auch nach Einschätzung von Experten am besten, indem Projekte unterstützt werden, von denen viele Menschen direkt oder indirekt profitieren. Ein gutes Beispiel sind Sportvereine, die in der Regel nicht viel Geld einnehmen, aber regelmäßig Ausgaben haben.

Die Gauselmanns fühlen sich dem Mühlenkreis verpflichtet

Paul Gauselmann ist der Gründer der Gauselmann-Gruppe. Bekannt geworden ist Gauselmann mit den Merkur-Casinos und den Merkur-Spielautomaten. Vor allem in Deutschland haben viele ältere Glücksspiel-Fans ihre ersten Erfahrungen mit den Merkur-Slots gemacht. Die Gauselmann-Gruppe ist aber längst ein international tätiger Glücksspielkonzern, der online und offline diverse Produkte und Dienstleistungen rund um das Glücksspiel anbietet. Die Herstellung von Spielautomaten ist nach wie vor das Kerngeschäft. Aber auch beim Online-Glücksspiel ist die Gauselmann-Gruppe gut aufgestellt. In Deutschland könnte die Paul Gauselmann-Gruppe erheblich davon profitieren, dass die Online Casinos neu reguliert worden sind.

Paul Gauselmann sind soziale Projekte seit jeher wichtig. Das wird nicht nur an der Paul und Karin Gauselmann Stiftung deutlich. Auch die Gauselmann-Gruppe ist so aufgestellt, dass die Region erheblich profitiert. Es gibt nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze, die auch in der Gesundheitskrise sicher waren. Darüber hinaus bietet die Gauselmann-Gruppe auch zahlreiche Ausbildungsplätze an. Somit können viele junge Menschen ihre ersten Schritte im Berufsleben in der Gauselmann-Gruppe macht. Es gibt diverse Beispiele dafür, dass ehrgeizige junge Menschen Top-Karrieren im Glücksspielkonzern machen können.

Stiftung belegt soziales Gewissen

Die Paul und Karin Gauselmann Stiftung hat aktuell ein Stiftungskapital in Höhe von 16,2 Millionen Euro. Somit ist sichergestellt, dass die Stiftung auch in den nächsten Jahren viele gute Projekte fördern kann. Es wäre schön, wenn sich mehr Glücksspielanbieter in Deutschland zu sozialen und gesellschaftlichen Projekten bekennen würden. Aber nicht nur diesem Bereich ist die Gauselmann-Familie in Deutschland führend. Vielleicht ändert sich etwas durch die neue Glücksspielregulierung. Es wäre schön, wenn es demnächst mehr Stiftungen von Unternehmern aus der Glücksspielbranche in Deutschland gäbe. Möglich wäre das in jedem Fall, denn Glücksspiel ist in Deutschland ein Milliardengeschäft.