Die Gauselmann-Gruppe hat den Personalbestand deutlich erhöht. Der Glücksspielanbieter hat im Jahr 2021 die Mitarbeiterzahl um 10,7 Prozent in der gesamten Gruppe gesteigert. In Deutschland war es sogar möglich, eine Steigerung von 13,4 Prozent umzusetzen. Daran wird deutlich, dass die Gauselmann-Gruppe trotz Gesundheitskrise dazu in der Lage war, weiter zu wachsen. Da es immer schwieriger wird, geeignete Fachkräfte zu finden, ist der größte deutsche Glücksspielanbieter Mitglied in der Initiative „Karriere im Familienunternehmen“ geworden. Obwohl der Glücksspielkonzern einen Milliardenumsatz macht, wird die Gauselmann-Gruppe nach wie vor wie ein klassisches Familienunternehmen geführt. Nicht zuletzt in der Krise haben sich die Vorteile dieser Herangehensweise gezeigt.

Gauselmann-Gruppe stellt neues Personal ein

Merkur Online Casino Gaming

Die meisten Glücksspiel-Fans kennen die Gauselmann-Gruppe vor allem als Betreiber der Merkur-Spielbanken und der Merkur-Spielotheken. Ohne Paul Gauselmann, den Firmengründer und Vorstandssprecher, sähe die Glücksspielwelt in Deutschland anders aus. In den letzten Jahrzehnten hat die Gauselmann-Gruppe wesentlich dazu beigetragen, dass das Niveau des terrestrischen Glücksspiels in Deutschland durchweg höher war als in vielen anderen Ländern. Mittlerweile hat die Gauselmann-Gruppe aber auch eine starke Online-Sparte. Nicht zuletzt konnte das Gauselmann-Unternehmen Mernov die erste deutsche Lizenz auf dem neuen regulierten Online-Glücksspielmarkt in Deutschland ergattern. Auch an solchen Details wird deutlich, wie gut die Gauselmann-Gruppe aufgestellt ist, auch und gerade im Vergleich mit der Konkurrenz.

Es ist für ein mittelständisches Unternehmen in Deutschland keineswegs ungewöhnlich, dass familiäre Strukturen gepflegt werden. Aber die Gauselmann-Gruppe ragt heraus. Armin Gauselmann, der Sohn des Firmengründers, ist bereits stellvertretender Vorstandsvorsitzender und dazu prädestiniert, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Angesichts der familiären Strukturen an der Spitze ist es durchaus nachvollziehbar, dass auch innerhalb des Unternehmens familiäre Strukturen gepflegt werden. Die Gauselmann-Gruppe ist schon seit langer Zeit dafür bekannt, zahlreiche Ausbildungsplätze zu schaffen. Zudem werden die ausgebildeten jungen Menschen in der Regel übernommen. Gerade bei den Fachkräften für den Glücksspielmarkt hat die Gauselmann-Gruppe allerdings auch kaum eine andere Chance, als eigenen Nachwuchs auszubilden. Ein einfaches Beispiel: Außerhalb der Glücksspielbranche baut niemand Spielautomaten.

Mehr Personal für weiteres Wachstum

Im Jahr 2021 konnte die Gauselmann-Gruppe die Anzahl der Beschäftigten von 13.092 auf 14.492 erhöhen. In Deutschland konnte die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar von 6.826 auf 7.740 gesteigert werden. Das sind beeindruckende Zahlen, an denen deutlich wird, dass sehr viele Menschen davon profitieren, dass die Gauselmann-Gruppe in Deutschland ansässig ist. Gerade in der europäischen Glücksspielbranche ist es oft so, dass die Unternehmen Standorte suchen, die steuerlich möglichst günstig aufgestellt sind. Doch für Paul Gauselmann war es immer wichtig, eine enge Beziehung zu seiner Heimat aufrechtzuerhalten.

Die Gauselmann-Gruppe ist sozial engagiert und hat ein großes Interesse daran, in der Region vielen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Aber auch an den internationalen Standorten der Gauselmann-Gruppe gilt das Prinzip der Nachhaltigkeit. Beim deutschen Glücksspielanbieter hat man verstanden, dass es langfristig sinnvoll ist, Menschen gut auszubilden, ordentlich zu bezahlen und Karrierechancen zu bieten. Gerade am Firmenstandort in Espelkamp gibt es viele Beispiele für Mitarbeiter, die bereits in der zweiten oder dritten Generation für die Gauselmann-Gruppe arbeiten. Im Kreis Minden-Lübbecke ist die Gauselmann-Gruppe aktuell nach dem Staat der größte Arbeitgeber. Das ist eine bemerkenswerte Leistung, die berücksichtigt werden sollte, wenn wieder einmal kritisch über die Glücksspielbranche diskutiert wird.

Gauselmann-Gruppe hat noch viel Potenzial

In Deutschland hat die Gauselmann-Gruppe zuletzt die Anzahl der Spielbanken im Portfolio durch den Kauf von Westspiel deutlich erhöht. Auch im Bereich der Spielhallen gibt es immer wieder Zukäufe von kleineren Glücksspielanbietern. Die großen Steigerungsmöglichkeiten in Deutschland bietet allerdings das Online-Glücksspiel. Die Gauselmann-Gruppe war in Deutschland in den letzten Jahren nicht aktiv mit eigenen Online Casinos, da die Rechtslage unsicher war. Doch nun will die Gauselmann-Gruppe durchstarten und die alten und neuen Merkur Spiele wieder in das deutsche Internet bringen. Die deutschen Glücksspiel-Fans können gar nicht erwarten, dass wieder das gesamte Merkur-Portfolio online verfügbar wird. Seit Ende 2017 müssen die deutschen Glücksspiel-Fans weitgehend auf die Merkur-Spiele im Internet verzichten. Zwar gibt es nach wie vor unzählige Spielhallen, in denen Merkur-Spiele zu finden sind. Aber moderne Glücksspiel-Fans wollen die Merkur-Slots auch online spielen.