Nagasaki hat sich für Casinos Austria als Partner für ein neues Casino-Projekt entschieden. Der österreichische Glücksspielanbieter hat damit gute Chancen, demnächst in Nagasaki ein Hotel-Casino zu entwickeln. Im Bewerbungsverfahren konnte sich Casinos Austria gegen die Niki Chau Fwu Group und Oshidori International Holdings Ltd. durchsetzen. Ein Hotel-Casino in Japan wäre für Casinos Austria eine große Sache. Aktuell betreibt der Glücksspielanbieter in Österreich zwölf Spielbanken und ist auch der Betreiber des nationalen Lottogeschäfts. Casinos Austria international ist allerdings schon seit einigen Jahren als Investor in einigen anderen Ländern aktiv. Die Entscheidung für Casinos Austria ist noch nicht der letzte Schritt, denn am Ende muss die japanische Regierung entscheiden, ob ab 2022 ein neues Hotel-Casino in Nagasaki entstehen kann.

Casinos Austria mit großem Erfolg in Japan

Casinos Austria

Unabhängig davon, ob am Ende wirklich ein Hotel-Casino in Nagasaki von Casinos Austria betrieben wird, lässt sich doch feststellen, dass der hilfreiche Glücksspielanbieter mit dem Zuschlag der Präfektur Nagasaki einen großen Imagegewinn erzielt hat. Glücksspielanbieter aus aller Welt verfolgen die Entwicklungen in Japan. Japan hat in den letzten Jahrzehnten keine Spielbanken gehabt und ist gerade dabei, diese Lücke zu schließen. Deswegen gibt es viele Glücksspielanbieter, die versuchen, einen Auftrag in Japan zu bekommen oder neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen, um die künftigen Hotel-Casinos beliefern zu können. Casinos Austria macht weltweit Schlagzeilen mit dem Zuschlag für das Hotel-Casino in Nagasaki. Angesichts der nicht immer ganz einfachen Presse im heimischen Österreich ist das wohl auch eine schöne Sache für den Vorstand. Im nächsten Schritt muss Nagasaki die japanische Regierung bitten, ab 2022 ein Hotel-Casino entwickeln zu dürfen. Die Voraussetzungen sind sehr gut, dass diese Bitte bewilligt wird. Aber ganz sicher ist das Projekt erst, wenn die Bestätigung kommt. Der Bau von Hotel-Casinos ist in Japan durchaus umstritten. Lange Zeit war es offizielle Politik, das Glücksspiel möglichst aus Japan herauszuhalten. Dabei spielte das alte Klischee, dass die Japaner Freude an allen Spielen haben, tatsächlich eine Rolle. Die neuen Glücksspielgesetze, die als Basis für die geplanten Hotel-Casinos auf den Weg gebracht worden sind, sehen deswegen auch vor, dass japanische Kunden in vielerlei Hinsicht eingeschränkt werden. Die Hotel-Casinos sind vor allem als Attraktionen für Touristen gedacht und sollen auch dementsprechend geführt werden.

Casinos Austria wächst international

Es gibt viele Glücksspielanbieter, die international aktiv sind. Casinos Austria ist ein Sonderfall, denn es handelt sich um einen Glücksspielanbieter, der eng verwoben ist mit dem Staat. In der Vergangenheit war das mitunter ein Hemmschuh, wenn es darum ging, die internationalen Aktivitäten auszudehnen. Doch mittlerweile hat sich bei Casinos Austria die Überzeugung durchgesetzt, dass es langfristig wichtig und notwendig ist, das internationale Geschäft auszubauen. Österreich ist ein relativ kleiner Glücksspielmarkt, sodass kein großes Wachstum mehr möglich sein dürfte. Die österreichischen Glücksspiel-Fans haben zwar viel Freude an Glücksspielen aller Art. Aber die Anzahl der Glücksspiel-Fans wird in Österreich wohl kaum ansteigen in den nächsten Jahren.

Um den Umsatz zu steigern, ist es deswegen wichtig, in andere Länder zu expandieren. Japan ist ein interessantes Ziel für einen Glücksspielanbieter wie Casinos Austria. Es gibt klare Gesetze und einen zuverlässigen Rechtsstaat. Das sind wichtige Voraussetzung für ein seriöses Unternehmen. Die größte Hürde hat Casinos Austria mit dem Zuschlag von Nagasaki nun überwunden. Wenn nun auch noch die japanische Regierung grünes Licht gibt, kann Casinos Austria demnächst damit beginnen, ein Hotel-Casino in Nagasaki aufzubauen. Ob das Hotel-Casino zu einem Erfolg wird, muss sich zeigen. Aber Casinos Austria hat die Möglichkeit, wenn alles wie geplant klappt, ein international renommiertes Projekt umzusetzen, das zu vielen weiteren Aufträgen führen könnte.

Nur drei Lizenzen für vier Städte in Japan

Es könnte aber auch alles ganz anders kommen, denn Japan vergibt nur drei Lizenzen für Hotel-Casinos. Es gibt aber vier Bewerber: Wakayama, Yokohama, Osaka und Nagasaki. Es ist keineswegs sicher, dass Nagasaki zu den drei Lizenznehmern gehören wird. Somit kann es auch passieren, dass Casinos Austria alle Kriterien erfüllt und am Ende dann doch kein Hotel-Casino in Japan betreiben kann. Das wäre fatal, aber dieses Risiko lässt sich beim Lizenzvergabe-Verfahren nicht aushebeln. Trotzdem stehen die Chancen gut, denn Casinos Austria konnte sich gegen renommierte Konkurrenten in Nagasaki durchsetzt. Deswegen stehen die Chancen gut, dass sich der österreichische Glücksspielanbieter auch auf der nächsten Ebene durchsetzen wird. Aber ob es wirklich so kommt, muss sich zeigen, wenn die japanische Regierung demnächst ihre Entscheidung verkündet.

Japan hat ein komplexes Verfahren entwickelt, um die Betreiber der Hotel-Casinos auszuwählen. Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es sich um eine transparente Methode handelt, sodass eher nicht davon auszugehen ist, dass in Hinterzimmern entschieden wird, wer die Zusage bekommen. Da Casinos Austria nach Einschätzung vieler Experten eine sehr gute Bewerbung abgegeben hat, wäre es jedenfalls keine Überraschung, wenn der österreichische Glücksspielanbieter am Ende zu den Unternehmen gehören würde, die in Japan Hotel-Casinos betreiben. Bis dahin bleibt es spannend. Sicher ist aber wohl, dass Casinos Austria unabhängig von Ausgang des Verfahrens auch in Zukunft international expandieren wird. Alles andere wäre jedenfalls eine Überraschung.