Die Spielbank Berlin hat die Olympiasiegerin Elena Krawzow ausgezeichnet. Für die Schwimmerin, die bei den Paralympics in Tokio über 100 Meter erfolgreich war, ist die Unterstützung der Spielbank Berlin seit Jahren wichtig. Als Sponsor unterstützt der Glücksspielanbieter die Sportlerin nun als Belohnung für den Olympiasieg mit einer zusätzlichen Gratifikation. Der Geldpreis des Sponsors ist die Anerkennung dafür, dass Elena Krawzow sich im Finale bei 100 Meter Brust trotz eines zwischenzeitlich großen Rückstands im letzten Moment noch auf den ersten Platz schieben konnte. Für Elena Krawzow hat sich bei den Paralympics 2021 ein Kreis geschlossen, denn im Jahr 2012 konnte die begabte Schwimmerin in London schon die Silbermedaille über die Brust-Strecke gewinnen.

Goldmedaille und zusätzliche Belohnung des Sponsors

Spielbank Berlin

Die Paralympics finden seit vielen Jahren unmittelbar nach den Olympischen Spielen statt. Auch wenn die Paralympics nicht die riesige Aufmerksamkeit der Olympischen Spiele bekommen, handelt es sich doch um großartige Sportveranstaltungen, bei denen Top-Sportler auf höchstem Niveau unterwegs sind. Die Schwimmerin Elena Krawzow ist ein gutes Beispiel dafür, dass Höchstleistungen auch mit körperlichen Einschränkungen möglich sind. Allerdings beklagte Elena Krawzow bei der Veranstaltung mit der Spielbank Berlin, dass aufgrund der Gesundheitskrise keine Zuschauer in Tokio in der Schwimmhalle anwesend waren. Aber das ändert nichts daran, dass die Olympiasiegerin völlig zu Recht stolz auf den Gewinn der Goldmedaille ist. Elena Krawzow hat einen riesigen Aufwand betrieben und bis zu zwölfmal wöchentlich trainiert, um optimal vorbereitet nach Tokio reisen zu können. Der große Trainingseifer hat sich ausgezahlt, denn auch bei den Paralympics gilt, dass eine Olympiasiegerin deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommt als die Sportler, die auf den folgenden Plätzen landen.

Die Spielbank Berlin ist seit 2019 als Sponsor der mittlerweile 27-jährigen Berlinerin aktiv. Wie viele andere Spielbanken in Deutschland ist auch die Spielbank Berlin schon seit Jahren als Sponsor im Sportbereich für viele Sportler in Randsportarten von großer Bedeutung. Der Glücksspielanbieter setzt einen Teil des Gewinns ein, um den Spitzensport und den Breitensport zu fördern. Dass nun eine der gesponserten Sportlerinnen der Spielbank Berlin Olympiasiegerin geworden ist, ist eine schöne Geschichte. Elena Krawzow ist eine besondere Kämpfernatur, die jede Unterstützung verdient hat. Die Schülerin verlor im Alter von sieben Jahren als Folge einer Erbkrankheit fast ihr komplettes Augenlicht. Besonders bemerkenswert ist, dass Elena Krawzow erst zwei Jahre später das Schwimmen lernte. Doch vorher hatte Elena Krawzow wahrscheinlich nicht die Gelegenheit, diesen Sport zu lernen, denn die heutige Spitzensportlerin ist zusammen mit ihren Eltern im Jahr 2005 aus Kasachstan nach Deutschland eingewandert. Dass das junge Mädchen in der fremden Umgebung trotz des fehlenden Augenlichts sehr schnell zu einer hervorragenden Schwimmsportlerin wurde, ist eine inspirierende Geschichte.

Elena Krawzow begeistert viele Sportfans

Die besondere Qualität der Paralympics besteht darin, dass Menschen Top-Leistungen präsentieren, denen vor einigen Jahrzehnten kaum jemand etwas zugetraut hätte. Doch die Paralympics zeigen regelmäßig, dass ein körperliches Handicap Top-Leistungen nicht verhindern muss. Die persönlichen Erfolgsgeschichten, die bei den Paralympics erzielt werden, können eine großartige Inspiration für alle Sportfans sein. Bei Sport geht es ohnehin in erster Linie darum, sich selbst zu überwinden und die eigene Leistungsstärke immer wieder nach oben zu verschieben. Bei den Paralympics kommt hinzu, dass die Wettbewerbe auf einem hohen Niveau sind. Wer das Finale der Frauen über 100 Meter Brust mit Elena Krawzow gesehen hat, wird beim Zuschauen schnell vergessen haben, dass alle Sportlerinnen ein Handicap hatten. Der Wettkampf war großartig und dass Elena Krawzow am Ende als Olympiasiegerin gelehrt wurde, war in jeder Hinsicht verdient.

Unmittelbar nach dem Olympiasieg dachte Elena Krawzow bereits wieder an die nächsten Wettkämpfe. Die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft stehen demnächst an. Allerdings durfte Elena Krawzow sich in den letzten Monaten bereits von diversen Institutionen feiern lassen. Die Berlinerin hat auch eine Chance, bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“. In Berlin ist Elena Krawzow bereits jetzt eine Legende, denn schon vor ihrem Olympiasieg konnte sich Elena Krawzow über die Auszeichnung als Berliner Sportlerin des Jahres im Jahr 2019 freuen. Es wäre eine große Überraschung, wenn Elena Krawzow im Jahr 2021 nicht auch ganz weit vorne landen würde bei dieser Wahl. Der Begriff „Behindertensport“, der früher häufig verwendet wurde, ist angesichts der großartigen Leistungen, die Sportlerinnen wie Elena Krawzow verbringen, reichlich unangemessen. Elena Krawzow schwimmt die 100 Meter Brust deutlich schneller als viele uneingeschränkte Sportler mit großen Ambitionen.

Schicksalsschlag bremst Olympiasiegerin aus

Kurz nach der Auszeichnung durch die Spielbank Berlin hat Elena Krawzow bekannt gegeben, dass ein Hirntumor bei ihr festgestellt worden sei. Noch sei unklar, um welche Art Tumor es sich handelt. Sicher ist nach Auskunft von Elena Krawzow nur, dass der Tumor nichts mit dem Verlust ihrer Sehkraft zu tun hat. Zudem handelt es sich nach Einschätzung der Ärzte auch nicht um die harmloseste Variante, die bei diesem Tumor möglich wäre. Elena Krawzow ist eine Kämpferin und wird auch den Kampf gegen den Tumor mit voller Energie angehen. Das wird auch daran deutlich, dass Elena Krawzow angekündigt hat, die bereits geplante Hochzeit mit ihrem Freund vorzuziehen. Der Tumor sollte sich warm anziehen, denn Elena Krawzow ist eine Gegnerin, die niemals aufgibt.