Die Schmidt-Gruppe, einer der größten deutschen Glücksspielanbieter im terrestrischen Glücksspiel, wird auch in diesem Jahr Freunde und Geschäftspartner nicht mit Weihnachtsgeschenken verwöhnen. Stattdessen wird die Unternehmensgruppe insgesamt 10.000 Euro für den guten Zweck zur Verfügung stellen. Mehrere Institutionen werden von der Spendensumme profitieren. Die Schmidt-Gruppe zeigt mit dieser Aktion, dass es auch bei Glücksspielanbietern nicht nur darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen. Gerade zum Weihnachtsfest bietet es sich an, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Für viele Menschen wird durch die großzügige Spende das Weihnachtsfest schöner. Das dürften auch die Freunde und Geschäftspartner, die auf Geschenke verzichten müssen, wohlwollend anerkennen.

Schmidt-Gruppe spendet insgesamt 10.000 Euro zu Weihnachten

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Die Schmidt-Gruppe ist ein gut aufgestellter Glücksspielanbieter, der über 180 Spielhallen in Deutschland betreibt. Der jährliche Umsatz liegt bei ungefähr 300 Millionen Euro. Das sind starke Zahlen, die nur wenige andere deutsche Glücksspielanbieter übertreffen. Hinter Löwen Play und der Gauselmann-Gruppe ist die Schmidt-Gruppe auf einem guten wirtschaftlichen Niveau unterwegs. Auch die Krise der letzten Jahre, die teilweise zu Spielhallen-Schließungen führte, hat die Schmidt-Gruppe gut überstanden. Die aktuellen Zahlen sind wieder hervorragend, sodass es kein Problem sein sollte, zu Weihnachten 10.000 Euro zu spenden. Zudem verzichtet die Schmidt-Gruppe für diese Spende darauf, die früher üblichen Geschenke für Freunde und Geschäftspartner zu verschicken. Es gibt immer mehr Unternehmen, die auf die klassischen Geschenke für Freunde und Geschäftspartner verzichten und stattdessen Gelder für den guten Zweck spenden. Letztlich ist das eine gute Idee, da Spenden für das Image der Unternehmen wahrscheinlich besser sind als die kleinen Zuwendungen für Freunde und Geschäftspartner, die oft schnell wieder vergessen sind.

In diesem Jahr profitiert das Projekt „Wir starten gleich!“ in Osnabrück mit einer Spende von 4.000 Euro von der Großzügigkeit der Schmidt-Gruppe. „Wir starten gleich!“ unterstützt sozial schwache Familien mit Sachspenden. Über 3.000 Euro darf sich das Hospiz Gut Feismann freuen. Die Einrichtung in Darup arbeitet mit Tieren, um den Patientinnen und Patienten den letzten Weg etwas zu erleichtern. Die restlichen 3.000 Euro gehen an die Tafel Coesfeld, die Lebensmittel für Bedürftig sammelt und verteilt. Somit ist sichergestellt, dass der komplette Betrag von 10.000 Euro dem guten Zweck zugeführt wird.

Schmidt-Gruppe weiter erfolgreich im terrestrischen Spiel

Die Schmidt-Gruppe ist ein breit aufgestelltes mittelständisches Unternehmen. Zum Portfolio gehören mehrere Unternehmen der Glücksspielbranche. Lange Zeit war Bally Wulff die bekannteste Marke der Schmidt-Gruppe. Doch der deutsche Spielehersteller und Glücksspielanbieter wurde im Jahr 2022 an Apex Gaming verkauft. Neben dem Glücksspiel ist Fitness das große Thema der Schmidt-Gruppe. Diverse Fitness-Unternehmen ergänzen das Portfolio und sorgen dafür, dass die Unternehmensgruppe breiter aufgestellt ist als viele Konkurrenten. Gerade in Krisen kann das ein großer Vorteil sein. Das terrestrische Glücksspiel wird aber auch in Zukunft eine wichtige wirtschaftliche Säule der Schmidt-Gruppe bleiben.

Ob der neue Online-Glücksspielmarkt in Deutschland für die Schmidt-Gruppe ein wichtiges Thema wird, bleibt abzuwarten. Bislang hat sich der Glücksspielanbieter vorwiegend im terrestrischen Glücksspiel bewegt. Bally Wulff ist mit einigen Online-Spielautomaten zahlreichen deutschen Glücksspiel-Fans ein Begriff. Aber Bally Wulff gehört nicht mehr zur Schmidt-Gruppe, sodass abzuwarten bleibt, ob das Unternehmen eine andere Marke nutzen wird, um im Online-Geschäft mitzumischen. Zumindest bietet sich zum ersten Mal die Möglichkeit, in Deutschland legale Online-Casinos zu betreiben. Aber die Frage ist, ob die Schmidt-Gruppe die nötigen Ressourcen hat, um mit der riesigen Konkurrenz auf dem Online-Glücksspielmarkt mitzuhalten. Allzu viel Erfahrung hat der deutsche Glücksspielanbieter mit dem Online-Geschäft nicht.

Schmidt-Gruppe setzt auf hohe Qualität

Unabhängig davon, ob die Schmidt-Gruppe in Zukunft stärker im Online-Glücksspiel vertreten sein wird als bisher, lässt sich doch feststellen, dass der Glücksspielanbieter insgesamt auf einem hohen Niveau unterwegs ist. Zudem wird das terrestrische Glücksspiel auch in Zukunft deutlich mehr Geld einbringen als das Online-Glücksspiel. Das gilt jedenfalls für den Gesamtmarkt. Einzelne Unternehmen können selbstverständlich auch mit Online-Glücksspiel mehr verdienen als mit terrestrischem Glücksspiel. Bei der Schmidt-Gruppe wird es bis auf Weiteres umgekehrt sein, denn das terrestrische Glücksspiel ist gut ausgebaut und der deutsche Glücksspielanbieter hat einen ordentlichen Marktanteil, den es zu verteidigen gilt.