Playtech hat als erster Glücksspielanbieter die neue B2B-Akkreditierung von GamCare erhalten. Das ist ein wichtiger Meilenstein für das renommierte Unternehmen. Die neue „Safer Gamling Accreditation“ belegt, dass ein Glücksspielanbieter beim Spielerschutz auf einem sehr hohen Niveau ist. Bei der Überprüfung für die neue Akkreditierung werden die Strukturen, die Produkte und auch die Mitarbeiter unter die Lupe genommen. Neben diesen Themen wird auch die Implementierung der Spielerschutz-Maßnahmen überprüft. Vor allem für die langfristige Qualität des Spielerschutzes ist es wichtig, dass die internen Abläufe gut funktionieren und ein ordentliches Qualitätsmanagement vorhanden ist. Schon in Kürze werden wohl weitere Unternehmen die GamCare-Akkreditierung bekommen.

Playtech geht voran auf britischen Glücksspielmarkt

Playtech Online Casino

Es ist ein starkes Zeichen, dass eine der größten und bekanntesten Glücksspielanbieter die neue B2B-Akkreditierung von GamCare auf Anhieb erhaltener. Playtech ist schon seit mehreren Jahrzehnten damit beschäftigt, das Glücksspiel online und offline voranzutreiben. Die ersten Glücksspiele im Internet gab es von Playtech auf der Basis von Download-Casinos. Das Playtech-Casino war zur damaligen Zeit eine kleine Sensation, denn es war möglich, Spielautomaten und Tischspiele auf einem sehr hohen Niveau zu nutzen. Aus heutiger Sicht sind die Download-Casinos nicht einmal ansatzweise mehr konkurrenzfähig. Aber in Zeiten, in denen kaum jemand überhaupt auf die Idee kam, online um echtes Geld zu spielen, war Playtech eines der ersten Unternehmen mit brauchbaren Online Casinos. Allerdings hatten die Download-Casinos auch einen fundamentalen Nachteil: In einem Download-Casino gab es immer nur die Spiele eines einzigen Herstellers. Anders als bei den modernen Browsercasinos war es nicht möglich, auf einfache Weise viele verschiedene Spiele unterschiedliche Anbieter zu kombinieren. Viele Glücksspiel-Fans wissen zudem nicht, wie schwierig es mitunter war, ein Download-Casino zu installieren. Es ist kein Zufall, dass der Online-Glücksspielmarkt erst nach der Einführung des Browsercasinos richtig Fahrt aufgenommen hat.

Die neue B2B-Akkreditierung von GamCare soll einen Beitrag dazu leisten, dass die Qualität beim Spielerschutz nicht nur im Endkundengeschäft auf einem hohen Niveau ist. In Großbritannien will GamCare auch dazu beitragen, dass beim Geschäft zwischen Unternehmen alles korrekt und sauber abläuft. GamCare bemüht sich schon seit vielen Jahren darum, das Thema Spielerschutz immer wieder nach vorne zu bringen. Durch Zertifizierungen und Akkreditierungen hat GamCare in Großbritannien viel dazu beigetragen, dass die Glücksspielbranche sich auf einem hohen Niveau beim Spielerschutz konsolidieren konnte. Aber wenn es um Spielerschutz geht, ist es immer wichtig, proaktiv zu bleiben. Die Technik verändert sich und regelmäßig kommen neue Spiele und Glücksspielanbieter auf den Markt. Ein guter Spielerschutz muss an die veränderten Rahmenbedingungen regelmäßig angepasst werden. Ansonsten ist es nicht möglich, den Spielerschutz auf höchstem Niveau zu halten. In Großbritannien wird aktuell darüber diskutiert, ob der Spielerschutz nicht auch durch Gesetzesänderungen verbessert werden könnte. Beispielsweise werden Einschränkungen bei der Werbung für Sportwetten und Glücksspiele diskutiert. Ein wichtiger Faktor ist in jedem Fall, dass bei den Glücksspielanbietern wie Playtech mittlerweile ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass der Spielerschutz das entscheidende Thema in der Glücksspielbranche ist.

Spielerschutz auch in Deutschland auf hohem Niveau

Playtech gehört zu den vielen Spieleherstellern, die auch in Zukunft in Deutschland gute Geschäfte machen möchten. Aber der Glücksspielstaatsvertrag hat in Deutschland einige Veränderungen herbeigeführt, an die sich auch die Spielehersteller anpassen müssen. Die B2B-Akkreditierung von GamCare hilft Playtech auf dem deutschen Glücksspielmarkt nicht. Aber Playtech ist beim Spielerschutz insgesamt sehr gut aufgestellt, denn ansonsten wäre es gar nicht möglich gewesen, die neue B2B-Akkreditierung zu bekommen. Deswegen ist die Basis für einen langfristigen Erfolg in Deutschland gut. Noch ist nicht ganz klar, in welcher Form Spielehersteller sich in Deutschland innerhalb der neuen Glücksspielregulierung positionieren müssen. Sicher ist nur, dass die Zertifizierung der Online-Glücksspiele von den Glücksspielanbietern und nicht von den Spieleherstellern beauftragt werden muss. Die Zertifizierung wird im Moment vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die dortige Glücksspielaufsichtsbehörde übernimmt bis Ende 2022 die Regulierung der Online Casinos. Ab 2023 gibt es dann eine komplett neue Glücksspielbehörde, die sich mit der gesamten Glücksspielregulierung im Internet in Deutschland befassen wird.

Der Spielerschutz wird in Deutschland anders als in Großbritannien umgesetzt. Vielleicht werden in Zukunft auch Zertifizierungen und Akkreditierungen eine wichtigere Rolle als bisher in Deutschland spielen. Aber vor allem wird der Spielerschutz über klare gesetzliche Regelungen gewährleistet. Online Casinos mit deutscher Lizenz sind an eine Spielersperrdatei angeschlossen und müssen gewährleisten, dass die Kunden nicht mehr als 1.000 Euro pro Monat einzahlen. Da dieses Limit für alle Glücksspielanbieter übergreifend gilt, gibt es eine Limitdatei, über die Glücksspielanbieter vor jeder Einzahlung überprüfen müssen, wie hoch die Einzahlung des Kunden sein darf. Ein weiteres Thema beim Spielerschutz ist die Höhe des Spieleinsatzes. Anders als in Großbritannien wird es in Deutschland einen Maximaleinsatz bei allen Glücksspielen in Höhe von 1 Euro geben. Playtech ist auf dem britischen Markt erfolgreich und wird aller Voraussicht nach auch in Deutschland trotz der neuen Glücksspielregulierung zu den wichtigsten Spieleherstellern zählen. Eine wichtige Kompetenz für Spielehersteller in der Glücksspielindustrie ist mittlerweile die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Regulierungen. Speziell in dieser Kategorie setzt Playtech seit vielen Jahren Maßstäbe.